Klassifikation

botanische Namen anzeigen
Zurück Weiter
nur bestellbar
Botanik Explorer

Eigenschaften

  • beliebter Zierstrauch
  • gelbe Blütenpracht
  • Blüten erscheinen vor den Blättern
  • Wuchshöhen bis zu drei Meter
  • robust und winterhart

Forsythien

Gattung Forsythia ab €2.00 kaufen
     
  • Beschreibung
  • Arten
  • Fotos
  • Pflanzen in unserem Sortiment
  •  

Die Pflanzengattung der Forsythien (botanisch Forsythia) gehört zur Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae). Sie sind mit den Ölbäumen verwandt. Es gibt rund 13 Arten von Forsythien. Davon stammen bis auf eine Art alle aus Regionen in Ostasien. Lediglich eine Hybride ist in Südosteuropa heimisch. Die europäische Kreuzung ist ein beliebter Zierstrauch in Parkanlagen und Gärten in den gemäßigten Breiten.

Die erste wissenschaftliche Untersuchung und Beschreibung der Pflanzengattung stammt aus dem Jahr 1804 von dem Botaniker Martin Vahl. Der Name der Gattung ehrt den englischen Botaniker und königlichen Gärtnermeister William Forsyth. Auch als Goldglöckchen ist die Forsythie bekannt. Forsythien sind strauchartige Gehölzpflanzen, die vor allem im Frühjahr durch ihre gelbe Blütenpracht alle Blicke auf sich ziehen. Sie sind robust und anspruchslos.

Blatt

Forsythien haben einfache, gestielte, gegenständig an den Trieben angeordnete Blätter. Auch gibt es Arten mit dreiteiligen Blättern. Das Laub ist hellgrün bis frischgrün, die Herbstfärbung ist nach Standort und Boden gelb, seltener violett bis rot oder olivgrün. Die Blätter erreichen eine Länge zwischen acht und zwölf Zentimeter. Sie sind eiförmig mit einer eiförmigen länglichen Spitze. Die Blattränder sind meist gesägt.

Blüte

Noch vor dem Austrieb der Laubblätter, schmücken sich die Sträucher im Frühjahr mit einzeln stehenden oder zu mehreren in Blattachseln angeordneten Blüten. Forsythien blühen an den letztjährigen Trieben. Die Kelchblätter sind vierzählig und zu einem Kelch zusammengewachsen. Die vier Kronblätter bilden eine Glockenform.
Die Blüten der Forsythien erscheinen in der Regel ab Mitte März vor den Laubblättern. Dadurch erstrahlen die Sträucher in einem strahlenden, warmen Gelb. Die gelben Glöckchen stehen in großer Anzahl. Sie werden bis zu drei Zentimeter groß. Die meisten Pflanzen liefern wenig Pollen und keinen Nektar.

Frucht

Sind die Blüten verwelkt, bilden sich bei wenigen Arten kleine braune und harte Kapselfrüchte. In deren Innern befinden sich viele geflügelte Samen. Jedoch ist ein Großteil der Forsythien steril.

Wuchs

Forsythien wachsen hauptsächlich als sommergrüne Sträucher. Dieser werden zwischen einen und drei Meter hoch. Die Wuchsform ist aufrecht und ausgebreitet. Auch gibt es überhängend wachsende sowie niederliegende Arten. Typisch für Forsythien sind die hohlen oder markhaltigen Zweige. Die jungen Triebe sind meist vierkantig, später stielrund. Die Rinde ist anfangs olivgrün, später ocker- bis graugelb mit Korkwarzen. Blüten bilden sich an den zwei- bis dreijährigen Trieben.

Standort

Forsythien benötigen für eine prachtvolle Blüte einen vollsonnigen Platz. Ansonsten sind die Pflanzen anspruchslos und winterhart. Sie benötigen keinen speziellen Boden. Optimal gedeihen sie auf einem durchlässigen, sauren bis alkalischen und frischen Boden. Der beste Untergrund ist nicht zu trocken und humos.

Verbreitung

Die Gattung der Forsythien stammt aus Ostasien. Lediglich die Forsythia europaea ist in Südosteuropa heimisch. Allein aus China stammen sechs Arten von Forsythien.

Nutzung

Die Hybride Forsythia x intermedia ist als Zierstrauch kultiviert und in den gemäßigten Breiten weit verbreitet. Die Sträucher schmücken Gärten und Parks sowie städtische Grüngürtel.
Sie sind ein Highlight während der Blüte und eignen sich optimal als Hintergrundbepflanzung für Beete. Sie wirken schön als Solitär oder eignen sich als Heckenpflanze für die Grundstückseinfassung. Die Früchte einiger Arten finden in der Traditionellen Chinesischen Medizin Verwendung.

Pflege/Schnitt

Forsythien sind anspruchslos. Lediglich in extrem trockenen Phasen ist das Wässern der Sträucher sinnvoll. Da die Blütensträucher zur Vergreisung neigen und in dem Fall weniger Blüten bilden, ist ein Rückschnitt alle drei Jahre ratsam. Dieser erfolgt im April nach der Blüte. Der Gärtner entfernt alle Triebe, die älter als drei Jahre sind. Auch ein bodennaher kompletter Rückschnitt schadet der Pflanze nicht. Allerdings dauert es zwei Jahre, bis sie erneut blüht.

Krankheiten/Schädlinge

Forsythien sind robust und wenig anfällig gegenüber Krankheiten oder Schädlingen. Es kommt in seltenen Fällen zu einem Befall von Blattläusen oder Dickmalrüsslern. Auch der Echte Mehltau kommt vor.

Alle Fotos anzeigen
Produkte vergleichen