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Eigenschaften

  • ausdauernd und krautig wachsend
  • wachsen aufrecht auf bis zu 100 Zentimeter
  • große Einzelblüten mit gelbem Stempel
  • beliebte Garten- und Zimmerpflanze, Schnittblume
  • gezähnte, teilweise gestielte Laubblätter

Margeriten

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Margeriten (bot. Leucanthemum) sind eine Gattung in der Pflanzenfamilie der Korbblütler. Die Pflanzengattung Leucanthemum beinhaltet 42 Arten, die zum größten Teil in Europa und in Nordamerika wachsen. Eine Art ist in Sibirien beheimatet. Der botanische Name ist eine Ableitung aus dem Altgriechischen. Er bedeutet weiße Blüte. Dieses ist ein artenübergreifendes Merkmal aller Margeriten. Die weiße Blüte bildet den auffälligsten Pflanzenteil.

Margeriten sind beliebte Gartenpflanzen und Schnittblumen, da sie lange blühen und innerhalb eines Sommers extrem viele Blüten entwickeln. Die Pflanzengattung der Leucanthemum ist zwei- oder mehrjährig. Einige Arten sind ausdauernd und krautig. Im Ursprung ist die Margerite eine typische Wiesenblume. Ihre weißen Blüten mit gelber Blütenmitte fallen von Weitem auf. Die Pflanzengattung hat keinen landwirtschaftlichen Nutzen, sie ist eine reine Zierpflanze. In Kübeln, in Blumenkästen, auf Freiflächen oder in Beeten erfreut sie mit ihrer Schönheit. Durch ihre anspruchslosen Eigenschaften sind die Arten der Pflanzengattung beliebte Pfleglinge in Gärten. Sie lassen sich mit wenig Aufwand bewirtschaften und erstrahlen in atemberaubender Blütenpracht.

Blatt

Das zungenförmige und sommergrüne Laub sitzt wechselständig am Stiel. Die glatte Blattoberfläche hat keine sichtbaren Blattnerven. Die Blattränder sind gezähnt, gezackt oder gelappt. Im Verhältnis zur großen Blüte, ist das Laub der Margerite klein und unscheinbar. Es wächst aufrecht und liegt bei einigen Arten beinahe am Stängel an. Junges, frisch austreibendes Margeritenlaub ist hellgrün. Die Blattfarbe verändert sich im Zeitraum des Wachstums zu mittel- bis dunkelgrün.

Eine Pflanze ist in der Lage, verschieden geränderte Laubblätter auszubilden. Während die Blätter an einem Stiel zungenförmig und annähernd glattrandig bis leicht wellig sind, sind sie am nächsten Stängel zackig bis grob gezähnt. Deutlich sind die Unterschiede des oberen Blattabschlusses. Die Arten der Pflanzengattung Leucanthemum bilden sowohl runde, wie spitz zulaufende Laubblätter. Die Blattspreiten sind fiederschnittig oder vollständig ungeteilt. Das Laub sitzt grundständig und im unteren Pflanzendrittel auf einem längeren Stiel. Zur Blüte hin sitzen die Laubblätter der Margeriten ungestielt am Stängel. Sowohl die Laubblätter als auch die Stängel sind fein und samtig behaart.

Blüte

Die weiße Blüte ist bedeutend und stellt die Verbindung zum Namen aller Margeriten-Arten dar. Leucanthemum bilden weiße Zungenblüten und gelbe Röhrenblüten. Einige Blüten wachsen ohne weißes Köpfchen. Wildwachsende Margeriten haben immer weiße Blüten. Die kultivierten Arten blühen je nach Zuchtform weiß, gelb, rosa oder pink. Die Blütenblätter und der Blütenstempel wachsen aus einem körbchenförmigen Grund. Die Deckblätter sind gleichmäßig ausgebildet. Sie biegen sich ausgebreitet tellerförmig nach unten oder nach oben. Die Pflanzengattung Leucanthemum hat keinen Kelch, sondern einen kleinen, kaum wahrnehmbaren Hautring. Die weißen Kronblätter sind zungenförmig, linealisch und schmal. An der Spitze sind sie dreizähnig. Die Blütenmitte leuchtet strahlend gelb, ist fünfteilig und verwächst röhrenartig. Die fünf Staubblätter und Staubbeutel verwachsen zu einer Röhre. Margeriten duften nur zum Zeitpunkt der Abblüte. Die lange Blütezeit von Juni bis September sorgt bei allen Arten der Pflanzengattung Leucanthemum für eine große Beliebtheit.

