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Eigenschaften

  • auffällige Blüten
  • bevorzugt sonnige Standorte
  • neigt zur Selbstaussaat
  • Boden feucht, nicht zu nahrhaft
  • mediterranes Verbreitungsgebiet

Strauchpappeln

Gattung Lavatera ab €5.00 kaufen
     
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Die Pflanzengattung der Strauchpappeln (bot. Lavatera) ist als Strauchmalve oder Bechermalve bekannt. Die 25 bekannten Arten sind in erster Linie mediterran verbreitet und erfreuen sich in Gärten als pflegeleichte Ziergewächse steigender Beliebtheit.

Die auffälligen Blüten der Strauchpappeln machen sie zu einer reizvollen Zierde im Garten. Ihr becherförmiger Wuchs gab der Gattung den Beinamen Bechermalve. Mit ihrem späten Blühtermin von Juli bis September, stellen sie im Spätsommer und Herbst ihre markanten Farben zur Schau. Wie in ihre Heimatgebieten, liebt die Strauchpappel sonnige Standorte im Garten. Hier enfaltet sie sich optimal und belohnt mit einer umfangreichen Blütenpracht. Sowohl als Einzelpflanze als auch in Kombination mit anderen Arten im Staudenbeet, kommt die Strauchpappel gut zur Geltung.

Blatt

Die Blätter stehen wechselständig am Stängel. Sie sind deutlich gestielt und bei vielen Arten stark gelappt. Nebenblätter sind vorhanden.

Blüte

Die Blüten sind radiärsymmetrisch und besitzen sowohl männliche als auch weibliche Merkmale. Die fünf Kronenblätter sind nicht verwachsen und erstrahlen in Rosa, Purpur, Weiß und Rot. Einige Formen von Lavatera triloba bilden gelbe Blüten aus. Die Blüten stehen einzeln oder zu mehreren in den Blattachseln.

Frucht

Die nach der Blüte entstehende Spaltfrucht ist behaart und kugelig. Sie zerfällt in 6 bis 25 Teilfrüchte mit je einem einzelnen Samen.

Wuchs

Strauchpappeln sind krautige Pflanzen oder Sträucher und gedeihen ein- oder mehrjährig. Sie erreichen artabhängig Wuchshöhen von 50 bis 200 Zentimetern. Oberirdische Pflanzenteile sind mit einfachen oder sternförmigen Haaren bedeckt.

Standort

Sowohl im Beet als auch im Kübel lässt sich die Strauchpappel kultivieren. Besonders wenn sie viel Sonne tankt, gedeiht die Pflanze. Das ideale Substrat ist lehmig-durchlässig und nicht zu nährstoffreich.

Verbreitung

Die meisten Strauchpappeln kommen im Mittelmeerraum auf natürliche Weise vor. Einige Arten sind in Kalifornien, Australien und Asien zu finden.

Nutzung

Die Strauchpappeln sind aufgrund ihrer großen, auffälligen Blüten als Ziergewächse im Garten und auf Balkonen beliebt. Großwüchsige Arten eignen sich als Sichtschutzbepflanzung auf Terrassen und Balkonen.

Pflege/Schnitt

Die Aussaat der Samen direkt in den Garten erzielt gute Erfolge. Der richtige Zeitpunkt ist im Frühling ab März. Später ist ein Vereinzeln der Pflanzen auf einen Pflanzabstand von 50 Zentimetern ratsam. Alternativ bietet sich das Vorziehen im Haus und späteres Ausbringen der Pflanzen an. Strauchpappeln neigen zur Selbstaussaat im Garten. Das ermöglicht das Absammeln der Samen und eine gezielte Neuaussaat im Frühjahr. Dazu reifen die Samen am Strauch aus und überdauern den Winter trocken und dunkel.

Strauchpappeln benötigen eine regelmäßige Wasserzufuhr und sind dankbar für tägliches Gießen. Dabei ist weniger mehr, da Strauchpappeln Staunässe schlechter verzeihen als Trockenheit. Eine Düngung ist nicht notwendig. Mit einem regelmäßigen Abknipsen der Blüten lässt sich die Blütezeit verlängern. Die abgeschnitten Blüten eignen sich als Schnittblumen und bleiben bis zu zwei Wochen lang frisch. Ein Rückschnitt nach Bedarf bringt die Strauchpappel in Form, um einen buschiger Wuchs zu fördern. Es ist sinnvoll, hochwüchsigeren Arten eine Stabilisierung anzubieten, da sie bei Wind leicht abknicken.

Krankheiten/Schädlinge

Staudenpappeln leiden gelegentlich unter einem Befall von Bodenpilzen. Das Entfernen der befallenen Pflanzen ist in diesem Fall unumgänglich. Ein erneutes Pflanzen von Strauchpappeln am gleichen Standort ist nicht zu empfehlen, da der Pilz im Boden verbleibt. Auch gegen die auftretende Brennfleckenkrankheit, bei der die Blätter Flecken entwickeln, gibt es keine wirkungsvollen Sofortmaßnahmen. Betroffene Pflanzen sind zu entfernen, um ein Übergreifen auf andere Pflanzen zu vermeiden.

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