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Eigenschaften

  • artenreiche Pflanzengattung
  • farbenprächtige Hüllblätter um die Blüte
  • je nach Art mehrjährig oder einjährig
  • enthalten giftigen Milchsaft
  • artabhängig Wuchshöhen bis 1,5 Meter

Wolfsmilch

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Wolfsmilch (bot. Euphorbia) ist eine Pflanzengattung, die der Familie der Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae) entstammt. Über 2000 Arten umfasst diese Gattung, die sich auf dem gesamten Erdball verbreitet. Fast alle Arten haben einen ätzenden und giftigen Milchsaft, ein Umstand, der zu der Bezeichnung als Wolfsmilch führte. Je nach Art sind die Wolfsmilch-Gewächse einjährig oder mehrjährig.

So groß die Auswahl an Wolfsmilch-Arten für den Gartenliebhaber ist, so groß sind die optischen Unterschiede der verschiedene Arten. Einige werden als Staudengewächs bis zu 1,5 Meter hoch, andere bleiben kleine Beetpflanzen. Allen gemein, ist die langanhaltende Blütezeit, die sich über viele Monate erstreckt. Die Wolfsmilch Pflanzen charakterisiert zudem eine außergewöhnliche Blütenform, die meist in Orange- und Rottönen leuchtet. Aufgrund ihrer Vielfältigkeit eignet sich die Wolfsmilch Pflanze als Allrounder im Garten. Manche Arten fühlen sich im Steingarten und auf anderen Trockenflächen am wohlsten, während andere Stauden im Ziergarten ihren Platz finden oder als Bodendecker fungieren. Wohl die bekannteste Wolfsmilch-Art ist der Weihnachtsstern. Allerdings bevorzugt er als Zimmerpflanze einen warmen und trockenen Platz.

Blatt

Auch die Blätter der Pflanze variieren von Art zu Art von gräulich bis wintergrün. Auch ein dunkelgrünes Farbspektrum zeigt sich. Die Form ist lanzenförmig, mal rundlich und in der Größe unterschiedlich ausgeprägt. Die Wolfsmilch hat Blätter, die gegenständig oder wechselständig am Stängel stehen. Bei Sukkulenten sind die Blätter klein und welken schnell. Bei manchen Arten bilden sich die Nebenblätter zu Dornen aus.

Blüte

Die Wolfsmilch-Arten besitzen im botanischen Sinne keine Blüten, sondern farbenprächtige Hüllblätter, die den kleinen Blütenstand umgeben. Allerdings ist dieser unscheinbar. In Orang, Rot, Grün oder Gelb gefärbt, locken die Hüllblätter viele Arten von Insekten an. Die Hüllblätter sind Ausprägungen der Nektardrüsen und umgeben die Scheinblüte in der Mitte, die meist aus einer weiblichen und fünf Gruppen von männlichen Blüten besteht.

Frucht

Die Kapselfrüchte der Wolfsmilch verholzen bis zur Reife. Wenn sie aufreißen, schleudern die Samen mehrere Meter weit. Die Samen sind innerhalb der verschiedenen Arten kantig, rund oder oval. Manche haben ein Anhängsel, das sich in der Botanik Carancula nennt. Wolfsmilch-Kapselfrüchte sind meistens dreilappig, seltener gibt es zweilappige Früchte.

Wuchs

Kaum eine Pflanzengattung ist vergleichbar unterschiedlich ausgeprägt wie die Gattung der Euphorbia. Manche Arten wachsen staudenartig bis zu 1,5 Meter hoch und bilden Dolden. Andere bleiben klein und unscheinbar, bestechen bei näherer Betrachtung durch eine perfekte Blattstruktur. Es gibt sowohl mehrjährige als auch einjährige Arten, allen gemeinsam, ist ihr stauderartiger Wuchs. Mal geht der Wuchs vermehrt in die Höhe, mal bildet er sich, ähnlich einem Bodendecker, horizontal aus.

Standort

Es gibt für nahezu jeden Strandort im Garten ein passendes Wolfsmilch-Gewächs. Je nach Art bevorzugen die Pflanzen unterschiedliche Bodenbeschaffenheit und Lichtverhältnisse. Ob im Steingarten, im Beet, in der prallen Sonne, auf trockener Erde oder im Halbschatten, für jeden Boden und Standort gibt es die passende Euphorbia. Sogar in sumpfigen Gebieten, wie an einem Teichrand, fühlen sich manche Arten der Wolfsmilch Gattung sehr wohl. Insgesamt ist diese Pflanze extrem artenreich und dadurch flexibel im Garten einsetzbar.

Verbreitung

Mehrheitlich sind die Wolfsmilch-Arten in den gemäßigten Breiten und in den tropischen Zonen zu Hause. Die Sukkulenten unter ihnen wachsen nahezu alle in den tropischen Ländern. Viele Arten der Wolfsmilch Arten sich sind in den gemäßigten Breiten, in Mitteleuropa, zu Hause. Bedingt zeigen sie sich winterhart.

Nutzung

Gärtner nutzen die unterschiedlichen Ausprägungen der krautigen Pflanze für verschiedenste Gestaltungen im Garten. Eine besondere Eigenschaft ist die Fähigkeit, eine optische Brücke zwischen verschiedenen Pflanzen und Stauden zu bilden. So bildet sich immer wieder ein optisches Highlight. Die prächtigen Farben und außergewöhnlichen Formen und Größen der Pflanze machen sie zu einem beliebten Gartengewächs.

Pflege/Schnitt

Sensiblen Arten lassen sich am besten im Frühjahr pflanzen, damit sie den Winter überstehen. Bei den sommergrünen Arten ist ein Rückschnitt im Herbst förderlich. Jedoch bleibt das Laub stehen, um der Pflanze durch den Winter hindurch Schutz zu bieten. Wintergrüne Arten benötigen keinen Rückschnitt.. Laub und Tannennadeln sind ein guter Schutz für kleinere Arten gegen tiefen Frost. Sämtliche Arbeiten an der Wolfsmilch-Pflanze sind mit Handschuhen zu tätigen, damit austretende Milch keine Hautreizungen verursacht.

Krankheiten/Schädlinge

Wolfsmilch kann von echtem Mehltau befallen werden. Auch Triste, Rost und Blattläuse sind ungeliebte Besucher. Andere Schädlinge lassen sich von dem toxischen Milchsaft abschrecken. Auch Nacktschnecken erfreuen sich an der Wolfsmilch, ihnen scheint die Milch nichts auszumachen. Insgesamt ist die Pflanze bei guter Pflege robust gegen Schädlinge.

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