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Eigenschaften

  • immergrüne Pflanzen
  • blühen attraktiv
  • leuchtende, lang anhaftende Früchte
  • wächsen kräftig und bilden Dornen aus
  • sehr frosthart

Feuerdorn

Gattung Pyracantha ab €2.80 kaufen
     
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Die Pflanzengattung Feuerdorn (bot. Pyracantha) gehört zur Pflanzenfamilie der Rosengewächse (Rosaceae). Es handelt sich um immergrüne Sträucher und kleine Bäume. Bekannt sind die mit starken Dornen besetzten Gewächse wegen ihrer Früchte, die sich in verschiedenen Farben präsentieren.

Die Gattung der Pyracantha umfasst fünf bis sieben Pflanzenarten. Wegen ihrer attraktiven Blüten und Früchte stehen die Sträucher und kleinen Bäume in vielen Parks und Gärten. Die dort kultivierten Formen sind in vielen Fällen Hybriden und Sorten des Mittelmeer-Feuerdorns (Pyracantha coccinea). Es gibt Arten des Feuerdorns mit orangen, gelben und roten Beeren. Die Früchte sind für Erwachsene nicht giftig und lassen sich zu Marmelade verarbeiten. Roh genossen können die in den Früchten enthaltenen Glykoside Magenbeschwerden verursachen. Kinder sollten die Beeren nicht essen.

Blatt

Die Blätter der Feuerdorn-Arten stehen wechselständig. An einigen Vertretern der Gattung sind sie in Büscheln angeordnet. Die mittelgrünen, glatten und glänzenden Laubblätter sind in ihrer Form lanzettlich. Die Laubblätter einiger Arten sind kurz gestielt. Auch Laubblätter ohne Stiele kommen vor. Die Ränder der einfachen Blätter sind artabhängig glatt oder gesägt. Nebenblätter sind vorhanden.

Blüte

Die Feuerdorn-Arten bilden im Frühjahr bis Frühsommer schirmtraubige Blütenstände aus. Die Blüten sind zwittrig, fünfzählig und radiärsymmetrisch. In den Schnittachsen bilden die Blüten deckungsgleiche Teile. Bei der Mehrzahl der Arten diese Gattung sind die Kelchblätter grün. Es gibt fünf kurze und genagelte, weiße Kronblätter. Die bis zu 15 Staubblätter haben gelbe Staubbeutel. Halbunterständig zeigen sich an den Blüten die fünf Fruchtblätter. Die Griffel der Blüten sind frei.

Frucht

Die Früchte der Feuerdorn-Arten sind rot, orangefarben oder gelb. Sie sind kugelig und zwischen fünf und sieben Millimeter dick. Im Herbst hängen sie in Traubenform an den Zweigen der Sträucher. Der Fruchtbesatz ist reich, er bildet sich an den Spitzen der dicht stehenden Zweige. Die Früchte des Feuerdorns reifen im Herbst. Am Strauch bleiben sie lange haften, teilweise bis über die Wintermonate hinweg.

Wuchs

Feuerdorn-Arten sind mehrjährig. Sie wachsen dicht und bilden undurchdringbare Hecken. Auch als Bodendecker oder Spaliergehölze wachsen Pflanzen aus der Gattung der Pyracantha. An den Zweigen der Pflanze entwickeln sich starke Dornen.

Standort

Feuerdorn gedeiht in der Sonne. Auch in einem hellen Halbschatten entwickeln sich die Pflanzen gut. Ungeeignet sind Plätze im Halbschatten oder im Schatten. Hier bilden die Arten wenige bis keine Blüten und Früchte aus. Feuerdorne brauchen keinen windgeschützten Platz. Sie sind extrem frosthart und gedeihen auch an zugigen und kalten Plätzen im Garten. Dabei ist ein ausreichender Abstand zu anderen Gewächsen einzuhalten.
Der ideale Boden ist frisch und gut durchlässig. Staunässe schadet der Entwicklung. Ideal ist ein nährstoffreiches und humoses Substrat. Ein leicht toniger oder sandig-lehmiger, alkalischer oder leicht saurer Boden sichert ein gesundes Wachstum.

Verbreitung

Seine ursprüngliche Heimat hat die Gattung Feuerdorn im Südosten Europas. Die Arten sind bis nach Südostasien und China verbreitet.

Nutzung

Feuerdorn-Arten dienen in Parks und Gärten als Ziersträucher. Weil sie dicht und fast undurchdringlich wachsen, dienen sie als Hecken oder Sichtschutz. Die verarbeiteten Früchte sind beliebt als Liköre oder Marmeladen.

Pflege/Schnitt

Feuerdorn-Arten brauchen am idealen Standort wenig Pflege. Der Gärtner hält das Substrat eher trocken und gießt wenig. Staunässe schadet den Wurzeln der Pflanzen. Die Gewächse ertragen längere trockene Phasen. Nur in langen heißen Perioden ist das zusätzliche Gießen notwendig. Im Frühjahr brauchen die Pflanzen einen stickstoffhaltigen Dünger. Diese Nährstoffe helfen beim Ausbilden von zahlreichen Blüten und Früchten. Als Dünger empfiehlt sich reifer Kompost oder organischer Dünger.

Pyracantha-Arten brauchen regelmäßig, am besten einmal im Jahr, einen Formschnitt. Sonst entwickelt sich ein sparriger Wuchs und es bilden sich einzelne lange Triebe, die sich wenig verzweigen. Ein Formschnitt hält den Strauch in seiner kompakten Form. Regelmäßig ausgeführt, fördert er die Verzweigung. Dadurch wirken die Gehölze dichter. Ein radikaler Schnitt erfolgt zum Ende des Winters. In der Wachstumsphase braucht das Gewächs Ruhe. Der August ist die beste Zeit für kleinere Schnitte.

Krankheiten/Schädlinge

Feuerdorn ist gegen Krankheiten empfindlich. An zu feuchten Standorten drohen Schorf oder Feuerbrand. Ein Befall mit Schorf bewirkt rissige und braune Früchte. Die Blätter zeigen einen grauen Pilzrasen. Auch die gefährliche Erkrankung Feuerbrand ist durch einen Pilz ausgelöst. Sie kann umstehende Gewächse anstecken.

Zu den Schädlingen, die dem Feuerdorn zu schaffen machen, gehören Spinnmilben und Blattläuse. Auch Schmier-, Woll- und Schildläuse sowie Thripse, Trauermücken und die Weiße Fliege befallen den Feuerdorn.

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