Frucht

Die nussförmigen Schließfrüchte bleiben in der Reife verschlossen. Dabei verholzt die Fruchtwand nur teilweise, wodurch die Samenanlagen fest und sicher umschlossen sind. Margeriten-Früchte sind sichtbar gerippt und enthalten Sekretkanäle. Die Frucht ist unscheinbar und nicht von Bedeutung.

Wuchs

Margeriten wachsen aufrecht und erreichen eine Wuchshöhe von bis zu 100 Zentimetern. Die meisten Arten der Pflanzengattung Leucanthemum sind zwischen 50 und 100 Zentimetern hoch. Die Wuchsbreite variiert innerhalb der verschiedenen Sorten. Sie beträgt zwischen 25 Zentimetern bis zu einem Meter. Große Arten der Pflanzengattung wachsen voluminös buschförmig. Sie sind in der Lage, Wuchsbreiten von über einem Meter zu erreichen. Die krautigen, ausdauernden und mehrjährigen Pflanzen bilden mit jedem neuen Jahr mehr Verzweigungen aus.

Standort

Als einfache und anspruchslose Pflanzengattung stellt die Margerite keinen großen Anspruch an ihren Standort. In der Sonne bis Halbschatten liegen die bevorzugten Bereiche. Auch ein schattiger Platz im Garten wirkt sich nicht nachteilig auf den Wuchs und die Blüte aus. Der ideale Boden ist locker und frisch, nährstoffreich und nicht zu feucht. Im Pflanzkübel, im Blumentopf oder im Balkonkasten wachsen vor allem kleinere Arten der Pflanzengattung Leucanthemum.

Verbreitung

41 der 42 Arten sind in Europa und Nordamerika beheimatet. Eine Art wächst ausschließlich in Sibirien. Vorrangig ist sie in Irkutsk anzutreffen. Dementsprechend diente der Name der Stadt als Namensgeber. Die kultivierten Margeriten-Arten wachsen weltweit. Sie bereichern Parkanlagen. Gärten und Freiflächen. Auch als Pflanzen im Kübel und beliebte Schnittblumen sind Vertreter der Pflanzengattung Leucanthemum auf der ganzen Welt bekannt und beliebt.

Nutzung

Einen landwirtschaftlichen Nutzen hat die Margerite nicht. Sie ist in ihren Wildformen und kultivierten Arten eine reine Zierpflanze. Durch ihren großen Blütenkopf und die langen Stängel sind Margeriten in vielen sommerlichen Blumensträußen eingebunden. Als Topfpflanze in Zimmerhaltung blüht die Pflanzengattung ganzjährig.

Pflege/Schnitt

Margeriten benötigen für einen gleichmäßig feuchten Boden regelmäßige Wassergaben. Staunässe ist zu vermeiden, da ein zu nasser Bodengrund zum Faulen der Wurzeln und zum Absterben der Pflanze führt. Ein herbstlicher Rückschnitt lässt sich durchführen, ist aber nicht notwendig. Bei sommerlicher Hitze, vor allem an einem sonnigen Standort, benötigt die Margerite morgens und abends Wasser. Die robuste Pflanze ist frostempfindlich und überwintert im Haus oder mit einer entsprechenden Abdeckung über dem Wurzelballen.

Krankheiten/Schädlinge

Trotz ihrer robusten Statur und Eigenschaften sind Margeriten nicht vor Erkrankungen und Schädlingsbefall geschützt. Vor allem Schadinsekten und Pilzerkrankungen schränken den Wuchs und die Attraktivität der Blühpflanze ein. Auf zu feuchtem Boden schimmeln Margeriten. Der Schimmelbefall lässt sich deutlich an braunen Trockenstellen auf dem Laub, an herabhängenden Blüten und einem kümmerlichen Allgemeinzustand der Pflanze erkennen. Kommt ein modriger Geruch hinzu, ist die von Schimmel betroffene Pflanze nicht mehr zu retten.

Vor allem in Kübel- und Topfpflanzung gehaltene Margeriten neigen zur Schimmelbildung. Ein zu schattiger und feuchter Standort führt zur Blattfleckkrankheit. Die Erkrankung tritt bei allen Arten der Pflanzengattung Leucanthemum auf. Das betroffene Laub ist zu entfernen und nicht auf dem Kompost zu entsorgen. Die Blattfleckkrankheit ist eine Pilzerkrankung, die auf in der Nähe stehende Pflanzen übergreift. Seltener leiden Margeriten unter Mehltau, der sich durch eine klebrige, grauweiße Substanz auf dem Laub zeigt. Blattläuse und Spinnmilben sind in heißen und trockenen Sommern eine Gefahr für die Pflanzengattung Leucanthemum. Bei betroffenen Pflanzen sind die klebrigen und von Blattläusen eroberten Laubblätter und Blütenteile vollständig zu entfernen und im Hausmüll zu entsorgen.

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