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Eigenschaften

  • Frühjahrsblüher
  • schalenförmige Blüten
  • handförmig gelappte oder gefiederte Blätter
  • dekorativ und pflegeleicht
  • sommergrün, winterhart

Windröschen

Gattung Anemone ab €3.30 kaufen
     
  • Beschreibung
  • Arten
  • Fotos
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Windröschen (bot. Anemone) bilden eine Gattung innerhalb der Hahnenfußgewächse. Es gibt weltweit zwischen 120 und 150 Arten. Diese sind in den gemäßigten Regionen verbreitet und kommen meist in Süd- und Ostasien sowie im Süden Nordamerikas vor. Einige Arten sind in Europa heimisch. Es handelt sich um ausdauernde, krautige Pflanzen mit schalenförmigen Blüten. Aufgrund ihrer wunderschönen Blütenschalen zählen einige Windröschen zu den beliebtesten Frühjahrsblühern in unseren Gärten. Andere zeigen sich im Herbst in voller Pracht. Die winterharten Hahnenfußgewächse unterteilen sich in Waldanemonen, Gebirgsanemonen, Herbstanemonen und Knollenanemonen.

Die Windröschen kommen in vielfältigen Arten vor. Einige Anemonen sind als Gartenpflanzen kultiviert und schmücken Staudengärten. Anemonen finden sich in Schattengärten und verschönern viele Steingärten. Pflanzen der Gattung Windröschen bilden Rhizome oder Knollen. Die Wuchshöhen reichen je nach Art von 0,10 bis 0,60 Meter Höhe. Die am häufigsten kultivierte Gartenanemone ist das aus dem Balkan stammende Balkan-Windröschen.
Die Erstbeschreibung der Pflanzengattung stammt von dem schwedischen Botaniker Carl von Linné. Der botanische Name "Anemone" geht auf das griechische Wort "anemos" für "Wind" zurück. Es verweist auf die Nymphe Anemona aus der griechischen Mythologie. Weil sich der Zephyr, der Gatte der Göttin Flora in Anemona verliebte, verwandelte Flora diese in eine Blume.

Blatt

Die sommergrünen Pflanzen schmücken sich mit handförmig gelappten oder gefiederten Grundblättern. Die gestielten Grundblätter sind einfach oder zusammengesetzt. Die Blattränder sind glatt bis gezähnt. An den Blütenstängeln sitzen drei bis vier Hochblätter. Bei zahlreichen Arten bilden diese unterhalb der endständigen Schalenblüten einen Quirl. Bei einigen Arten treiben die Blätter nach der Blüte aus.

Blüte

Die doldigen Blütenstände bestehen innerhalb der verschiedenen Arten aus einer oder zwei bis zu neun Blüten. Die attraktiven, zart wirkenden Blüten bestehen meist aus fünf bis neun runden oder länglichen Hüllblättern. Die meisten Blüten sind einfach, einige Arten bilden gefüllte Blüten. Die Blütenblätter umsäumen die zahlreichen Staubblätter und Fruchtblätter in der Blütenmitte. Die Gattung der Anemonen bildet ihre Blüten bei den verschiedenen Arten in unterschiedlichen Farben aus. Die Farbpalette reicht von Weiß über rosa, rot und violett bis zu Blau, Grün oder Gelb. Die Blütenblätter sind bis zu vier Zentimeter lang.

Frucht

Die Pflanzen innerhalb der Gattung der Anemonen bilden unterschiedliche Balgfrüchte oder Nüsschen aus. Es gibt Arten mit gestielten Früchten, andere verfügten über ungestielte Nüsschen. Sie sind eiförmig bis verkehrteiförmg. Die Länge variiert von 40 bis zu 50 Millimetern. Die Verbreitung erfolgt durch den Wind. Bei einigen Arten übernehmen Ameisen den Transport. Sie tragen die Körner als Nahrung in ihre Nester, wo einige Samen im nährstoffreichen Untergrund keimen.

Wuchs

Die Gattung der Windröschen sind sommergrüne Blütenpflanzen. Sie wachsen aufrecht und horstartig. Sie bilden mehrere Stängel aus, an denen eine oder mehrere Blüten endständig wachsen. Es gibt kleinwüchsige Arten, die eine maximale Höhe von bis zu zehn Zentimetern erreichen. Diese eignen sich als zauberhafte Bodendecker. Auch gibt es innerhalb der Gattung hoch wachsende, robustere Arten, die bis zu 150 Zentimeter Höhe erreichen. Die Stauden ziehen sich im Herbst zur Winterruhe zurück und treiben im Frühjahr erneut aus.

Standort

Anemonen sind anspruchslose und anpassungsfähige Pflanzen. Sie besiedeln eine große Bandbreite von Naturräumen. Die wilden Arten in freier Natur bevorzugen nährstoffreiche, durchlässige und leichte Humusböden in sonniger bis halbschattiger Lage. Viele Arten kommen in lichten Mischwäldern oder Buchenwäldern vor, andere besiedeln Gebüschränder, Alpen- oder Gebirgsareale.

Verbreitung

Die rund 120 bis 150 Arten kommen weltweit vor und sind auf allen Kontinenten bis auf die Antarktis verbreitet. Hauptsächlich besiedeln die Pflanzen Naturräume der gemäßigten Breiten. In China gibt es mehr als 50 Arten, 22 davon endemisch. In Nordamerika sind 25 Windröschen-Arten beheimatet.

Nutzung

Windröschen sind beliebte Zierpflanzen in Gärten und Parkanlagen. Sie stehen seit vielen Jahren in Kultur und schmücken in unterschiedlichen Größen und Farben Staudenbeete, Steingärten und Pflanztröge. Die Blüten einiger Arten spielen in der Floristik eine Rolle und eignen sich für den Vasenschnitt.

Pflege/Schnitt

Windröschen sind anspruchslos und unkompliziert. Sie benötigen keine besondere Pflege. Nach der Blüte erfolgt ein Rückschnitt der Pflanze bis in Bodennähe.

Krankheiten/Schädlinge

Die Gattung der Windröschen ist robust, spezielle Krankheiten oder Schädlinge sind nicht bekannt.

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