Klassifikation

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  • Ordnung: Lippenblütlerartige
  • Familie: Trompetenbaumgewächse
  • Gattung: 4 Einträge
  • Art: 6 Einträge
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Eigenschaften

  • Wuchshöhe bis 30 Meter
  • majestätische, becherförmige Blüten
  • ursprünglich aus den Tropen und Subtropen
  • Nutzung vorwiegend als Zierpflanze
  • Trompetenbaum bekanntester Vertreter in Europa

Trompetenbaumgewächse

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Die Familie der Trompetenbaumgewächse (bot. Bignoniaceae) gehört zur Ordnung der Lippenblütlerartigen (Lamiales). Die Familie umfasst rund 80 Gattungen mit insgesamt 800 Arten. Der Trompetenbaum (bot. Catalpa) ist in unseren Breitengraden der bekannteste Vertreter dieser Pflanzenfamilie.

Die Bignoniaceae wachsen als Bäume oder Sträucher und erreichen Wuchshöhen von bis zu 30 Metern. Das meist handförmige Laub ist dekorativ und macht die Gewächse zu beliebten Zierpflanzen. Unterstrichen wird die Attraktivität von den stark auffälligen Blüten. Diese sind häufiger sehr groß und becherförmig verwachsen. Sie erinnern in ihrer Gestalt an eine Trompete und verliehen den Pflanzen ihren Trivialnamen.

Blatt

Die Blätter der Trompetenbaumgewächse sind gegenständig angeordnet. Bei manchen Sorten sind sie wirtelig (zwei oder drei Blätter setzen an einem Knoten an) angeordnet. Seltener findet sich eine wechselständige Anordnung.
Die Blätter sind vorwiegend handförmig oder fiederig, vereinzelt einfach. Sind die Blätter zusammengesetzt, bestehen sie zumeist aus zwei oder drei Teilblättern, die zusammengesetzt sein können. Die Gattung Oroxylum weist beispielweise Teilblätter auf, die aus bis zu vier weiteren Teilblättern bestehen.

Trompetenbaumgewächse bilden zusätzlich kleine Knospenschuppen, die sogenannten Pseudonebenblätter. Die Lianen der Trompetenbaumgewächse bestehen aus einer einfachen oder mehrfach geteilten Ranke, die sich aus den vorderen Teilblättern bildet.

Blüte

Die Blüten der Bignoniaceaen sind zwittrig, fünfzählig und meist sehr groß und auffällig. Die fünf Kelchblätter verwachsen zu einer becherartigen Form. Allerdings finden sich auch Blütenkelche, die abgeschnitten und mit Kelchzähnen besetzt sind.
Der Kelch ist meist schon als Knospe geöffnet. Die Blüten sind in endständigen Blütenständen angeordnet sind. Teilweise bilden sich unterschiedliche achselständige Anordnungen.

Frucht

Die Früchte sind vorwiegend Kapseln. Diese öffnen sich über zwei fachspaltigen oder scheidewandspaltigen Klappen. Die Gattungen Tribus Crescentieae und Coleeae bilden Früchte, die nicht von selbst aufspringen. Deren Samen sind von Fruchtfleisch umgeben.
Beeren aus vollem Fruchtfleisch bilden die Colea, Rhodocolea, Ophiocolea, Phylloctenium und Phyllarthron. Die in den Kapseln enthaltenen Samen sind meist flach und geflügelt. Die genannten Gattungen mit nicht aufspringenden Früchten, weisen Samen auf, die verkümmerte oder nicht ausgebildete Flügel haben. Manche Gattungen bilden Samen aus, deren Flügel aus feinen Härchen oder einer feinen Haut bestehen.

Wuchs

Die meisten Bignoniaceae sind Bäume oder Lianen mit einer Wuchshöhe von bis zu 30 Metern. Manche Trompetengewächse wachsen als Sträucher. Selten gehören auch einjährige Pflanzen zu dieser Familie.

Verbreitung

Die Trompetenbaumgewächse sind am häufigsten in tropischen und subtropischen Breiten beheimatet. Dabei sind sie vor allem in Mittel- und Südamerika verbreitet.

Nutzung

Die Bignoniaceae sind aufgrund ihrer majestätisch anmutenden Blüten als Zierpflanzen beliebt. Auch im europäischen Raum sind sie mittlerweile beliebte Ziersträucher, wie beispielsweise der gewöhnliche Trompetenbaum (bot. Catalpa bignonioides).
In den Tropen und Subtropen ist mit wachsender Beliebtheit der Afrikanische Tulpenbaum (botanisch Spathodea campanulata, Spathodea nilotica) in der Kultivierung. Er zieht seine Bewunderer mit seinen leuchtend rot-orangenen Blüten in den Bann. Auch der Palisanderholzbaum (botanisch Jacaranda mimosifolia), der in tiefem Blau-violett blüht, ist in diesen Breiten als Zierpflanze vermehrt anzutreffen.

Die Gattung Tabebuia umfasst zudem Arten, die sogenanntes Ipé-Holz liefern. Dieses ist sehr hart und vor allem widerstandsfähig gegen Pilzerkrankungen. Die Früchte vereinzelter Arten finden ihre Verwendung als Musikinstrumente oder Trinkgefäße. Außerdem finden die Rinden und Früchte mancher Arten ihren Nutzen in der Naturheilkunde.

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Trompetenblumen (Campsis)
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