Klassifikation

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  • Ordnung: Seifenbaumartige
  • Familie: Rautengewächse
  • Gattung: 10 Einträge
  • Art: 6 Einträge
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Eigenschaften

  • verbreitet in den Tropen und Subtropen
  • laubabwerfend oder immergrün
  • wichtige Nutzpflanzen
  • variable Blattformen und Blüten
  • erschiedene Fruchttypen

Rautengewächse

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Die Familie der Rautengewächse (bot. Rutaceae) enthält zwischen 150 und 180 Gattungen. Die Anzahl variiert je nach Autor und ändert sich durch Studien stetig. Aktuell umfasst die Familie rund 1.800 Arten. Die bekannten Zitrusfrüchte wie Orange oder Zitrone gehören zu dieser Familie.

Rautengewächse gehören zur Ordnung der Seifenbaumartigen (Sapindales). Die Pflanzen wachsen als Bäume oder Sträucher. Auch Stauden und krautige Pflanzen kommen in der Familie vor. Die Arten sind entweder immergrün oder laubabwerfend. Charakteristisch für viele Gattungsarten sind die ätherischen Öle, die ihre Pflanzenteile enthalten und ihnen einen typischen Geruch und Geschmack verleihen.

Blatt

Die Laubblätter der Rautengewächse sind gestielt und unterscheiden sich in der Form zwischen den verschiedenen Arten. Von einfachen bis zu zusammengesetzten Blattspreiten kommen innerhalb der Familie viele Blattformen vor. Sie stehen wechselständig oder gegenständig am Stängel. Rutaceae bilden selten Nebenblätter aus. Typisch für die Arten sind die durchscheinend punktierten Blattflächen.

Blüte

Die Blüten sind hinsichtlich der Form sehr verschieden. Eine Pflanze entwickelt oft Blüten mit unterschiedlichen Anzahlen an Blütenorganen. Rautengewächse entwickeln meist Blütenstände und selten Einzelblüten. Die Mehrheit der Blüten ist zwittrig. Einige Arten bilden getrenntgeschlechtliche Blüten aus, die auf einer Pflanze oder auf zwei verschiedenen Individuen sitzen.
Die Blüten sind klein bis mittelgroß. Sie zeichnen sich durch eine radiäre Symmetrie aus. In seltenen Fällen sind die spiegelsymmetrisch ausgebildet. Eine doppelte Blütenhülle umgibt die drei- bis fünfzähligen Einzelblüten. Die Pflanzen bilden Kelchblätter aus, die selten reduziert sind. Genauso wie die Kronblätter, stehen die Kelchblätter frei oder sind an der Basis miteinander verwachsen.

Die Anzahl der Staubblätter kann stark variieren. Anders als bei anderen Familien sind die Anordnung und Anzahl der Staubblätter bei den Rautengewächsen keine charakteristischen Familienmerkmale. Die Optionen liegen zwischen zwei und 60 Staubblättern in einer Blüte. Die breiten Staubfäden stehen frei oder auf einer ringförmig verwachsenen Basis. Nicht selten ist der äußere Staubblattkreis umgewandelt, sodass die Staubblätter keine Pollen produzieren. Zwischen den Staub- und Fruchtblättern sitzt ein Diskus. Auf diesem Ringwall sitzen Drüsen dicht nebeneinander. Sie produzieren den Nektar. Die vier bis 100 oberständigen Fruchtblätter sitzen frei oder verwachsen im Zentrum auf einer säulenartigen Struktur. Auf der Oberfläche des Fruchtknotens sitzen zahlreiche kleine Warzen, die ätherische Öle enthalten.

Frucht

Rutaceaen bilden verschiedene Fruchttypen aus. Sie produzieren Beeren, Steinfrüchte, Kapselfrüchte, Flügelnüsse oder Balgfrüchte. Der Gehalt an ätherischen Ölen ist in den Früchten besonders hoch. Die Beerenfrüchte der Gattung Citrus nehmen vergleichsweise große Ausmaße an.

Wuchs

Ihr Habitus ist sehr verschiedengestaltig, was auf die unterschiedlichen ökologischen Ansprüche zurückzuführen ist. Die Mehrheit der Arten wächst als große Bäume oder kräftige Stauden. Die Familie enthält zahlreiche strauchige Sippen und gedrungene Bäume. Selten kommen krautige Pflanzen vor. Einige Arten werfen ihr Laub ab, während andere Vertreter immergrün sind. Viele Pflanzen entwickeln Zellen auf den Pflanzenteilen, die ätherische Öle enthalten.

Verbreitung

Das Hauptverbreitungsgebiet der baumartigen Rutaceaen liegt in den Subtropen und Tropen. Im Süden von Afrika und in Australien liegen zwei Gebiete mit hoher Artenvielfalt. In Gebieten mit periodischer Trockenheit kommen kleinere verholzende Arten vor, während sich in den nördlich gemäßigten Zonen wenige Arten etablieren können.

Nutzung

Viele Arten innerhalb der Familie gelten als bedeutsame Arzneipflanzen, denn sie enthalten wertvolle Öle. Die Zitrone (botanisch Citrus limon) oder andere Arten innerhalb der Gattung Citrus sind wichtige Nutzpflanzen. Ihre Früchte dienen als Nahrungsmittel. Sie eignen sich roh zum Verzehr oder zur Zubereitung von Säften und Limonaden.

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