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  • Ordnung: Malpighienartige
  • Familie: 6 Einträge
  • Gattung: 9 Einträge
  • Art: 41 Einträge
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Eigenschaften

  • extrem umfangreiche Pflanzenordnung
  • umfasst heterogene Pflanzenfamilien
  • einzig molekulare Übereinstimmungen erkennbar
  • weltweites Vorkommen
  • Nutzen als Zierpflanzen, im Obst- und Gemüseanbau und als Heilpflanzen

Malpighienartige

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Die Malpighienartigen (bot. Malpighiales) bilden eine Ordnung innerhalb der Klasse der Bedecktsamigen Pflanzen (bot. Magnoliopsida). Die Pflanzenordnung ist mit über 16.000 Arten in circa 700 Gattungen und 39 Pflanzenfamilien nicht nur extrem groß, sondern auch extrem ungleichartig.

Rein morphologische Gemeinsamkeiten lassen sich innerhalb der Ordnung nur schwer feststellen. Die Zuordnung der Familien zu den Malpighiales ist ein Ergebnis genetischer Untersuchungen auf molekularer Ebene. Diese belegen eine gemeinsame Abstammung aller Malpighienartigen. Jedoch sind die verwandtschaftlichen Verhältnisse untereinander sind nicht abschließend geklärt.
Innerhalb der Ordnung finden sich viele Pflanzen mit einem wirtschaftlichen Nutzen, die teilweise in landwirtschaftlicher Kultur stehen. Auch einige Heil- und Zierpflanzen zählen zu den Malpighiales.

Blatt

In der Ordnung der Malpighienartigen erscheinen die unterschiedlichsten Laubblätter. Es kommen gestielte und ungestielte Blattspreiten vor, die einfach oder verschieden zusammengesetzt erscheinen. Neben immergrünen Pflanzen werfen viele ihr Laub in bestimmten Perioden ab.

Blüte

Ähnlich wie bei den Blättern, sind auch bei den Blüten der Malpighiales kaum verallgemeinernde Aussagen zu treffen. Die Vielfalt der Blütenformen und -farben ist hierfür schlicht zu groß.

Frucht

Die Früchte innerhalb dieser Pflanzenordnung reichen von kleinen einzelnen Samen zu großen Beeren und zusammengesetzten Früchten.

Wuchs

Die Malpighienartigen wachsen als einjährige oder ausdauernde Pflanzen. Sie nehmen unterschiedlichste Wuchsformen an und finden sich als Halbsträucher, verholzende Sträucher, kleine bis große Bäume und seltener Lianen.

Verbreitung

Aufgrund ihrer Größe und Vielfalt der unterschiedlichen Pflanzenarten kommt diese Ordnung weltweit an divergenten Standorten vor.

Nutzung

Zu den Malpighienartigen zählen viele Zierpflanzen wie besipielsweise die Vertreter der Veilchengewächse (bot. Violaceae) oder der Passionsblumengewächse (bot. Passifloraceae).
Andere Pflanzenfamilien der Ordnung dienen dem wirtschaftlichen Gemüse- und Obstanbau, wie die namensgebenden Malpighiaceae, zu Deutsch Acerola. Oder die Gattungsart Maniok aus der Familie der Wolfsmilchgewächse (bot. Euphorbiaceae).
Auch die Weidengewächse (bot. Salicaceae) stehen innerhalb der Ordnung und sind, neben ihrem Nutzen als Zierpflanzen, auch wirtschaftlich bedeutsam. Ein Beispiel für eine Heilpflanze aus dieser Ordnung ist das Johanniskraut, das seit der Antike in Europa als Mittel gegen Depressionen und Nervosität gilt.

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Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae)
Wolfsmilchgewächse

Euphorbiaceae

Familie
Johanniskrautgewächse (Hypericaceae)
Familie
Leingewächse (Linaceae)
Leingewächse

Linaceae

Familie
Passionsblumengewächse (Passifloraceae)
Passionsblumengewächse

Passifloraceae

Familie
Weidengewächse (Salicaceae)
Weidengewächse

Salicaceae

Familie
Veilchengewächse (Violaceae)
Familie
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