Wald-Windröschen

Anemone sylvestris

Ursprungsart
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Wald-Windröschen - Anemone sylvestris Shop-Fotos (12)
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  • bienenfreundlich
  • sehr winterhart, pflegeleicht
  • sehr schöner Fruchtschmuck
  • eignet sich gut für eine Gruppenpflanzung

Wuchs

Wuchs aufrechte Stiele, grundständiger Blattschopf, horstig
Wuchsbreite 20 - 30 cm
Wuchshöhe 15 - 30 cm

Blüte

Blüte einfach
Blütenfarbe weiß, gelbe Staubblätter
Blütenform schalenförmig
Blütengröße klein (< 5cm)
Blütezeit Mai - Juni

Frucht

Frucht wollige Schließfrucht (Achäne)
Fruchtschmuck

Blatt

Blatt drei- bis fünfteilig, Blattrand gezähnt, glatt, matt
Herbstfärbung nein
Laub laubabwerfend
Laubfarbe tiefgrün

Bienenfreundlich

Nektarwert sehr gering
Pollenfarbe weißlich
Pollenwert mittel

Sonstige

Besonderheiten bienenfreundlich, sehr winterhart
Boden trocken bis frisch, durchlässig, humusreich
Duftstärke
Jahrgang 1753 Herkunft: Europa, Kaukasus, Sibirien
Nahrung für Insekten
Pflanzenbedarf 30cm Pflanzabstand, 10 bis 12 Stück pro m²
Standort Sonne bis Halbschatten
Verwendung Gehölzrand, Freiland, Steppenheide, in Gruppen
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Das Wald-Windröschen zählt zu den schönsten Blütenpflanzen in unseren Gärten. Die Anemone sylvestris zieht im Frühsommer alle Blicke auf sich. Die wundervollen Blüten der als Waldanemone bekannten Pflanze, ähneln wilden Rosenblüten, was ihr vermutlich den Namen einbrachte. Der botanische Name Anemone geht auf den altgriechischen Begriff für Wind zurück. Die Pflanze blüht von Mai bis in den Juni. In dieser Zeit weht der Wind zuweilen kräftig über Wiesen, Wälder und Gärten und erfasst die zarten weißen Blütenschalen. Diese wirken auf den ersten Blick fragil, erweisen sich jedoch als standfest und robust. Das Wald-Windröschen ist mit einer Wuchshöhe von maximal 30 Zentimetern und einer ebensolchen Breite eine attraktive bodendeckende Pflanze. Sie lässt sich vielseitig im Garten einsetzen.

Das Wald-Windröschen entfaltet in Beeten und Rabatten, im Freiland oder Gehölzrand sowie im Kübel auf Terrasse oder Balkon seinen unwiderstehlichen Charme. Die zauberhaften Blüten stehen an langen Stielen und ragen aus den mehrteiligen Blättern heraus. In der Blütenmitte leuchten die Staubblätter in einem kräftigen Gelb. Die Anemone sylvestris wächst krautig und ausdauernd. Die Laubblätter sind tiefgrün und drei- bis fünffingrig. Ihr kräftiges Grün bildet einen schönen Hintergrund für die weißen Blüten. Diese werden knapp fünf Zentimeter groß. Aus ihrer Vielzahl ergibt sich eine großartige Blütenpracht. Die mehrjährige Staude ist sommergrün und entledigt sich im Herbst ihrer Laubblätter und aller oberirdischen Triebe. Die Pflanze zieht sich über den Winter in den Boden zurück. Dort bilden die dicklichen Wurzeln ein wichtiges Speicher- und Überdauerungssystem für die Pflanze.

Am wohlsten fühlt sich das Wald-Windröschen im Halbschatten. Auch sonnige Standorte akzeptiert die Pflanze. Diese versprüht zur Blütezeit einen zarten Duft, der auch Hummeln, Bienen und anderen Insekten nicht verborgen bleibt. Die Anemone sylvestris erweist sich als unkompliziert und robust und stellt geringe Ansprüche an den Boden. Sie entwickelt sich am besten auf einem frischen, humusreichen und gut durchlässigen Untergrund. Pflanzt der Gärtner das Windröschen in größeren Gruppen, erhöht sich die Flächen- und Fernwirkung der Blütenstaude. Auf den Quadratmeter passen zehn bis zwölf Stück. Der ideale Pflanzabstand zur Nachbarpflanze beträgt 30 Zentimeter.

