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Eigenschaften

  • Gattung mit rund 600 Arten
  • verschiedenartige Blütenblätter
  • große Farbvielfalt
  • pflegeleicht und anspruchslos
  • lieben trockenen und kalkhaltigen Boden

Nelken

Gattung Dianthus ab €2.50 kaufen
     
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Nelken (bot. Dianthus) sind rund um die Welt in unzähligen Arten und Sorten verbreitet. Weltweit existieren um die 600 Nelken-Arten und rund 26.000 Nelken-Sorten. Nelken sind leicht zu kultivieren und anspruchslos. Sie bezaubern durch ihre große Farbvielfalt und ihren herrlichen Duft.

Sie sind seit langem als Schnittblumen, Topf- oder Gartenpflanzen kultiviert. Die schönen Pflanzen erfreuen sich seit vielen hundert Jahren großer Beliebtheit. Im Mittelmeerraum zählte die Nelke bereits im Altertum zu den verbreitetsten Zierpflanzen. Wie viele andere Pflanzen schreiben Heraldiker, Künstler und Poeten in vielen Werken auch der Nelke einen Symbolwert zu. So galt die Nelke im frühen 15. Jahrhundert als Symbol reiner Liebe. Mit den beliebten Gewürznelken hat die Dianthus nichts zu tun. Sie ist eine reine Zierpflanze.

Blatt

Die schmale Blattspreite der Nelke ist lanzettlich bis eiförmig. Die Stecklinge der Nelke haben keine Blüten. Sie besitzen mindestens drei Blattknoten. Die Blattform fällt bei den verschiedenen Arten unterschiedlich aus.

Blüte

Die Blüten der Nelken stehen einzeln oder in Gruppen in endständigen Blütenständen zusammen. Dabei sind die Blütenblätter je nach Sorte gezähnt, gekerbt oder zerschlitzt. Die Farben der Kronblätter besitzen einen großen Variantenreichtum. Auch die Anzahl der Blüten fällt von Sorte zu Sorte unterschiedlich aus. Die Pflanzen bilden zwei bis drei Blüten pro Pflanze bis hin zu üppigen Blütenbüscheln. Nelkenblüten treten als gefüllte oder ungefüllte Variante auf. Je nach Sorte erfreut die Nelke ihre Besitzer von Juni bis September mit ihren wunderschönen Blüten.

Wuchs

Variantenreich zeigt sich die Gattung Dianthus bezüglich der Wuchshöhen. Manche Sorten erreichen eine bescheidene Wuchshöhe von zehn Zentimetern. Andere Sorten zeichnen sich durch Wuchshöhen von 15, 20, 30 bis hin zu 50 Zentimetern aus. Einige Dianthusarten bilden eine attraktive blühende Decke. Die krautig wachsende Nelke ist je nach Sorte ein- bis zweijährig. Auch die Wurzelbildung fällt innerhalb der unterschiedlichen Sorten anders aus. So bilden manche Nelken-Arten lange Pfahlwurzeln aus. Andere Nelken besitzen knollige Rhizome.

Standort

Was ihre Standortanforderungen betrifft, überzeugt die Nelke durch ihre Vielseitigkeit. Die Standortvorlieben der Nelke sind stark von den einzelnen Sorten abhängig. Nelke wachsen auf nährstoffarmen trockenen Sandböden. Auch auf feuchten Böden oder am staunassen Gewässerrand sind einige Arten zu finden. Eines ist allen Nelkenarten gemein: Sie brauchen viel Sonne, um gedeihen zu können. Bei der Beachtung dieses Wunsches, entsteht viel Freude an den robusten Pflanzen. Im Steingarten, im Pflanzkübeln oder Blumenkasten vor dem Fenster gedeihen viele Arten hervorragend. Nelken lieben kalkhaltige Böden. Für die meisten Sorten ist eine leicht feuchte bis trockene Erde ideal. An sonnigen bis vollsonnigen, windgeschützten Plätzen fühlt sich die Nelke am wohlsten.

Verbreitung

Ursprünglich stammt die Gattung Dianthus aus dem Mittelmeerraum. In ihrer ursprünglichen Heimat lebte sie im Gebirge. Deshalb sind viele Sorten in der Lage, mit wenig Wasser und unter ungünstigen Umständen zu überleben.

Nutzung

Nelken sind beliebte Balkonpflanzen und zieren die Gärten mit ihrer Blütenpracht. Die höher wachsenden Varianten eignen sich hervorragend als Schnittblumen. Sehr beliebte Gartennelken sind beispielsweise die Bartnelke, die Kartäusernelke und die Federnelke.

Pflege/Schnitt

Ein Rückschnitt kranker und trockener Pflanzenteile hält die Pflanze gesund. Ansonsten ist ein Rückschnitt nicht notwendig. Die mehrjährigen Varianten sind winterfest. Zur Sicherheit schützt eine Lage Kompost oder Vlies vor Frost. Dünger benötigen die Pflanzen im Balkonkasten oder Pflanzkübel. Der richtige Zeitpunkt zum Auspflanzen im Freien fällt in das späte Frühjahr ab Mitte Mai.

Krankheiten/Schädlinge

Im Allgemeinen sind Nelken unanfällig für Krankheiten. Allerdings leiden sie zuweilen an Blattlaus- und Schneckenbefall. Bei Blattlausbefall hilft das Einsprühen mit Brennesselsud oder einem Knoblauchsud. Stark befallene Pflanzenteile sind zu entfernen. Gegen Schnecken hat sich Schneckenkorn bewährt. Leidet die Nelke unter einem Pilzbefall, steht sie häufig zu schattig oder der Boden führt Staunässe. Das Entfernen befallener Pflanzenteile und ein sonnigerer Standort schaffen Abhilfe.

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