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Eigenschaften

  • kleine Blüten bilden auffällige Blühstände
  • Blätter nessel- oder minzenartig
  • verströmen angenehmen Duft
  • bedeutsam als Bienen- und Schmetterlingsweide
  • Ursprungsländer sind Nordamerika und Asien

Agastache

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Die Gattung der Duftnesseln (bot. Agastache) gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) und umfasst rund 20 Arten. Der deutsche Name fasst die nesselartigen Blätter und den angenehmen Geruch der Pflanzen treffend zusammen.

Die hübschen Blütenpflanzen begeistern im Garten erst seit der Jahrtausendwende. Ihre Beliebtheit verdanken sie ihrer langen Blütezeit über den ganzen Sommer und bis in den Herbst hinein. Auch Insekten aller Art begeistern sich für die nektarreichen Blüten. Arten der Agastache zählen zu den bedeutsamen Bienenweiden im naturnahen Garten. Neben den reinen Arten, sind im Handel Hybriden erhältlich, die sich sortenabhängig durch neue Blühfarben oder gesteigerte Wiederstandskraft gegen Frost auszeichnen. Während die hochwüchsigen Arten im Staudenbeet punkten, gibt es kleine Arten, die einen Blickfang im Steingarten darstellen.

Blatt

Die Blätter erinnern an die von Minze (Mentha) oder Brennnessel (Urtica). Das gestielte Blatt ist eiförmig oder lanzenförmig und gezähnt oder selten ganzrandig. Sie stehen gegenständig am Stängel. Die Blätter sind unterseits hell behaart. Beim Zerreiben verströmen die Blätter den angenehmen Duft von Minze, Zitrone oder Fenchel.

Blüte

Die Agastache blüht von Juni bis September. Die kleinen zwittrigen Blüten sind spiegelsymmetrisch aufgebaut und weiß, blau, grünlich-gelb, rosa, rot oder orange gefärbt. Sie stehen in ährenartigen Blühkerzen zusammen, die Scheinrispen oder Scheinquirlen entsprechen. Die Blüten sind von bunt verfärbten Hüllblättern umgeben, die nicht immer die gleiche Farbe tragen wie die Blütenblätter. Sie bleiben nach dem Abblühen stehen, was die Blühkerze auch nach der Blühsaison noch dekorativ erscheinen lässt.

Wuchs

Es handelt sich bei Agastache in ihren Heimatgebieten um mehrjährige Staudenpflanzen. Bei uns winterharte Arten wachsen buschig und erreichen Wuchshöhen von bis zu 250 Zentimetern. Die aus Mittelamerika stammenden Arten sind bei uns einjährig und von niederem Wuchs von knapp 30 Zentimetern. Alle Duftnesseln besitzen vierkantige Stängel.

Standort

Agastache kümmern bei staunassen Böden. Je trockener der Standort, desto besser überstehen die Pflanzen den Winter. Ein Standort mit durchlässigem Boden und hoher Sonneneinstrahlung bietet den Duftnesseln was sie benötigen. Je mehr Sonne sie bekommen, desto höher ist der Gehalt an ätherischen Ölen, die den Geruch und Geschmack der Pflanze bestimmen.

Verbreitung

Die Duftnesseln stammen aus Nord- und Mittelamerika sowie dem asiatischen Raum.

Nutzung

Blüten und Blätter der Duftnesseln sind essbar und finden in der Küche frisch oder getrocknet Anwendung. Mit ihrem Geschmack nach Anis oder Zitrus, passen sie zu Salaten, Eintöpfen oder Fisch. In der modernen Heilkunde helfen Aufgüsse aus Duftnesselblättern bei Magenverstimmungen, Gemütsverstimmungen oder allgemeinen Verdauungsbeschwerden. Gleichzeitig sind die blühenden Duftnesseln im Garten dekorative Ziergewächse, denen als Insektenweiden eine tragende Bedeutung beikommt.

Pflege/Schnitt

Duftnesseln benötigen nicht viel Pflege. Viele typische Zierarten blühen bei uns einjährig, Pflegende Rückschnitte und Maßnahmen zur Überwinterung entfallen. Agastache benötigen wenige Nährstoffe. Nur bei lang anhaltender Trockenheit ist zusätzliches Wässern notwenig.

Krankheiten/Schädlinge

Die wenigsten Krankheiten haben bei den robusten Agastachen eine Chance. Lang anhaltende feuchte Witterung schwächt die Pflanzen und lässt Mehltau zu. Optimale Haltungsbedingungen beugen diesem Leiden vor. Nacktschnecken setzen vor allem jungen Pflanzen zu.

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