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Eigenschaften

  • buschiger Wuchs
  • robust und genügsam
  • traditionell als Gewürzpflanze genutzt
  • Heilpflanze für zahlreiche Beschwerden
  • reich an ätherischen Ölen

Rauten

Gattung Ruta ab €3.10 kaufen
     
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Die Raute (bot. Ruta) ist eine Pflanzengattung, die zur Familie der Rautengewächse (Rutaceae) gehört. Es handelt sich um eine immergrüne Pflanzengattung, die als Halbstrauch klassifiziert ist. Je nach Quelle sind zwischen acht und 40 unterschiedliche Arten benannt.

Die bekannteste aller Rautenarten ist hierzulande die Weinraute (Ruta graveolens). Diese und einige andere Rautenarten sind seit Jahrhunderten wegen ihrer medizinischen Wirkung geschätzt. So sollen Rauten unter anderem blutdruckregulierend, verdauungsfördernd und beruhigend wirken. Rauten sind reich an ätherischen Ölen und zeichnen sich durch einen charakteristischen Duft aus. Deshalb sind einige Rautenarten als Gewürzpflanzen beliebt. Außerdem dienen Rauten als dekorative Gartenpflanzen. Die Kombination aus Heil-, Gewürz- und Gartenpflanze macht die Raute zu einem ganz besonderen Gewächs. Nicht ohne Grund, gilt sie als Nationalblume Litauens.

Blatt

Rauten sind mit wechselseitig angeordneten Laubblättern bestückt, die grün bis gräulich oder blau-grün gefärbt sind. Die Laubblätter sind ein-, zwei oder dreifach gefiedert. Die Fiederblättchen sind länglich und von ovaler Form. Bei genauer Betrachtung ist erkennbar, dass die Blätter von durchschimmernden Punkten übersät sind.

Blüte

Rauten weisen unterschiedliche Blütenformen auf. Sie ordnen sich in Büscheln und in Rispen an. Die Blüten haben über eine doppelte Blütenhülle. Die gelben Kelchblätter der Raute haben einen durchschnittlichen Durchmesser von einem Zentimeter. Der Rand der Kronblätter ist eben, gezähnt oder bewimpert. Die acht bis zehn Staubblätter befinden sich unter dem Diskus, der den Fruchtboden trägt. Der Diskus selbst ist vier- oder fünflappig. Der oberständige Fruchtknoten bildet sich aus vier bis fünf Fruchtblättern.

Frucht

Rauten bilden Kapselfrüchte aus, die vier- oder fünfhörnig sind. Die Früchte messen im Durchschnitt rund sechs bis acht Millimeter und sind kugelförmig. In den Früchten befinden sich mehrere Samen, die schwarz und rund zwei Millimeter lang sind.

Wuchs

Je nach Art erreichen die Sträucher eine Höhe zwischen 20 und 80 Zentimeter. Die Rauten wachsen dicht, buschig und aufrecht.

Standort

Die Raute benötigt einen sonnigen bis halbsonnigen Standort. Sie gedeiht auf gewöhnlichem Gartenboden, der nicht zu lehmig und gut durchlässig ist. Der ideale Boden trocknet nicht aus und lässt keine Staunässe zu.

Verbreitung

Die unterschiedlichen Rautenarten kommen auf den Kanarischen Inseln, im Mittelmeerraum und in Westasien vor. Im Zier- und Kräutergarten hat die Raute hierzulande eine große Bedeutung.

Nutzung

Rauten sind als Zier-, Gewürz- und Heilpflanzen genutzt. Einigen Arten sind unterschiedliche, medizinisch wertvolle Wirkungen zugeschrieben. Extrakte der Rauten dienten und dienen unter anderem bei Verdauungsproblemen, Menstruationsbeschwerden, Angstzuständen und Kreislaufproblemen. Insbesondere in Nordafrika ist die Raute noch heute ein beliebtes Gewürz. Im Garten ist sie eine dekorative Zierpflanze.

Pflege/Schnitt

Rauten sind robust. Sie sind es gewöhnt, mit wenig Wasser auszukommen. Dennoch ist darauf zu achten, den Boden nicht komplett austrocknen zu lassen. Düngergaben und Rückschnitte sind nicht notwendig. Da Rauten ihren Ursprung überwiegend in wärmeren Regionen finden, sind nicht alle Arten ausreichend frosthart.

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