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Eigenschaften

  • dekorative Blütensträucher
  • immergrün, dunkelgrüne Blätter
  • glocken- oder napfförmige Blüten
  • dekorative Blütenfarben und -muster
  • langsam wachsend, winterhart

Lorbeerrosen

Gattung Kalmia ab €16.60 kaufen
     
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EINLEITUNG Die Lorberrosen (bot. Kalmia) sind attraktive Blütenpflanzen innerhalb der Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae). Kalmia-Arten kommen vorwiegend in Nordamerika vor, wo sie in den östlichen Regionen heimisch sind. Die Grüngehölze wachsen meist in Strauchform und sind seltener als Baum vorkommend.

Die meisten Lorbeerrosen-Arten sind immergrüne Pflanzen. Nur die Art Kalmia cuneata ist laubabwerfend. Die extrem langsam wachsenden Blütensträucher sind winterhart. In ihrer Optik erinnern sie an Rhododendren oder Azaleen. Die wissenschaftliche Erstbeschreibung der Kalmia-Gattung erfolgte im Jahr 1753 durch den schwedischen Botaniker Carl von Linné. Er benannte die Lorbeerrosen nach seinem Schüler Peter Kalm, der ihm die ersten Exemplare aus Nordamerika schickte. In der botanischen Klassifizierung zählt die Gattung Kalmia zur Tribus Phyllodoceae, innerhalb der Unterfamilie der Ericoideae in der Familie der Heidekrautgewächse. Der deutsche Name umschreibt die lorbeerartigen ledrigen Blätter und die attraktiven Blüten, die der Schönheit von Rosen in nichts nicht nachstehen.

Blatt

Lorbeerrosen bilden dunkelgrüne, wechselständige, gegenständige oder zu dritt in Wirteln stehende Blätter. Sie gliedern sich in Blattstiel und Blattspreite. Die einfache Blattform endet mit einem glatten Blattrand. Die Form ist elliptisch, vorn spitz zulaufend.

Blüte

Kalmien blühen im Spätfrühling oder Frühsommer. Sie schmücken sich mit attraktiven, einzigartigen Blüten. Diese stehen einzeln, zu zweit oder in Büscheln von bis zu 40 Stück. Sie wachsen in end- oder seitenständigen Blütenständen. Diese sind traubig, ährig, doldig oder bündelig. Die Blüten sind zwittrig und radiärsymmetrisch sowie fünfzählig. Es gibt bis zu fünf grüne bis grünliche Kelchblätter, die verwachsen sind. Die fünf Kronblätter sind glocken- oder napfförmig. Im Zentrum stehen meist zwei Kreise mit jeweils fünf Staubblättern, die die Blütenblätter überragen. Die Fruchtnoten sind oft fünfkammerig, der Griffel endet bei den meisten Arten in einer kopfigen Narbe. Das Farbspektrum der attraktiven Blüten reicht von Weiß, Rosa über Rot bis zu einem dunklen Violett-Rot. Auch die Zeichnungen im Innern der Blüten sind markant.

Frucht

Lorbeerrosen produzierten in der Regel fünfklappige Kapselfrüchte. Sie sind kugelförmig und enthalten rund 100 bis 150 geflügelte oder geschwänzte Samen. Diese sind eiförmig oder verkehrt-eiförmig.

Wuchs

Kalmien wachsen langsam. Die Sträucher erreichen eine Höhe von 100 bis 150 Zentimeter. Die immergrünen Pflanzen wachsen meist in die Breite. Sie ähneln im Wuchs Rhododendren oder Azaleen. Lorbeerrosen sind robust und frosthart. Ältere Sträucher neigen im unteren Bereich zum Verkahlen. Dies lässt sich durch eine Unterpflanzung mit Stauden kaschieren.

Standort

Lorbeerrosen bevorzugen sonnige bis halbschattige Plätze. Auch mit lichten Schattenplätzen kommen sie gut zurecht. Wichtig ist ein saurer Boden. Sie passen optimal zu Rhododendron, Azaleen und ähnlichen Grüngehölzen, die saure und frische Böden bevorzugen.

Verbreitung

Von den rund zehn Kalmien-Arten sind mehr als dreiviertel der Arten im Osten Nordamerikas beheimatet. Zwei Arten kommen in Eurasien vor, eine Art auf Kuba. Sie wachsen hauptsächlich in Bergwäldern oder an Berghängen.

Nutzung

Aufgrund ihrer zauberhaften Blüten und wegen ihrer immergrünen Blätter sind die Kalmien als Ziersträucher in Gärten und Parks auch in unseren Breiten immer beliebter. Sie stellen geringe Ansprüche an den Boden und passen in kleinere Gärten. Kalmien sind perfekte Partner für Rhododendren, Azaleen und andere Sträucher, die sauren Boden bevorzugen. Optimal ist ihr Blühtermin. Die Blüte der Kalmien beginnt, wenn Rhododendron und Azaleen ihre Blühphase beenden. Bereits die Knospen der Kalmien sind eine Augenweide. Genau wie jedes Stadium ihres Erblühens. Die Sträucher sind wunderbar für eine Kübelhaltung geeignet und verschönern Balkon, Dachgarten oder Terrasse.

Pflege/Schnitt

Lorbeerrosen sind gut schnittverträglich. Da die Sträucher langsam wachsen, ist ein Rückschnitt nicht notwendig. Schnitte begrenzen sich auf das Auslichten vertrockneter Triebe oder Blüten.

Krankheiten/Schädlinge

Kalmien sind widerstandsfähige Pflanzen. Jedoch wirken sich Pflegefehler schwächend auf die Pflanzen aus und führen zu Krankheiten oder Schädlingsbefall. So führt eine zu intensive Düngung zur Blattrand-Nekrose. Es Auch Raupen oder Dickmaulrüsslern sind ungebetene Gäste. Gelegentlich kommt die Blattfleckenkrankheit vor.

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