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Eigenschaften

  • rispenförmige Blüten in leuchtenden Farben
  • Blütezeit von Juli bis Oktober
  • bevorzugen sonnige, warme Plätze
  • bedingt winterhart
  • klassische Pflanze für den Bauerngarten

Montbretien

Gattung Crocosmia ab €5.80 kaufen
     
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Pflanzen der Gattung Montbretien (bot. Crocosmia) werden aufgrund ihrer sternförmigen und leuchtend farbigen Blüten auch Sternschnuppen genannt. Sie gehören der Familie der Schwertliliengewächse (Iridaceae) an. Zur Gattung der Montbretien gehören rund ein Dutzend verschiedene Arten.

Die natürliche Heimat der Montbretien das gebirgige Gelände im südafrikanische Raum. Seit rund 200 Jahren sind die Pflanzen kultiviert und als Zierpflanzen eingesetzt. Die heutigen Züchtungen auch in mitteleuropäischen Breitengraden Zuhause und zählen zu den beliebten Staudengewächsen in deutschen Gärten. Zwischen Juli und Oktober tragen die Pflanzen der Crocosmia Blüten, deren Farben von gelb über orange bis in verschiedene Rottöne reichen. Abhängig von der Sorte erreichen die Pflanzen Höhen von 50 bis 120 Zentimeter. Während sie Sommertempertaturen und heiße Phasen genießen, widerstrebt es ihnen, zu starkem und langanhaltendem Frost ausgesetzt zu sein.

Blatt

Die Blätter der Montbretien sind grün und bis zu 50 Zentimeter lang. Sie entspringen fächerförmig aus dem Zentrum der Pflanze. Das Blatt ist ungestielt und erinnert in seiner Form an ein Schwert.

Blüte

Mit seinen trichterförmigen Blüten, die sortenabhängig rot, orange oder gelb sind, erinnern die Crocosmia an die leuchtenden Farben eines Feuers. Für die Blütenstände ist die Bogenform charakteristisch. Sie tragen bis zu zwanzig Einzelblüten, zweireihig in Rispen angeordnet. Die Blütezeit beginnt im Juli und dauert unter guten Bedingungen bis in den Oktober an.

Wuchs

Pflanzen der Gattung Montbretien wachsen eher langsam und erreichen eine Höhe von bis zu 120 Zentimeter. Sie entspringen Knollen, die sich durch Ausläufer unterirdisch vermehren. Der Wuchs dieser Stauden ist krautig. Das bedeutet, dass sie kein Dickenwachstum aufweisen und nicht verholzen. Die Wuchsform ist aufrecht und buschig.

Standort

Die Crocosmia bevorzugt sonnige bis halbschattige und geschützte Standorte. Ideal ist die Nähe zu südlich ausgerichteten Mauern oder an Felsen. Diese geben in den Abend- und Nachtstunden die gespeicherte Wärme an die Pflanze ab. Der ideale Boden ist gleichmäßig feucht, ohne Staunässe zuzulassen. Um Fäulnis entgegenzuwirken, ist der Standort lieber sandig und nicht zu schwer oder lehmig zu wählen. Schwere Böden lassen sich bei Bedarf mit Sand anreichern.

Wuchs

Die Heimat der Gattung Montbretien sind die Bergregionen Afrikas, südlich der Sahara. Heutzutage sind die die Wildformen in Europa zu finden. Als Zierpflanze ist sie in vielen Gärten und Parks zu finden und übersteht in Regionen mit mäßigem Frost oder entsprechendem Schutz unbeschadet den Winter.

Nutzung

Seit dem neunzehnten Jahrhundert gelten Montbretien als beliebte Zierpflanzen und sind ein farbenfroher Hingucker im Gärten oder Parks. Mit ihren leuchtend farbigen Blüten sind sie als typische Bewohner vieler Bauerngarten zu sehen. Auch als Schnittblume in der Vase und in Kombination mit anderen Pflanzen sind sie beliebt.

Pflege/Schnitt

Damit die Knollen durch Frost keinen Schaden nehmen, ist der Boden in den Wintermonaten beispielsweise mit einer Schicht Laub zu schützen. In Regionen mit langen und harten Frostperioden empfiehlt sich das Überwintern an einem frostsicheren dunklen Ort. Ab April ist die Schutzschicht aus Laub zu entfernen. Auch ist das Frühjahr die beste Zeit um neue Pflanzen in den Boden einzusetzen. Als Dünger dient eine drei Zentimeter starke Schicht Kompost. Um Anfang Mai treiben die Pflanzen bei entsprechenden Außentemperaturen aus.

In der trockenen Jahreszeit benötigen die Pflanzen regelmäßiges Gießen morgens oder abends. Hier ist Regenwasser die erste Wahl. Dabei ist Staunässe zu vermeiden. Um die Blütenpracht positiv zu beeinflussen, sind bei eng stehenden Blüten überschüssige Knospen zu entfernen oder die Blüten ausdünnen. Hohen Pflanzen dient ein Schutz vor Wind und Regen aus Bambusröhrchen, die ihnen eine nötige Stütze bieten. Alte Triebe sind im Frühjahr und nicht im Herbst abzuschneiden, da diese im Winter als natürlicher Kälteschutz für die Knolle dienen.

Krankheiten/Schädlinge

Besonders empfindlich reagieren Montbretien auf zu nasse Böden, da die Knollen leicht zu faulen beginnen. Auch starker und anhaltender Frost führt bei ungeschützten Pflanzen zu Schäden. Für Nagetiere wie Wühlmäuse ist die Knolle ein gefundenes Fressen, Schnecken und Läuse zeigen an den Pflanzen kein Interesse.

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