Die Staude begeistert mit ihrem Wildblumen-Charakter jeden Betrachter. Sie passt aufgrund ihrer weißen Blüten perfekt in bunte Blumenbeete und ist eine wundervolle Ergänzungspflanze, die sich prima kombinieren lässt. Neben kleinen Farnen, Funkien oder Schattengräsern sieht das Wald-Windröschen magisch schön aus. Auch halbschattige Areale verschönert die weiß blühende Staude mit ihrer anmutigen Art. Bei Trockenheit lässt der Gartenfreund der Pflanze regelmäßig etwas Gießwasser zukommen. Die Staude bedankt sich darauf mit einer tollen Blütenpracht. Das Wald-Windröschen ist mit seinen zarten Blüten ein Hingucker an jedem Standort. Es ist absolut winterhart und erweist sich als wenig arbeitsaufwendig. Auch in der Vase sind die Blüten ein Blickfang.
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Brieselang
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Schöne große Blüten

Die Pflanzen haben ohne Probleme den Winter überstanden und haben kräftig ausgetrieben. Über dem frischen Laub zeigen sich mehrere große weiße Blüten, die an Cosmea, wenn auch nicht so groß, erinnern. Die Windröschen stehen bei mir neben Säulen-Eiben sogar in der Sonne auf einen eher trockenden Boden, werden jetzt aber von den heranwachsenden Stauden so langsam beschattet.
vom 6. May 2018

Langenfeld
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Windröschen

Seit zwei Jahren war die Pflanze in Kübeln gepflanzt, dort war sie kaum zu sehen, geblüht hat sie in den Jahren gar nicht.
Die Kübel habe ich nun geleert und war erstaunt, wieviele Ableger die Pflanze aber verstreut hatte - überall kleine Pflänzchen!
Ich habe die Windröschen nun als sechs kleine Pflänzchen in den Garten gesetzt und hoffe, dass sie sich dort weiter verbreiten und dann auch blühen wird :-)

vom 31. March 2016

Neunkirchen
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Für ein asiatisches Beet gekauft

Und dort in Gruppen eingepflanzt. Alle Super angewachsen und im Frühjahr toll geblüht. Verblühtes entfernen, sonst vermehren sie sich stark. Schöne Blühte.
vom 22. July 2015

Fragen zu dieser Pflanze

1
Antwort
Ich habe ca. 1 qm Platz vor einem Holunder und würde dort gerne Anemone sylvestris pflanzen. Mit welchen Stauden könnte ich sie kombinieren, sodass evtl. gleichzeitig sowie im Anschluss noch etwas blüht?
von einer Kundin oder einem Kunden , 15. April 2018
Antwort von
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Kombiniert werden kann die Pflanze unter anderem z.B. mit: Omphalodes verna, Viola odorata 'Königin Charlotte', Brunnera macrophylla 'Jack Frost' ®, Dicentra formosa 'Bountiful' oder Astilbe glaberrima 'Hennie Graafland'
1
Antwort
Abschneiden der Blüte, um eine Aussamung zu vermeiden:
Wo erfolgt der Schnitt ? Am Ende des Stengels, oder nach der ersten Blattrosette.
von einer Kundin oder einem Kunden aus 74736 Hardheim , 2. October 2017
Antwort von
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Gerade bei flächigen Pflanzungen ist die Höhe des Rückschnittes nicht ganz so wichtig, denn schon durch das Entfernen der Blüte gibt es ja keine Frucht und somit keine Samen mehr. Hier können den Mähbalken, eine Heckenschere oder sogar ein Rasenmäher (höchste Schnittstufe) zum Einsatz kommen. Zudem zieht sich die Anemone über den Winter in den Boden zurück, es ist daher unerheblich ob die oberste Blattrosette stehenbleibt oder mit entfernt wird.
1
Antwort
In einer vorherigen Antwort schreiben Sie, dass die Anemone sich zeitig wieder in den Boden zurück zieht. Demnach ist sie wohl in meinem Fall als Bodendecker auf einer Freifläche und zwischen kleineren Büschen ungeeignet? Wann in etwa nach der Blüte zieht sie ihr Laub ein?
von Sylvia aus Wesermarsch , 15. June 2017
Antwort von
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Diese Staude zieht sich erst zum Winter hin ein und bildet im Sommer bis Spätsommer die wollige Frucht aus. Sie kann daher tatsächlich auch als Bodendecker eingesetzt werden.
1
Antwort
Gerne würde ich die Anemone sylvestris auf einen Wiesenteil im Schatten von Kiefern pflanzen. Wie verträgt sie einen Sommerschnitt der Wiese nach ihrer Blüte?
von einer Kundin oder einem Kunden aus Wallertheim , 12. October 2015
Antwort von
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Das Waldwindröschen bevorzugt einen eher kalkhaltigen Boden (hohen pH-Wert). Die Kiefern wachsen jedoch auf einem eher sauren Boden. Zudem versauern die abfallenden Nadeln den Boden, so dass das Waldwindröschen es schwierig haben dürfte sich hier zu etablieren. Der Wiesenschnitt spielt hier hingegen keine große Rolle, da sich die Anemone zeitig wieder in den Boden zurückzieht um ihre Pracht dann im Frühjahr / Frühsommer neu zu entfalten.


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