Fiederblättriges Schaublatt

Rodgersia pinnata

Ursprungsart
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Fiederblättriges Schaublatt - Rodgersia pinnata Shop-Fotos (4)
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  • schöne Blattschmuckstaude
  • 3 bis 9-fach geteilte Blätter
  • sehr langlebig und robust
  • sehr winterhart
  • standorttreu

Wuchs

Als Kübelpflanze geeignet
Wuchs ausladend bis breitausladend, horstig durch sehr kurze Rhizome
Wuchsbreite 70 - 90 cm
Wuchshöhe 40 - 120 cm

Blüte

Blüte einfach
Blütenfarbe gelblichweiß
Blütenform rispenförmig
Blütengröße mittel (5-10cm)
Blütezeit Juni - Juli

Frucht

Frucht Kapsel
Fruchtschmuck nein

Blatt

Blatt mehrteilig, breitlanzettlich, Blattrand gesägt, derb, matt
Blattschmuck
Herbstfärbung nein
Laub laubabwerfend
Laubfarbe dunkel-grün

Sonstige

Besonderheiten bildschöne Blattstaude, sehr langlebig
Boden frisch bis feucht, durchlässig, Humus- & Nährstoffreich, mäßig sauer bis neutral
Bodendeckend nein
Duftstärke
Jahrgang 1888 Herkunft: China
Pflanzenbedarf 50 cm Pflanzabstand, 3 bis 5 Stück pro m²
Salzverträglich nein
Standort Halbschatten
Verwendung unter Gehölze, am Gehölzrand
Windverträglich
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Das Fiederblättrige Schaublatt ist eine von sieben Arten innerhalb der Gattung der Schaublätter. Diese sind bei Gärtnern in erster Linie wegen ihrer schmuckvollen Belaubung hoch geschätzt. Auch als Bronzeblatt bekannt, stammt das Schaublatt in seinem Ursprung aus den in China liegenden Gebieten Guizhou, West-Sichuan und Yunnan. Dort ist es noch in wilder Form zu finden. Es wächst dort auf Grasflächen oder an Flussrändern bis in Höhenlagen zwischen 2.400 und 3.500 m. Rodgersia pinnata gehört wie die anderen Schaublätter auch zur Familie der Steinbrechgewächse (Saxifragaceae).

Wer sich einen tollen Blickfang im Garten wünscht, ist mit dem Fiederblättrigen Schaublatt auf der sicheren Seite. Die großen, aufrecht stehenden Blätter bilden dichte Horste. Die Höhe variiert bei den verschiedenen Sorten zwischen 100 bis 120 cm. Der Wuchs gestaltet sich eher langsam, dafür aber stetig. Das langlebige Rodgersia pinnata entwickelt sich im laufe der folgenden Jahre zu einer beeindruckenden Blattschmuckpflanze. Dabei beansprucht ein Exemplar des Fiederblättrigen Schaublatts gut einen Quadratmeter an Fläche im Garten. Im Herbst lässt sich ein Rückschnitt der Stängel aus optischen Gründen vornehmen. Nötig ist dieser Schnitt allerdings nicht, denn die Samenstände bieten auch durch den Winter hindurch einen reizvollen Anblick. Frische Austriebe sind leicht spätfrostgefährdet. Daher ist bei späteren Kälteeinbrüchen ein Schutz aus Reisig oder Laub vorteilhaft.

Die bis zu 50 cm großen, langgestielten Blätter des Fiederblättrigen Schaublatts teilen sich in 7 bis 11 Einzelblätter. Diese haben einen gesägten Blattrand und sind häufig lanzettlich geformt. Die schönen Blätter treiben im Frühjahr bronzefarben aus und färben sich im Laufe des Sommers in ein angenehmes Dunkelgrün. Die glatte Oberfläche der Blätter ist glänzend. In der Zeit zwischen Juni und August bildet Rodgersia pinnata zauberhafte rosa bis rosaweiße Blüten. Die recht kleinen Einzelblüten sind sternförmig und stehen zusammengefasst an dichten Rispen. Sie ragen über den Blatthorst hinaus und sind weithin zu sehen. Der Blütenstängel ist rötlich überhaucht und bietet einen schönen optischen Kontrast zu den hellen Blüten und dem dunkelgrünen Blattwerk. Im Anschluss an die Blüte entwickeln sich Kapselfrüchte.

Das Fiederblättrige Schaublatt benötigt einen windgeschützten Bereich im Garten. Am liebsten ist ihm ein halbschattiger Platz auf frischen bis feuchten und gut durchlässigen Boden. Bei ausreichender Bodenfeuchte toleriert Rodgersa pinnata auch einen sonnigen Standort, da sich das Schaublatt als sehr anpassungsfähig zeigt. Ein humus- und nährstoffreicher sowie ein eher kalkarmer Boden ist von Vorteil. Das Fiederblättrige Schaublatt reagiert auf Umpflanzungen recht empfindlich. Daher ist der gewünschte Standort dieser schönen Staude mit Bedacht zu wählen. Dabei ist auch daran zu denken, dass das zuerst kleine Pflänzchen ganz beachtliche Ausmaße annimmt. Das Einpflanzen ist ganzjährig an frostfreien Tagen möglich.

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Gesamtbewertung

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Fragen zu dieser Pflanze

1
Antwort
Sie schreiben, die Stängel sollten im Herbst zurück- geschnitten werden um eine Langlebigkeit zu erreichen.
Warum ist das so? Ich lasse die Stängel im Herbst stehen, weil sie im Winter im kahlen Staudenbeet wundervoll aussehen mit einer Schneehaube.
von einer Kundin oder einem Kunden aus Bad Doberan , 8. January 2016
Antwort von
Baumschule Horstmann
Baumschule Horstmann Icon
Das Küstenklima ist eher milde und hier kann man die robuste Staude natürlich auch stehen lassen. An anderen Standorten empfiehlt es sich aber hier die Stängel abzuschneiden. Es muss aber jeder selbst ausprobieren, was einem besser gefällt, der aufgeräumte oder der naturnahe Garten. In jedem Fall sollte die Staude nicht zu nass über den Winter stehen, da es sonst zur Fäulnis an Wurzeln kommen kann.


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