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Eigenschaften

  • herrlich blühender Zierstrauch
  • geeignet als Bodendecker und Rasenersatz
  • Heil- und Gewürzpflanze
  • robust und anspruchslos
  • glatte oder behaarte Blättchen

Thymiane

Gattung Thymus ab €2.50 kaufen
     
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Thymiane (bot. Thymus) gehören zur Familie der Lippenblütler. Die Pflanzengattung umfasst mehr als 210 Arten. Dank seiner Farbenpracht und ausdauernden Blüte ist Thymian eine beliebte Zierpflanze für Gärten und Balkone. Weil er mit wenig Erde auskommt, schmückt er Trockenmauern, Dach- und Steingärten. Thymian gedeiht in Kräuter- und Hochbeeten. Er benötigt viel Sonne und einen nährstoffarmen, durchlässigen Boden.

Da klein wachsende Strauchpflanze ist ein beliebter Bodendecker und Rasenersatz. Im Sommer verwandelt sich Thymian in einen duftenden Blütenteppich. Als Heil- und Gewürzpflanze spielt die aus dem Mittelmeerraum stammende Pflanze in der Küche und in der Naturmedizin eine wichtige Rolle. Während der Mensch sich am aromatischen Thymianduft erfreut, mögen Schnecken und Blattläuse ihn nicht. Deshalb trägt Thymian im Gartenbeet zur sanften Abwehr von Schädlingen bei.

Blatt

Thymiane besitzen kleine, ovale Blättchen von weniger als 10 Milimeter Länge. Je nach Art sind die Blätter ganzrandig oder gezähnt, glatt, leicht behaart oder stark behaart. Thymianblätter sind graugrün, gelbgrün, hell- oder dunkelgrün. Zweifarbige Arten bilden grüne Blätter mit weißem Rand.

Blüte

Thymiane haben kleine, trichterartige Blüten in den Farben weiß, rosa oder violett. Die Blüten bestehen aus fünf Kronblättern und vier Staubblättern. Sie erscheinen in Form sogenannter Scheinquirle in den Achseln der Laubblätter. Scheinquirle sind Blütenstände mit kurzen Stielen und reich verzweigten Seitenachsen. Bei einer Blütezeit von Mai bis September bereichert Thymian den Garten den ganzen Sommer über mit seiner Farbenpracht.

Frucht

Nach der Blütezeit trägt Thymian artabhängig kleine hell- oder dunkelbraune, kugelförmige oder ovale Nussfrüchte.

Wuchs

Thymian wächst als Halbstrauch. Er erreicht eine Größe zwischen 5 und 40 Zentimeter. Der untere Teil der Pflanze verholzt, die oberen Sprossteile bleiben krautig und sterben am Ende der Vegetationszeit ab. Die Stellung der Zweige variiert artabhängig. Viele Thymiane haben aufrechte Zweige. Einige Arten besitzen Langtriebe, die von Trockenmauern in attraktiven Kaskaden herabhängen.

Standort

Thymiane lieben sonnige Standorte und fühlen sich in Süd- oder Südwestlage am wohlsten. Hinsichtlich der Bodenverhältnisse haben die einzelnen Arten unterschiedliche Ansprüche. Einige bevorzugen lockere, sandige Böden und felsige Hänge. Andere kommen in jeder Art von Gartenboden zurecht. In lehm- oder tonhaltige Böden arbeitet der Hobbygärtner groben Sand oder feinen Kies ein. Dadurch erreicht er eine bessere Wasserdurchlässigkeit.
Ein neutraler bis alkalischer pH-Wert ist für die meisten Thymianarten am besten. Manche bevorzugen kalkhaltige, saure Böden. Im Kräuterbeet ist Thymian nicht neben Majoran zu setzen. Thymian ist die dominante Pflanze, Majoran geht neben ihm ein.

Verbreitung

Thymian stammt aus dem Mittelmeerraum und war bereits im Altertum bekannt. Benediktinermönche brachten ihn im Mittelalter über die Alpen. Aus den Klostergärten verbreitete sich der hübsche Halbstrauch in ganz Mitteleuropa. Einige Arten wachsen in Asien, Nord- und Westafrika.

Nutzung

Mit seinem aromatischen Duft bringt Thymian mediterranes Flair in den Garten. Seine monatelange Blütenpracht erfreut den Hobbygärtner und die Insektenwelt. Als Bodendecker eignen sich kriechende, trittfeste Thymianarten. An Stellen, die der Gärtner mit dem Mäher schlecht erreicht, sind sie eine gute Alternative zum Rasen. Thymian ist eine geschätzte Heil- und Gewürzpflanze, die ätherisches Öl, Flavonoide und Gerbstoffe enthält.

Pflege/Schnitt

Junge Thymianpflanzen setzt der Hobbygärtner im Frühjahr in die Erde. Sie benötigen keine Düngung, freuen sich aber über Kompostgaben. Als mediterrane Pflanze kommt Thymian mit Trockenperioden gut zurecht. Bei extremer Hitze liebt er eine Dusche aus der Gießkanne. Um den Anblick des Thymians über lange Zeit genießen zu können, sind die Zweige im Frühjahr um ein Drittel zurückzuschneiden. Die Pflanze belohnt die Mühe mit kräftigem Austrieb. Ebenfalls tut es der Pflanze gut, nach der Blüte die Triebspitzen zu kappen.

Krankheiten/Schädlinge

Wer sich für Thymian als Zierstrauch entscheidet und ihm optimale Standortbedingungen bietet, hat mit Pflanzenkrankheiten oder Schädlingen keinen Ärger. Thymiane sind in sonnigen Lagen robust und widerstandsfähig. Schattige Standorte machen sie anfällig für Rostpilze und Milben.

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