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Eigenschaften

  • dichte, üppige Blütenstände
  • Blütezeit von Juni bis September
  • anspruchslos und pflegeleicht
  • Nahrung für Bienen und Insekten
  • Gattung mit circa 40 Arten

Mädchenaugen

Gattung Coreopsis ab €3.30 kaufen
     
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Die blütenreichen Mädchenaugen (bot. Coreopsis) gehören zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Die Pflanzen sind ebenfalls unter den Namen Schöngesicht oder Wanzenblumen bekannt. Zu der Gattung der Mädchenaugen zählen bis zu 40 Arten. Darunter finden sich Zierpflanzen und Stauden in buschiger oder aufrechter Form mit Wuchshöhen von 30 bis 250 Zentimetern. Zu den größten Arten gehört die Staude Coreopsis tripteris. Diese Staude trägt den Namen Hohes Mädchenauge zu Recht.

Viele Arten aus der Gattung der Mädchenaugen blühen den ganzen Sommer, manche davon zeigen ihre leuchtenden Blüten bis weit in den Herbst hinein. Die Blüten erinnern an Körbchen, zeigen intensive Farben und sind üppig angelegt. Die Pflanzen wirken auf Bienen unwiderstehlich. Einige Arten simulieren mit ihrem wunderbar dichten Blütenstand eine einzige, große Blüte und sorgen auf diese Weise für ihre Bestäubung durch Insekten.
Mädchenaugen sind anspruchslos und unkompliziert in der Pflege. Die aufrecht oder buschig wirkenden Pflanzen eignen sich für das Beet im Garten, für Pflanzkübel und für den Blumenkasten auf dem Balkon. Verschiedene Pflanzen in unterschiedlichen Farben machen das Mädchenauge zu einem sommerlichen Blickfang im Garten.

Blatt

Einige Zierpflanzen aus der Gattung der Mädchenaugen sind grundständig. Die Blätter entstehen direkt über dem Boden an der Sproßachse. Stauden und langstielige Pflanzen entwickeln am Stängel sitzendes oder gestieltes Laub. Beinahe alle Arten sind mittel- bis dunkelgrün gefärbt. Die Formen sind vielfältig und variantenreich. Innerhalb dieser Gattung gibt es Pflanzen mit dreizähligen Blättern, Fiederblättchen, lanzettlichen, elliptischen oder einfachen und glattrandigen Formen. Die Blätter sind am Stiel der Pflanze wechsel- oder gegenständig angeordnet. Einig der Pflanzen sind an Blättern und Stängeln leicht behaart.

Blüte

Die farbenfrohen, körbchenförmigen Blüten stehen entweder einzeln an langen Stielen oder kommen als dichte Blütenstände vor. Grüne Kelchblätter bilden die äußere Blütenhülle und sind der sichtbare Teil einer Knospe. Der Blütenkelch besteht aus strahlenförmig angeordneten, ein- oder doppelreihigen Kronblättern, die das Erscheinungsbild der Blüte bestimmen. Je nach Art reicht die Farbpalette der neueren Sorten von Rot, Rosa, Weiß und Gelb bis zu unterschiedlich schattierten Farben. Die ursprünglichen Farben der Coreopsis variieren häufig in Gelbtönen und zeigen ihre Blüten mit einem rostroten Farbfleck in der Mitte. Auch viele der neuen Sorten weisen einen mittigen Farbfleck auf.

Frucht

Der Fruchtknoten befindet sich unterhalb der Blüte und enthält die Samenanlage. Aus dem Fruchtknoten gehen die Samen (Achänen) der Pflanze hervor, welche sich über einen Kelch oder einen Pappus verbreiten. Der Pappus (Haarkelch) ist als Schirmchenflieger bekannt und verbreitet seine Samen mit Hilfe des Windes.

