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Eigenschaften

  • immergrün
  • rote Beeren
  • winterhart
  • langjährig
  • dekorativ

Skimmien

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Die Gattung der Skimmien (bot. Skimmia) zählt aufgrund ihrer grünen Blätter und rispenförmigen Blüten zu den schönsten Winterschmuck-Pflanzen. Die Skimmie gehört zur Familie der Rautengewächse (Rutaceae). Wild wachsen die winterharten Sträucher meist in den Bergwäldern der warm-gemäßigten bis kühleren Regionen in Ostasien.

Zu den bekanntesten Zierarten zählt die Skimmia japonica. Die erste wissenschaftliche Beschreibung der Skimmien und die Aufstellung der Gattung stammen von dem schwedischen Mediziner und Naturforscher Carl Peter Thunberg aus dem Jahr 1783. Zur Gattung zählen vier bis acht Arten. Sie schmücken als immergrüne Zierpflanzen Gärten und Kübel. Der Gattungsname Skimmia ist eine latinisierte Form des japanischen Namens Shikimi.

Blatt

Die immergrünen Blätter der Pflanze sind von lorbeerartiger Optik. Sie stehen wechselständig und sind gestielt. Ihre Form ist elliptisch und einfach. Die ledrigen Blätter sind auf der Oberseite glänzend-dunkelgrün, unterseits heller und haben einen glatten Blattrand.

Blüte

Skimmien-Arten sind in der Regel zweihäusig getrenntgeschlechtig. Die Blütenstände sind endständig und rispenartig. Es stehen jeweils männliche oder weibliche Blüten an einer Pflanze zusammen. Die einzelnen kleinen Blüten entwickeln sich auf einen Durchmesser von bis zu 15 Millimetern. Sie sind vier oder fünfzählig und verfügen über eine doppelte Blütenhülle. Die vier, fünf oder sieben Kronblätter sind nicht verwachsen. Die Farbe ist meist weiß oder hellrosa. Die Büsche blühen im Frühjahr und duften angenehm. Die Befruchtung erfolgt durch Bienen oder Schmetterlinge.

Frucht

Nach der Blüte bilden sich an den weiblichen Skimmien-Pflanzen wunderschöne rote Beeren. Je nach Art sind sie im Reifestadium rot oder schwarz. Die Beeren haben einen Durchmesser von rund einen Zentimeter. Sie besitzen im Innern bis zu fünf Kammern. Diese enthalten die kleinen Samen.

Wuchs

Die immergrünen Skimmien-Büsche erreichen eine Höhe von 100 bis 150 Zentimeter. Es sind kompakte Büsche mit einer rundlichen Wuchsform. Auch gibt es Arten, die als kleine Bäume wachsen.

Standort

Skimmien bevorzugen als Moorbeetpflanzen einen halbschattigen bis schattigen Standort. Gern steht die Pflanze windgeschtützt. Der ideale Boden ist frisch bis feucht. Sehr gut entwickeln sich die Pflanzen auf einem humosen, leicht sauren bis sauren und gut durchlässigen Untergrund. Sie eignen sich als Solitäre oder für eine Gruppenpflanzung.

Verbreitung

Die Gattung der Skimmien ist in Ostasien heimisch. Sie kommt in der Himalaya Region, in Japan sowie auf den Philippinen vor.

Nutzung

Die Skimmie zählt zu den beliebtesten Zierpflanzen im Garten. Sie ist frosthart und lässt sich aufgrund ihrer immergrünen dunklen Blätter als Sichtschutz oder Hecke einsetzen. Die glänzenden Blätter sind ein attraktiver Blickfang. Auch die roten Beeren sind im Herbst und Winter Hingucker im Gartenbeet oder in der Pflanzschale. Aufgrund der dunkelgrünen Blätter und den roten Beeren sind sie beliebte Zierpflanzen in der Weihnachtszeit. Besonders schön wirken sie im Pflanzkübel.

Bereits im Spätsommer bilden die Sträucher dekorative rosa oder rötlich-braune Blütenknospen für das kommende Gartenjahr. Sie öffnen sich im nächsten Frühjahr in Form von weißen Blüten. Ob im Beet, im Topf oder als Gesteck, die Skimmien erfreuen den Betrachter das ganze Jahr über. Sie eignen sich zur Unterpflanzung von Bäumen und sind tolle Begleiter von Rhododendren oder Azaleen. Sie lassen sich wunderbar mit Heidekraut und verschiedenen Stauden oder Ziersträuchern kombinieren. Die Blätter der Skimmia laureola finden in gekochter Form als Gewürze oder Gemüse Verwendung.

Pflege/Schnitt

Die winterharten Pflanzen sind unkompliziert und pflegeleicht. Die beste Pflanzzeit für Skimmien ist im Spätsommer. Besonders gut entwickeln sich die Pflanzen in etwas saurer und stets leicht feuchter Rhododendron-Erde. Rückschnitte schaden den Sträuchern nicht.

Krankheiten/Schädlinge

Bestimmte Krankheiten sind nicht bekannt. Allerdings reagieren die Büsche auf zu viel Sonneneinstrahlung mit gelben Blättern.

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