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Eigenschaften

  • Gehölze in Form von Bäumen, Sträuchern oder Lianen
  • Laubblätter sind meist gegenständig angeordnet
  • Blüten sind in der Regel zwittrig
  • Früchte in Gestalt von Steinfrüchten, Beeren, Kapselfrüchten, Flügelnüssen oder Zerfallfrüchten
  • kommen auf der ganzen Welt vor

Ölbaumgewächse

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Die Pflanzenfamilie der Ölbaumgewächse (botanischer Name Oleaceae) gehört zur Ordnung Lamiales (Lippenblütlerartige). Oleaceae, bedecktsamige Pflanzen (Magnoliopsida), sind als sogenannte Blütenpflanzen bezeichnet. Diese Pflanzenfamilie zählt 25 existierende Gattungen mit rund 700 Arten. Ölbaumgewächse sind in fünf Tribus (Stämme) und vier Subtribus gegliedert.

  • Tribus Fontanesieae
  • Tribus Forsythieae
  • Tribus Jasmineae
  • Tribus Myxopyreae
  • Tribus Oleeae mit vier Subtribus
  • Subtribus Ligustrinae
  • Subtribus Schreberinae
  • Subtribus Fraxininae
  • Subtribus Oleinae
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    Die zahlreichen unterschiedlichen Arten dieser Familie sind in sämtlichen Erdteilen und von gemäßigten bis zu tropischen Klimazonen beheimatet. Ölbaumgewächse treten als Bäume, Sträucher und selten auch als Lianen auf. Zu den bekanntesten Vertretern dieser Familie gehören die Olivenbäume (Olea europaea), die Eschen aus der Gattung Fraxinus und Jasmin aus der Gattung Jasminum sowie Zierpflanzen, wie Forsythien (Forsythia), Liguster (Ligustrum), Schneebäume (Chionanthus) oder der Flieder (Syringa vulgaris) aus der Gattung der Syringa.

Blatt

Die Ölbaumgewächse weisen vorwiegend gegenständig angeordnete und einfache, gefiederte oder zusammengesetzte und gestielte Laubblätter auf. Zusammengesetzte Blätter sind drei- oder mehrteilig unpaarig gefiedert. Nebenblätter sind in der Regel nicht vorhanden. Die Blattränder sind glatt, gesägt oder gezähnt. Viele der Pflanzen aus der Familie Oleaceae sind immergrüne, seltener Laub abwerfende Gewächse.

Blüte

Die lippenblütlerartigen Oleaceae entwickeln zahlreiche wohlduftende Blüten. Die Blüten der Ölbaumgewächse zwittrig, seltener eingeschlechtlich. Sie stehen meist einzeln oder in seitenständigen oder endseitenständigen Blütenständen zusammen. Die Blüten sind radiärsymmetrisch, meist vierzählig und mit einer doppelten Blütenhülle geformt. Zuweilen sind sämtliche Blütenhüllblätter wie Kronblätter geformt. Sie kommen in Traubengestalt oder Rispen vor. Die Kelchblätter sind als Paar oder röhrig verwachsen. Die Kronblätter sind ebenfalls meistens verwachsen.

Die Blüten verfügen über einen Staubblattkreis. Die fertilen Staubblätter sind untereinander frei. Zwei Fruchtblätter sind zu einem synkarpen (oberständigen) Fruchtknoten mit zwei Kammern verwachsen. In jeder Fruchtknotenkammer sind Samenanlagen vorhanden, die von unterschiedlicher Art sein können (hängend oder aufsteigend anatrop oder amphitrop unitegmische, tenuinucellat). Die Narbe ist zweilappig oder kopfig.

Frucht

Ölbaumgewächse können Früchte von ganz unterschiedlicher Art entwickeln. Dazu gehören zum Beispiel Kapselfrüchte, Steinfrüchte, Beeren, Flügelnüsse (Samara) oder holzige Zerfallfrüchte. Die bekannteste Frucht einer Oleaceae ist die Olive als einsamige Steinfrucht von dem Olivenbaum (Olea europaea), der als Echter Ölbaum bekannt ist.

Wuchs

Die Oleaceae sind Gehölze und wachsen selbstständig aufrecht als Bäume, Sträucher oder Lianen. Einige Sträucher sind scadent und wachsen kletternd in andere Pflanzen. Die Sprossachsen der Gattung Jasminum winden sich gegen den Uhrzeigersinn.

Verbreitung

Die Pflanzenfamilie der Ölbaumgewächse verzeichnet eine subkosmopolitische Verbreitung. Die Oleaceae treten von den subarktischen Regionen im Norden (Alaska, Kanada, Island, Skandinavien, Sibirien, Shetland Inseln) bis zu den südlichsten Teilen der Erde auf, die bis Afrika, Australien und Südamerika reichen. Die verschiedenen Arten der Ölbaumgewächse sind von der gemäßigten bis zur subtropischen Klimazone auf der ganzen Welt vorhanden.

Nutzung

Viele Arten der Ölbaumgewächse sind wertvolle Pflanzen. Einige unter ihnen sind von enormer wirtschaftlicher Bedeutung und finden vielfache Verwendung. Dazu gehört der Olivenbaum, dessen Früchte als Speise dienen und aus denen sich Olivenöl gewinnen lässt. Das Olivenholz ist in der Möbelindustrie und für Holzbesteck oder Geschirr eingesetzt.
Die Esche ( Fraxinus ) mit Arten wie die Gemeine Esche (Fraxinus excelsior) ist aufgrund ihres harten Holzes hoch geschätzt und kommt im Bau zum Einsatz. Viele Arten sind Lieferanten für wertvolle ätherische Öle. Jasminblüten sind als Teezugabe beliebt.
Ebenso sind einige Ölbaumgewächse für medizinische Zwecke in Verwendung. Arten, wie Forsythien, Flieder, Osmanthus, Liguster und Chinesische Fransenbäume sind als Zierpflanzen im Gartenbau oder Landschaftsbau gern gesehene Elemente.

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Weiße Forsythien (Abeliophyllum)
Weiße Forsythien

Abeliophyllum

Gattung
Schneebäume (Chionanthus)
Schneebäume

Chionanthus

Gattung
Forsythien (Forsythia)
Forsythien

Forsythia

Gattung
Eschen (Fraxinus)
Eschen

Fraxinus

Gattung
Jasminum (Jasminum)
Jasminum

Jasminum

Gattung
Liguster (Ligustrum)
Liguster

Ligustrum

Gattung
Ölbäume (Olea)
Ölbäume

Olea

Gattung
Duftblüten (Osmanthus)
Duftblüten

Osmanthus

Gattung
Steinlinden

Phillyrea

Gattung
Flieder (Syringa)
Flieder

Syringa

Gattung
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