Wuchs

Innerhalb der Gattung der Mädchenaugen gibt es Stauden, die weit über einen Meter groß werden. Auch niedrigere Pflanzen mit Wachstumshöhen ab dreißig Zentimetern gehören dazu. Diese wachsen meist gleichermaßen in die Höhe wie in die Breite. Die vielen, verschiedenen Arten der Mädchenaugen sind entweder dicht und buschig oder wirken krautig. Manche Arten sind langstielig und als Schnittblumen geeignet. Alle Pflanzen dieser Gattung ist ein herrlicher Blütenreichtum gemein.

Standort

Mädchenaugen sind Sonnenanbeter und freuen sich über einen entsprechenden Standort im Garten, auf dem Balkon oder in einem Kübel auf der Terrasse. Nährstoffreiche, lockere und etwas sandige Erde schafft eine ideale Grundlagen für das Gedeihen der Pflanzen. Einen leicht trockenen Boden verkraften die Pflanzen gut. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden, da die Wurzeln ansonsten Schaden nehmen. Im Kübel verhindern Kieselsteine am Boden des Pflanzgefäßes das Entstehen von Staunässe. Die Pflanzen belohnen eine solche Fürsorge, indem sie sich prächtig entwickeln und wunderschön blühen.

Verbreitung

Die Mädchenaugen sind in den Anden und in Nordamerika, besonders Mexiko, beheimatet. Das Klima in den Ursprungsregionen bietet die idealen Bedingungen für diese Pflanzengattung. In Europa wurden die prachtvollen Pflanzen erfolgreich kultiviert.

Nutzung

Die Pflanzen der Gattung Coreopsis dienen als reich blühende Zierpflanzen in Gärten, auf Balkonen und der Terrasse. Sie dienen als Bienenweiden und erhöhen das Vorkommen von nützlichen Bestäubern im Garten.

Pflege/Schnitt

Viele Arten der Coreopsis bevorzugen eine sonniges, warmes und trockenes Klima. Ein zu nasser Boden schadet den Wurzeln und lässt die Pflanzen faulen. Geeignet sind für die Pflanzen nährstoffreiche, leicht sandige Böden. Mit einem Blumenbeet im sonnigen Garten oder einem, den Bedürfnissen der Pflanze entsprechenden, gefüllten Kübel auf der Terrasse sind die Pflanzen zufrieden. Auch mit einem Platz im Blumenkasten auf dem Süd / Südwestbalkon nehmen kleinere Arten gerne vorlieb.

Mädchenaugen sind ein- oder mehrjährig blühende Pflanzen, die sich problemlos überwintern lassen. Am Ende der Blütezeit ist ein Rückschnitt bis auf den Boden notwendig. Um die Wurzeln vor Frost zu schützen, deckt der Gärtner die Pflanzen ab. Hierfür eignen sich Laub oder eine Mischung aus Zweigen und Blättern. Im kommenden Frühjahr, nach den ersten warmen Sonnenstrahlen, treiben die Pflanzen wieder aus.
Nach einigen Jahren empfiehlt es sich, die Pflanzen zu teilen und neu auszupflanzen, damit sich die Blüte weiterhin reichlich entwickeln kann. Auch ein regelmässiges Entfernen der verblühten Teile erhält den schönen Blütenstand. Manche Stauden benötigen eine Stütze um den reichlichen Wuchs der Pflanze in Form zu erhalten. Die ideale Pflanzzeit für die unterschiedlichen Arten der Mädchenaugen ist das Frühjahr oder der Frühsommer.

Krankheiten/Schädlinge

Der Befall mit dem echten Mehltau schadet den Pflanzen. Dieser Pilz benötigt warme Bedingungen und feuchte Luft um sich auszubreiten. Zu erkennen ist der Echte Mehltau an einem weißen Belag auf den Blättern. Der beste Schutz ist, die Pflanzen in einem ausreichenden Abstand zu setzen, damit die Luft zirkulieren kann. Zusätzlich ist das Ausbringen von Rindenmulch ratsam. Schnecken stellen eine Gefahr für junge Pflanzen dar. Auch ein Befall mit Blattläusen ist möglich.

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