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Eigenschaften

  • Gattung mit bis zu 250 Arten
  • vorwiegend in tropischen und subtropischen Gebieten
  • Früchte einiger Arten liefern pfefferartige Früchte
  • wechselständige, gefiederte Blätter
  • Blüten erscheinen in Blütenständen

Gelbholz

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Die Gattung Zanthoxylum trägt den deutschen Namen Gelbholz. Sie steht in der Pflanzenfamilie der Rautengewächse (Rutaceae) und gehört in die Ordnung der Seifenbaumartigen (Sapindales). Zur Gattung zählen zwischen 200 und 250 Arten. Sie wachsen in tropischen und subtropischen Zonen weltweit und sind vereinzelt in gemäßigten Breiten zu finden.

Der botanische Gattungsname stammt aus dem Griechischen und bedeutet wörtlich übersetzt gelbes Holz. Oftmals führt der Name Gelbholz zu Verwechslungen, da auch Arten anderer Gattungen unter dieser Bezeichnung geläufig sind. Die Pflanzen der Zanthoxylum wachsen als verholzende Sträucher und kleine Bäume. Ihr Holz weist einen charakteristischen Gelbton auf. Geläufiger sind einige Gattungsarten unter dem Namen Szechuanpfeffer. Diese entwickeln Früchte, die als Gewürze dienen.

Blatt

Die Blätter der verschiedenen Gattungsarten stehen wechselständig an den Zweigen der Pflanzen. Sie sind in Blattstiel und -spreite unterteilt. Die Spreite ist bei einigen Arten lederartig, bei vielen Arten fällt sie krautig aus. Sie ist stark gefiedert und weist einen gekerbten bis glatten Rand auf. Die einzelnen Fiederblätter stehen gegenständig.

Blüte

Die Blüten der Gattung weisen verschiedene Formen auf. Sie kommen radiärsymmetrisch sternförmig vor oder sind zygomorph aufgebaut und spiegeln sich nur entlang einer Achse. Sie haben zwischen sechs bis zehn Hüllblätter, drei bis fünf Kelch- und Kronblätter. In einem Diskus stehen bis zu sechs Staubblätter, bei den weiblichen Blüten bis zu fünf Fruchtblätter. Die Einzelblüten erscheinen immer zu mehreren in Blütenständen.

Frucht

Alle Gattungsarten bilden aus den bestäubten Blüten Balgfrüchte aus. Sie erscheinen bei einigen Arten als Sammelfrüchte oder Spaltfrüchte. In ihnen sind bis zu fünf Samen enthalten.

Wuchs

Arten des Gelbholzes wachsen strauchig oder entwickeln sich zu kleinen Bäumen. Sie haben einen aufrechten oder kletternden Wuchs. Häufig sind die Arten mit Stacheln bewehrt. Es kommen innerhalb der Gattung laubabwerfende und immergrüne Gewächse vor. Die Hölzer vieler Arten sind gelb gefärbt und viele der Pflanzen haben, aufgrund ätherischer Öle, duftende Blätter oder Rinden.

Verbreitung

Die Arten der Gattung wachsen weltweit hauptsächlich in den Tropen und in subtropischen Gebieten. In warm-gemäßigten Regionen finden sich vereinzelte Vertreter der Zanthoxylum. Ein Verbreitungsschwerpunkt liegt in China, wo rund 40 der Arten vorkommen. Das Gelbholz wächst in Asien vom Himalaja bis nach Japan, Taiwan und Korea. Auch in tropischen Gebieten Afrikas finden sich die Pflanzen. Außerdem finden sich Zanthoxylum-Arten im südlichen Nordamerika, in Mittel- und Südamerika bis nach Argentinien. Zanthoxylum siedelt in der Karibik und auch auf verschiedenen Inseln des Pazifiks, wie Hawaii und die Philippinen, finden sich verschiedene Gattungsarten. Vereinzelt finden sich die Pflanzen in Australien.

Nutzung

Einige der Zanthoxylum-Arten stehen als Nutzpflanzen in Kultur. Sie dienen dem Anbau von Szechuanpfeffer. Die Gewürze sind in der Küche Asiens und darüber hinaus begehrt. Früher dienten verschiedene der Gelbhölzer als Mittel zum Einfärben von Stoffen in einen gelben Farbton.

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