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Eigenschaften

  • sommergrün
  • gefiederte Blätter
  • dekorative, geflügelte Nussfrüchte
  • langjährig
  • schattentolerant

Kleeulmen

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Die laubabwerfenden Kleeulmen (bot. Ptelea) sind eine Pflanzengattung in der Familie der Rautengewächse (Rutaceae). Sie bilden darin die Unterfamilie Toddalioideae. Auch unter dem Namen Leder- oder Hopfensträucher sind die Kleeulmen regional bekannt. Ihre Wuchsformen sind unterschiedlich, es gibt Arten, die als Sträucher wachsen oder solche, die Bäume bilden.

Das erste botanische Beschreiben und Klassifizieren der Kleeulmen stammt aus dem Jahr 1753 vom schwedischen Botaniker Carl von Linné. Er wählte den griechischen Gattungsnamen Ptelea (deutsch Feldulme), da die Pflanzen ulmenähnliche Früchte im Sommer bilden. Je nach wissenschaftlicher Ansicht gibt es zehn oder elf Arten von Kleeulmen. Sie sind alle in unterschiedlichen Regionen Amerikas heimisch.

Blatt

Die Blätter sind wechselständig. Sie sind dreizählig, seltener fünfzählig, und gestielt. Die Blätter werden artabhängig bis zu 18 Zentimeter lang. Die einzelnen Fiederblättchen sind ganzrandig oder leicht gezähnt. Sie sind oberseits dunkelgrün, auf der Unterseite großteils blasser. Typisch sind die durchscheinend gepunkteten Oberflächen. Die grünen Blätter nehmen im Herbst eine goldgelbe Farbe an. Beim Zerreiben duften die mit Öldrüsen versehenen Blätter aromatisch. Die eingesenkten Blattknospen sind rund einen Millimeter breit und sind silbrig behaart.

Blüte

Kleeulmen sind polygam, sie bilden im Juni männliche, weibliche und zwittrige Blüten auf einer Pflanze aus. Die grünlich-weißen Blüten sind unscheinbar und klein. Sie stehen in Rispenform am Ende der Seitenzweige. Der Blütenkelch weist bis zu fünf überlappend angeordnete Zipfel auf. Die Kronblätter überragen den Kelch. Im Innern der Blüte sitzen vier bis fünf Staubblätter. Der Fruchtknoten bildet zwei Samenfächer und einen kurzen Griffel. Die Rispenblüten verströmen einen angenehmen Duft.

Frucht

Kleeulmen entwickeln nach der Blüte ulmenartige, stark abgeflachte Früchte. Diese sind scheibenartig mit einer zweisamigen Nuss in der Mitte. Die dünnen, geflügelten Früchte sind hellbraun und bis zu 25 Millimeter breit. Die Früchte reifen im Sommer und breiten sich durch den Wind aus.

Wuchs

Die Kleeulmen sind sommergrüne Großsträucher oder hochwachsende Bäume mit duftenden gefiederten Blättern. Die Rinde und Zweige sind rötlich bis dunkelrot-braun. Die Pflanzen bilden mehrere Stämme und fleischige, dicke Wurzeln aus.

Standort

Die Kleeulmen sind unkomplizierte Pflanzen, die auf einem frischen, feuchten und gut durchlässigen Boden wachsen. Sie bevorzugen sonnige, halbschattige und schattige Lagen.

Verbreitung

Die Gattung der Ptelea hat ihren ursprünglichen Lebensraum in der Neuen Welt. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Nordamerika bis nach Mexiko. Einige Arten, wie die Ptelea trifoliata, stehen in Europa in Kultur. Sie wachsen mittlerweile in einigen Regionen von Ozeanien. Die Pflanzen kommen wild wachsend an Waldrändern oder Felshängen vor.

Nutzung

Einige Arten der Kleeulmen sind aufgrund ihrer Früchte, die bis in den Winter an den Zweigen hängen, beliebte Ziersträucher oder -bäume. Sie dienen als Hecken- und Gruppensträucher in Gärten oder Parkanlagen. Es sind nützliche Pflanzen, da sie gut im Schatten gedeihen. Die Zweige mit den Früchten eignen sich als dekorativer Vasenschmuck.
Die Art Ptelea trifoliata fand wegen ihrer duftenden Früchte als Ersatz für Hopfen ihren Einsatz. Die bitter schmeckende Rinde dient bei den indigenen Einwohnern Amerikas als medizinischer Wirkstoff und spielt in der allgemeinen Homöopathie eine Rolle.

Pflege/Schnitt

Die Kleeulmen sind pflegeleicht und tolerieren einen regelmäßigen Rückschnitt. Da die dekorativen Früchte bis in den Spätherbst oder Winter an den Zweigen bleiben, empfiehlt sich ein Rückschnitt im zeitigen Frühjahr.

Krankheiten/Schädlinge

Krankheiten oder Schädlinge sind bei Kleeulmen nicht bekannt.

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