Klassifikation

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  • Ordnung: Seifenbaumartige
  • Familie: Seifenbaumgewächse
  • Gattung: 4 Einträge
  • Art: 21 Einträge
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Eigenschaften

  • kleine Blüten mit Diskus am Blütengrund
  • besiedeln vorwiegend die Tropen
  • beliebte Ziergehölze
  • enthalten Saponine
  • vielfältige Ausprägungen

Seifenbaumgewächse

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Die Familie der Seifenbaumgewächse (bot. Sapindaceae) stehen in der Ordnung der Seifenbaumartigen (Sapindales). Sie umfasst rund 150 Gattungen und 2000 Arten. Die bekanntesten Vertreter im europäischen Raum sind die Kastanien und Ahorne.

Die Kastanien gehörten bis vor einiger Zeit noch in die Familie der Hippocastanaceaen und die Ahorne in der Familie der Aceraceaen. Neuere molekulargenetische Untersuchungen haben zur Auflösung dieser Familien geführt. DIe Esskastanie (Castanea sativa) gehört nicht zur Familie der Seifenbaumgewächse. In dieser Pflanzenfamilie ist es schwer, Gemeinsamkeiten zu entdecken. Ahorn, Kastanie, Ballonrebe oder der Blasenbaum haben äußerlich nichts gemeinsam, gehören aber alle zu den Sapindaceaen. Dem zugrunde liegt der Inhaltsstoff Saponin, den alle vier Pflanzen enthalten und der ausschlaggebend für ihre verwandtschaftliche Beziehung ist.

Blatt

Die Blätter der Seifenbaumgewächse stehen wechselständig und spiralig oder gegenständig an den Zweigen. Sie sind einfach oder gefiedert. Die Familie der Sapindaceaen weist eine so große Vielfalt an unterschiedlichen äußerlichen Merkmalen auf, dass sich wenige Gemeinsamkeiten nennen lassen.

Blüte

Die kleinen, radiären Blüten sind eingeschlechtig und vier- oder fünfzählig. Die drei (seltener zwei bis sechs) Fruchtblätter verwachsen zu einem Fruchtknoten. Zwischen Kron- und Staubblättern steht ein Diskus am Grund der Blüte. Dieser fehlt bei den windbestäubten Arten.
Die Fortpflanzung ist innerhalb der Familie genau so vielfältig wie die Ausprägung der äußerlichen Merkmale. Es gibt einhäusige, zweihäusige und zwittrige Pflanzen.

Frucht

Sapindaceaen bilden je nach Art unterschiedliche Früchte. Die Gemeinsamkeit besteht aus einem fleischigen, oft roten Samenmantel (Arillus), der die Samen umhüllt und meist giftig ist, solange die Früchte unreif sind.

Wuchs

Die Seifenbaumgewächse sind vorwiegend verholzende Pflanzen und kommen als Bäume, Sträucher oder Lianen vor. In der Ausprägung der Höhe herrscht Vielfalt. Seltener gibt es Pflanzen mit krautigem Wuchs.

Verbreitung

Die Familie der Seifenbaumgewächse weist ihr höchstes Vorkommen in den Tropen auf. Sapindaceaen wachsen im gesamten tropischen Südamerika, in ganz Afrika und Asien. Zudem besiedeln sie Australien, Neuseeland und Ozeanien. Auf der Nordhalbkugel gibt es nur wenige Arten wie Kastanien und Ahorne.

Nutzung

Die Nutzung der Seifenbaumgewächse ist vielseitig. Manche Arten Kastanien und Ahorne dienen als Ziergehölze in Gärten und Parkanlagen. Viele Arten aus den Tropen sind gute Holzlieferanten.

Manche Seifenbaumgewächse liefern nahrhafte Früchte, andere liefern besonders viele Saponine, die als Seifenersatz dienen. Besonders bekannt ist die Guaraná Pflanze (Paullinia cupana), deren Samen koffeinhaltig sind und zur Herstellung von Getränken dienen. Der Litchibaum (Litchi chinensis) ist der uns bekannteste Vertreter der Sapindaceaen mit essbaren Früchten, den Litchis.

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Ahorne (Acer)
Ahorne

Acer

Gattung
Rosskastanien (Aesculus)
Rosskastanien

Aesculus

Gattung
Blaseneschen (Koelreuteria)
Blaseneschen

Koelreuteria

Gattung
Xanthoceras

Xanthoceras

Gattung
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