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Eigenschaften

  • dauerblühende Stauden
  • breiten sich stark aus
  • rascher Wuchs
  • lanzettliche bis riemenförmige Blätter
  • dreizählige Blüte

Dreimasterblumen

Gattung Tradescantia ab €3.50 kaufen
     
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Die Gattung der Dreimasterblumen (bot. Tradescantia) gehört zur Familie der Commelinengewächse. Die herrlichen Stauden mit traumhaften Blüten nennen sich auch Gottesauge oder Tradeskantie. Sie sind weltweit mit circa 65 Arten vertreten und dienen häufiger als zierende Gartenstauden und Zimmerpflanzen.

Ursprünglich stammen die Stauden aus verschiedenen Regionen Südamerikas, einige der Gattungsarten sind in hiesigen Breiten ausreichend winterhart. Diese sind bei Gärtnern beliebte Gartenstauden, die ein exotisches Flair in den Garten zaubern. Mit ihrer kräftig gefärbten Blütenpracht und den schlanken, lanzettförmigen Blättern begeistern die Tradescantia. Die Pflanzen der Gattung neigen zu raschem Wuchs und breiten sich schnell aus, so dass sie innerhalb kürzester Zeit große Areale besiedeln.

Blatt

Die ungestielten Laubblätter der Dreimasterblumen sind wechselständig angeordnet. Die Blattscheide ist je nach Art behaart oder glatt. Sie umfasst die Sprossachse erst eng, dann öffnet sie sich und fällt lang und flach aus. Der Botaniker beschreibt die Form als lanzettlich-länglich bis riemenförmig. Die kahlen, parallelnervigen Blattspreiten der Pflanzen erreichen eine Länge von 20 bis 40 Zentimetern und eine Breite von vier bis sechs Zentimetern. Die Blätter sind häufiger durchgehend tiefgrün, bei wenigen Arten sind sie hell oder purpurfarben gezeichnet.

Blüte

Die Blüten der Dreimasterblumen sind dreizählig und strahlenförmig angeordnet. Die Blütenhüllblattkreise sind verschieden gestaltet, sie verfügen über Kelch- und Kronblätter. Die Blütenhüllblätter stehen meistens frei oder sind nur an der Basis leicht zusammen gewachsen. Die Blüten der Dreimasterblume stehen in Rispen. Die drei äußeren und drei inneren Blütenblätter sind intensiv gefärbt. Sie erscheinen bei den Stauden in weiß, blau, rosarot und violett. Sechs gleich lange Staubblätter sitzen mittig in der Blüte, die Staubfäden sind mit langen Haaren besetzt. Die herrlichen, kleinen Blüten halten meist nur einen Tag, was wegen der üppigen Anzahl nicht auffällt. Die Pflanzen blühen emsig von April bis September und in intensiven, leuchtenden Farben.

Frucht

Die Pflanzen der Gattung bilden drei bis vier Millimeter lange Kapselfrüchte mit drei Kammern. Diese Kammern sind jeweils mit einem Samen belegt. Die Samen zeigen eine runzelige Oberfläche. Während des Reifens sind die Kapselfrüchte mit Schiffchen geschützt, die nach vollendeten Reifeprozess vertrocknen und noch lange an den Pflanzen verbleiben.

Wuchs

Der Wuchs der Dreimasterblumen ist aufrecht und buschig. Die mehrjährigen, winterharten Stauden sind horstbildend und erreichen eine Wuchshöhe von 20 bis 60 Zentimetern. Die Pflanzen der Gattung verfügen über ein schnelles Wachstum und einige Arten neigen zu starkem Vermehren. Um ein ungeplantes Ausbreiten zu verhindern, empfiehlt sich der Einsatz einer Wurzelsperre.

Standort

Die prächtigen Pflanzen bevorzugen sonnige bis halbschattige Plätze. Sie gedeiht am besten auf einem nährstoffreichen, humosen und gut durchlässigen Boden.

Verbreitung

Die ursprüngliche Heimat der Dreimasterblume liegt in Südamerika, Mittelamerika und Westindien.

Nutzung

Winterharte Arten der Gattung eignen sich als Zierpflanzen in Staudenbeeten und Kübeln. Arten, die in unseren Breitengraden nicht winterhart genug für das Freiland sind, dienen als Zimmerpflanzen.

Pflege/Schnitt

Die Dreimasterblumen sind anspruchslose und pflegeleichte Gartenstauden. Da sie weder trockene Böden noch Staunässe vertragen, achtet der Gärtner auf einen geregelten Wasserhaushalt. Nach der ersten Blüte schneidet er vertrocknete, unansehnliche Stängel und Blüten ab. Dies fördert im Spätsommer eine Zweitblüte. Nach der Blütezeit im Spätherbst ist ein Schnitt aller Pflanzenteile bis zum Boden empfehlenswert. Gegen ein unkontrolliertes Ausbreiten der Pflanze hilft eine Rhizomsperre.

Krankheiten/Schädlinge

Die Dreimasterblumev sind robuste Stauden, die sich gegen Krankheiten und Schädlinge unempfindlich zeigen. Durch Staunässe entwickelt die Pflanze Fäule. In lichtarmen Monaten und bei zu hoher Bodenfeuchte bilden die Gattungsarten unter Umständen Grauschimmel aus. Seltener zeigen sie sich von Blattläusen befallen. Hiergegen reicht im Anfangsstadium ein Abduschen mit Wasser.

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