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Eigenschaften

  • große, auffällige Blätter
  • üppige Blütenstände
  • wachsen an schattigen Plätzen
  • bevorzugen feuchte Böden
  • in Asien beheimatet

Schaublätter

Gattung Rodgersia ab €6.50 kaufen
     
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Die Gattung der Schaublätter trägt den botanischen Namen Rodgersia. Diesen erhielt sie zu Ehren von John Rodgers. Er leitete eine Expedition, die die Pflanzen der Gattung entdeckten und sie erstmalig der westlichen Welt bekannt machten.

Der deutsche Name der Gattung verweist auf den auffälligen Blattschmuck der Pflanzen. Teilweise entwickeln sie sehr große Blätter und schmücken sich mit Blütenständen, die sich über dem Laub erheben. Die Rodgersia zählen zur Familie der Saxifragaceae (Steinbrechgewächse) und stammen aus gemäßigten Klimata in bergigen Regionen Ostasiens. Zur Gattung zählen fünf Arten, die sich in zwei Sektionen innerhalb der Gattung gliedern. Als Typusart gilt Rodgersia podophylla.

Blatt

Das Laub der Rodgersia besteht aus großen Blättern, die an langen Blattstielen stehen. Die Spreiten sind fingerförmig gegliedert und setzen sich aus Blattfiedern zusammen. Ihre Anzahl variiert zwischen drei und zehn. Die Blattfiedern sind verkehrt-eiförmig bis elliptisch und ihr Rand ist gesägt. Bei vielen Arten erinnern sie an Kastanienblätter. Daher trägt eine Art auch den Namen Kastanienblättriges Schaublatt (Rodgersia aesculifolia).

Blüte

Die einzelnen Blüten der Gattungsarten sind klein und unscheinbar. Sie setzen sich meistens aus fünf Blütenblättern zusammen, die rot, rosa oder weiß gefärbt sind. Sie bilden zymöse Blütenstände, in denen die Vielzahl der Blüten imposant wirkt.

Frucht

Die Pflanzen bilden nach dem Bestäuben Kapselfrüchte aus, die in zwei oder drei Kammern viele kleine Samen enthalten.

Wuchs

Die Arten der Gattung sind Stauden, die ausdauernd wachsen. Sie überdauern in Rhizomen, die sich kriechend ausbreiten und geschuppt sind. Aus ihnen entspringen in jedem Frühjahr die Blüten- und Blattstiele.

Standort

Häufiger besiedeln die Schaublätter Wälder oder wachsen an ihren Rändern. Auch im Dickicht oder zwischen Felsspalten finden sich die Gewächse. In jedem Fall bevorzugen sie schattige bis halbschattige Bereiche und feuchte Böden. Viele der Arten wachsen in bergigen Regionen und finden sich bis auf 3700 Meter.

Verbreitung

Die Schaublätter wachsen ursprünglich im Himalaya und Hochebenen in Ostasien. Sie siedeln in China, Nepal, Tibet und vereinzelt in Myanmar. Auch in Japan und Korea wachsen wenige Arten der Gattung.

Nutzung

Die Pflanzen der Rodgersia sind ausreichend winterhart für unsere Breitengrade und finden sich hierzulande als Zierpflanzen. Sie wirken mit ihren schönen Blättern dekorativ in schattigen Gartenecken oder dienen dem Unterpflanzen von Gehölzgruppen.

Pflege/Schnitt

Die Pflanzen benötigen ausreichend feuchte Böden und der Gärtner gießt sie in trockenen Perioden regelmäßig. Eine weitere Pflege ist nicht notwendig, da sich die Pflanzen robust zeigen. Ein Rückschnitt der welken Blätter vor dem Neuaustrieb im Frühjahr ist empfehlenswert.

Krankheiten/Schädlinge

Die Schaublätter zeigen sich wenig anfällig für Krankheiten. Lediglich Staunässe tolerieren ihre Wurzeln nicht. Schnecken fressen gerne die Blätter der Pflanzen.

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