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Eigenschaften

  • winterharte Stauden
  • reich blühend, weiß bis purpur
  • wächst an feuchten, schattigen Plätzen
  • Wurzeln und Blätter essbar
  • wächst weltweit

Wiesenknöteriche

Gattung Bistorta ab €3.30 kaufen
     
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Der Wiesenknöterich (bot. Bistorta) ist eine Gattung der Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae) und kommt in den gemäßigten Regionen Europas und Asiens vor. Besonders im Alpenraum wächst er bevorzugt an Bach- oder Flussufern. Je nach Region ist die Pflanze als Schlangenknöterich, Natterwurz, Lauchelchen oder Otterzunge bekannt.

Die Begriffe Schlangenknöterich und Otterzunge sind vermutlich auf das s-förmige Rhizom zurückzuführen, während Lauchelchen auf die Ähnlichkeit mit der Schnittlauchblüte hindeutet. Früher glaubte man, die Wurzel des Wiesenknöterichs helfe gegen Schlangenbisse. Die prächtig blühende Pflanzen finden in Gärten Einsatz zum Bepflanzen von feuchten und schattigen Stellen oder als Uferbepflanzung von Gartenteichen.
Die winterharte Staude wird bis zu 100 Zentimeter hoch, wächst dicht und krautig und bevorzugt mineralreiche Humusböden sowie halbschattige bis schattige Standorte. Ihre Blütenfarbe variiert je nach Art von weiß über hellrosa bis purpur. Hummeln, Bienen und Schmetterlinge besuchen den Wiesenknöterich gerne in seiner Hauptblütezeit von Mai bis August. Wurzeln und Blätter der Staude sind in Maßen essbar. Die Blätter sind in der Wildgemüseküche in Salaten beliebt und schmecken ähnlich wie die ihres Verwandten, des Sauerampfers, leicht säuerlich.

Blatt

Die Blätter sind oval mit länglicher Blattspreite und werden bis zu 15 Zentimeter lang. Sie ähneln in ihrer Form einer Speerspitze (lanzettlich). Die Pflanze fällt durch ihre tiefgrüne, fast bläuliche Blattfärbung auf, die einen attraktiven Kontrast zu den hellen Blütenständen bildet. Die Stängel sind nicht verzweigt, aber mit vereinzelten stiellosen und schlanken Blättern versehen.

Blüte

Der Wiesenknöterich blüht in der Natur in hellrosa Farbtönen von Mai bis August. Größere Stauden wirken von weitem wie duftige kleine Wolken. Weitere kultivierte Arten in kräftigeren Farben finden sich in vielen Gärten. Wie dicke Pfeifenreiniger sehen die Blütenstände aus. Sie werden bis zu sieben Zentimeter lang und bestehen aus vielen kleinen Einzelblüten, die entlang der Spitze des Stängels wie Ähren dicht angeordnet sind. Die Blüten sind reich an Nektar und werden daher gerne von Bienen und anderen Insekten aufgesucht.

Frucht

Der Fruchtstand ist dreikantig, von brauner Farbe und wird zwischen 0,4 und 0,5 Zentimeter lang.

Wuchs

Mit seinem dichten Wuchs und der stattlichen Höhe von bis zu 100 Zentimeter ist der Wiesenknöterich ideal zum Bedecken von Teichufern oder schattigen Ecken im Garten.

Standort

Als Standort bevorzugt die Staude feuchte, humushaltige Böden, wie sie auf Feuchtwiesen, in Mooren oder in den Uferbereichen von Bächen und Flüssen zu finden sind. Sie gilt als Zeigerpflanze für nasse Untergründe. Beim Pflanzen im Garten ist ein Standort im Halbschatten anzuraten. Obwohl die Pflanze Oxalsäure und Gerbstoffe enthält, ist sie als Weidepflanze unbedenklich.

Verbreitung

Der Wiesenknöterich kommt in allen gemäßigten Zonen der Erde vor. Während er ursprünglich in Europa und Asien heimisch ist, hat er sich als Neubürger (Neophyt) inzwischen auch in Nordamerika angesiedelt. In Deutschland findet er sich hauptsächlich im Alpenraum.

Pflege/Schnitt

Der Wiesenknöterich ist, den richtigen Standort vorausgesetzt, eine anspruchslose Pflanze, die wenig Pflege benötigt. Das Abschneiden der abgeblühten Blütenstände fördert den Austrieb neuer Blüten. Die Staude ist einfach durch Teilen des Wurzelstücks zu vermehren.

Krankheiten/Schädlinge

Die Pflanze ist verhältnismäßig robust und wenig anfällig für Schädlinge und Krankheiten.

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