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Eigenschaften

  • imposante Stauden
  • dekorative Blütenrispen
  • winterhart
  • unkompliziert
  • mehrjährig

Geißbärte

Gattung Aruncus ab €3.70 kaufen
     
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Die Gattung der Geißbärte (botanisch Aruncus) gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Sie zählt zur Unterfamilie der Spiraeoideae. Aruncus-Arten kommen vorwiegend auf der Nordhalbkugel vor. Es sind ausdauernde und in einigen Fällen krautige und verholzende Pflanzen mit einem kräftigen Rhizom. Geißbärte wachsen aufrecht und bilden geflügelte Stängel. Sie werden in den unterschiedlichen Arten zwischen 40 Zentimeter und zwei Meter hoch. Die Pflanzen entwickelten markante Rispenblüten und sind sehr dekorativ. Geißbärte sind sommergrüne Stauden, die viel Platz beanspruchen und sehr langlebig sind. Sie schmücken mit ihrer winterharten Schönheit die herrlichsten Wildstauden-Beete.

Botaniker unterscheiden drei bis sechs schwer zu unterscheidende Arten innerhalb der Gattung. Viele Arten sind in lichten Wäldern und an Gehölzrändern zu finden. Sie bevorzugen schattige bis halbschattige Standorte. Die Pflanzen kommen mit unterschiedlichen Böden gut zurecht. Mittlerweile gibt es zahlreiche Hybriden und kultivierte Sorten mit unterschiedlichen Farben und Blüten. Geißbärte sind langlebig und unkompliziert. Im Staudenbeet bieten die Pflanzen mit Eisenhut, Farnen, Prachtspieren, Fingerhut, Hosta oder breitblättrigen Glockenblumen einen hinreißenden Anblick. Ob der deutsche Trivialname "Geißbärte" von den Ziegenfuß-ähnlichen Laubblättern einiger Arten herrührt, ist nicht gesichert.

Blatt

Geißbärte punkten mit ihrer Blütenpracht und sind für ihre markanten Laubblätter bekannt. Die Gattung der Geißbärte bildet frischgrüne und große Blätter. Die Laubblätter der unterschiedlichen Aruncus-Arten sind ein- bis dreifach gefiedert. Der Blattrand ist gesägt. Einige Arten besitzen buchenblatt-ähnliche Teilblätter. Auch gibt es Arten mit zwei- und dreifach dreiteiligen Blättern. Bei Aruncus aethusifolius sind die Laubblätter fast bis zum Boden zwei- bis dreifach fiederschnittig. Nebenblätter fehlen bei der Gattung der Geißbärte.

Blüte

Zur Blütezeit, die meist von Anfang Juni bis Ende Juli dauert, bilden Geißbärte imposante weiße bis cremeweiße, selten rote Rispen aus. Sie setzen sich aus ährigen und schmalen Teilblütenständen zusammen. Die einzelnen Blüten besitzen haben fünf Kelchblätter, die an der Basis miteinander verwachsenen. Geißbärte sind zweihäusig getrenntgeschlechtlich. Die männlichen Blüten enthalten zwischen 15 bis zu 30 Staubblätter, die die Kronblätter überragen. Bei den weiblichen Blüten sind es bis zu vier, seltener acht Fruchtblätter mit kurzen Staminodien.

Die langen Blütenrispen stehen endständig und unübersehbar über den Laubblättern und bilden einen markanten Kontrast zu den grünen Laubblättern. Bei einigen Arten werden die Rispen bis zu einen halben Meter lang. Nicht nur im Sommer sind sie sehr imposant Auch im Winter sind die trockenen Blütenstände ein Hingucker im Garten.

Frucht

Geißbärte bilden nach der Blüte unscheinbare glatte Balgfrüchte aus. Diese enthalten zwei Samen.

Wuchs

Aruncus-Arten sind aufrecht wachsende Stauden. Aus dem Rhizom wachsen mehrere geflügelte Stängel heraus, die, je nach Art, zwischen 40 und bis zu 200 Zentimeter Höhe erreichen. Die starkwüchsigen Pflanzen besitzen einen ausladenden Wuchs und benötigen Platz im Gartenbeet. Sie wachsen horstartig und sind extrem langlebig. Die sommergrünen Stauden entledigen sich im Herbst ihrer Blätter und treiben im Frühjahr erneut frisch aus.

Standort

Geißbärte sind hinsichtlich ihres Standortes nicht wählerisch. Allerdings bevorzugen sie einen halbschattigen bis schattigen Standort. Die Stauden gedeihen optimal auf frischen und humusreichen Böden. Auch mit kargen oder trockeneren Untergründen kommen sie gut zurecht. In wilder Form kommen Aruncus-Arten in Wäldern oder an Gehölzrändern vor.

Verbreitung

Die Gattung der Geißbärte ist weltweit auf der Nordhalbkugel vertreten.

Nutzung

Zahlreiche Arten sind beliebte Staudenpflanzen in heimischen Gärten und Parkanlagen. Es sind wunderschöner Blüten- und Blattschmuckpflanzen. Die verschiedenen Arten lassen sich mit zahlreichen Stauden kombinieren.

Pflege/Schnitt

Geißbärte sind pflegeleicht. Ein Rückschnitt bis auf Bodennähe lässt sich im Herbst durchführen. Da die vertrockneten Fruchtstände auch durch den Winter für einen dekorativen Anblick sorgen, empfiehlt sich ein Rückschnitt im Frühjahr. Um die Selbstaussaat der Pflanze zu verhindern, sind die Blütenstände direkt nach dem Abblühen zu entfernen.

Krankheiten/Schädlinge

Die Gattung der Geißbärte besteht aus robusten Stauden, die wenig anfällig für Krankheiten oder Schädlinge sind.

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