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Eigenschaften

  • einjährige oder ausdauernde Stauden
  • vielfältige Blütenfarben
  • blühen von Hochsommer bis Herbst
  • lieben trockene, sonnige Standorte
  • robust und winterhart

Skabiosen

Gattung Scabiosa ab €3.60 kaufen
     
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Die Gattung der Skabiosen (bot. Scabiosa) besteht aus Wiesen-, Steingarten- und Rabattenstauden. Sie gehören zur Unterfamilie der Kardengwächse (Dipsacoideae) in der Familie der Geißblattgewächse (Caprifoliaceae). Es gibt rund 100 Arten von Skabiosen, die in Europa, im Mittelmeerraum sowie in Ostafrika vorkommen.

Skabiosen sind auch unter dem Namen Witwenblumen oder Grindkraut bekannt. Die Pflanzen sind einjährig oder ausdauernd und krautig. Typisch sind die knopfartigen Blüten, die auf langen Stängeln stehen und den ganzen Sommer über blühen. Die Gattung Scabiosa ist seit Jahr 1753 bekannt. Der schwedische Botaniker Carl von Linné beschrieb und benannte sie. Die Bedeutung des Gattungsnamens ist unklar. Vermutetlich ist es eine Herleitung vom lateinischen "scabies" für Krätze.

Blatt

Die Blätter der Skabiosen stehen gegenständig am Stängel. Sie sind ungeteilt oder gefiedert. Bei vielen Arten sind die grundständigen Blätter leicht behaart.

Blüte

Je nach Art blühen Skabiosen von Juni bis in den Spätherbst. Die Farbpalette der Blüten reicht von weiß über rot, rosa und purpur bis blau. Die zwittrigen Blüten bilden breite, lang gestielte Köpfchen. Sie bestehen aus bis zu drei Reihen von Hüllblättern. Der Außenkelch unterhalb der Blüte steht bis zu drei Millimeter hoch. Er ist häutig und schwach gezähnt. Am Boden des Blütenkorbes befinden sich Spreublätter. Der Blütenkelch trägt oftmals bis zu fünf Zähne oder Borsten. Die Krone ist fünfzipfelig und die Randblüten sind strahlenförmig. Schmetterlinge, Bienen und andere Insekten übernehmen die Bestäubung der hübschen Blüten.

Frucht

Skabiosen entwickeln nach der Blüte nussartige und einsamige Schließfrüchte. Diese sind zylindrisch geformt und weisen acht Furchen auf.

Wuchs

Die Pflanzen erreichen Wuchshöhen von 20 bis 60 Zentimetern. Skabiosen sind ein- oder mehrjährig. Sie besitzen runde unbestachelte Stängel. Zahlreiche Skabiose-Arten ziehen im Winter nicht komplett in den Boden ein, sondern überdauern mit Überwinterungsknospen. Die meisten Arten sind winterhart. Einjährige Skabiosen-Arten säen sich häufig selbst aus.

Standort

Skabiosen bevorzugen einen (voll-)sonnigen und trockenen Standort. Dieser ist am besten windgeschützt und warm. Auch halbschattige Plätze nehmen die Pflanzen an. Ein spezieller Boden ist für Witwenblumen nicht notwendig. Allerdings vertragen die Pflanzen keine nassen Böden. Sie gedeihen auf frischen bis mäßig trockenen, nährstoffreichen oder kalkhaltigen Untergründen. Wichtig ist ein durchlässiger Grund.

Verbreitung

Die Wildformen der Witwenblume haben in Europa, im gesamten Mittelmeerraum und in Ostafrika ihre Heimat. In Europa sind rund 20 Arten vertreten.

Nutzung

Skabiosen-Pflanzen sind dankbare Stauden. Zahlreiche Arten von Skabiosen stehen in Kultur und sind beliebte Zierpflanzen. Sie eigenen sich für Steingärten, Staudenbeete und Rabatten sowie für Wiesen. Die anspruchslosen Stauden lassen sich hervorragend mit anderen Pflanzen kombinieren. Zusammen mit Seifenkraut, Ziergräsern oder Kornblume bilden sie hinreißende Beetkompositionen. Die aparten Pflanzen passen wunderbar in naturnahe Gärten oder Bauerngärten. Auch als Schnitt- und Trockenblumen sind die Pflanzen beliebt.

Pflege/Schnitt

Skabiosen sind pflegeleichte Pflanzen. Ein Rückschnitt erfolgt im Herbst bis in Bodennähe. Aus ästhetischen Gründen empfiehlt es sich, verwelkte Blütenstände oder Pflanzenteile regelmäßig auszulichten. Dadurch verlängert sich der Blütenflor bis in den Spätherbst hinein.

Krankheiten/Schädlinge

Die Vertreter der Skabiosen sind unempfindlich gegen Schädlinge oder Krankheiten.

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