Klassifikation

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  • Ordnung: Magnolienartige
  • Familie: Magnoliengewächse
  • Gattung: 4 Einträge
  • Art: 15 Einträge
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Eigenschaften

  • verholzend wachsende Pflanzen
  • beliebte Ziergehölze
  • attraktive Blüten, verschiedene Formen
  • markantes Laubkleid
  • stammt aus Südostasien und Südamerika

Magnoliengewächse

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Die Pflanzenfamilie der Magnoliengewächse (bot. Magnoliaceae) ist eine sehr ursprüngliche Familie der Magnolienartigen Gewächse. Sie besteht aus zwei Gattungen, in denen sich über 200 Arten finden. Die bekanntesten Vertreter dieser Familie im europäischen Raum sind der Tulpenbaum (Liriodendron tulipifera) und die Magnolien (Magnolia).

Die Pflanzen fallen durch ihre häufiger imposanten Blüten auf. Oft sind diese nicht nur ausnehmend groß, sondern aufrecht stehend. Innerhalb der Magnoliaceae kommen Sträucher und Bäume vor, diese erreichen Höhen von über 20 Metern. Die Pflanzen sind sehr langlebig und in der Regel wenig schnittverträglich und sehr standorttreu. Daher ist bei Kulturpflanzen von Anfang an auf die Wahl des richtigen Standorts mit ausreichend Platz zum Entfalten der Pflanzen zu achten.

Blatt

Die großen, ungeteilten Blätter der Magnoliengewächse sind gestielt und spiralig angeordnet. Die Lamina (Blattspreite), der flächig verbreiterte Teil eines Blattes, ist entweder einfach ausgebildet oder gelappt.
Magnoliengewächse bilden große Nebenblätter, die in der Gattung der Magnolien einen Knospenschutz bilden. Die meisten Magnoliaceaen zeichnen sich durch eine fleischige Außenschicht, die sogenannte Sarkotesta, aus.

Blüte

Die Blüten der Magnoliaceaen sind vorwiegend einzeln, end- oder achselständig angeordnet. Die Blüten sind genau wie die Blätter gestielt, relativ groß und meist zwittrig. Neben der Größe ist auch die Kelchform und der aufrechte Stand der Blüten sehr imposant.
Magnoliengewächse tragen ihre Blütenblätter spiralig an der langen Achse der Blüte. Diese sind meist azyklisch angeordnet und oft in größerer Zahl vorhanden. Die Fruchtblätter stehen frei und oberständig. Oft sind die Deckblätter der Magnoliengewächse seidig behaart. Die Blütenorgane weisen keinerlei Verwachsungen ineinander auf. Meist gibt es keine Aufteilung der Blütenhülle in Blütenkelch und Blütenkrone. Die Staubblätter sind schemenhaft in Staubbeutel und Staubfaden aufgegliedert.

Frucht

Magnoliengewächse bilden Balg- oder Hülsenfrüchte. Diese stehen spiralig in zapfenförmigen Samenständen. Die Früchte öffnen sich zur Reife. Die Verbreitung der Samen findet vorwiegend durch Tiere statt.

Wuchs

Magnoliaceaen sind entweder Bäume oder Sträucher. Die Bäume innerhalb dieser Familie erreichen Wuchshöhen von bis über 20 Metern (Liriodendron tulipifera). Sowohl die Bäume als auch die Sträucher sind verholzend. Sie sind je nach Art immergrün oder laubabwerfend.

Verbreitung

Die Pflanzenfamilie der Magnoliengewächse ist vor allem in Ostasien verbreitet. Die höchsten Vorkommen gibt sind in den gemäßigten und tropischen Zonen in Südostasien. Besonders östlich des Himalaja bis nach Japan erstreckt sich das Gebiet. Eine starke Verbreitung findet sich auf der malaiischen Inselgruppe, hin bis nach Neuguinea und Neubritannien. Auch in den gemäßigten Breiten im südöstlichen Nordamerika und in Südamerika sind Magnoliaceae zu finden.

Nutzung

Die bekannteste Gattung der Magnoliengewächse ist die Magnolie mit ihren zahlreichen Arten, die häufig als Ziergehölze in Gärten oder Parkanlagen zu finden sind. Besonders beliebt ist die Sternmagnolie (Magnolia stellata), die früh blüht und durch ihre sternenförmigen Blüten viele Bewunderer findet. Der Tulpenbaum liefert wertvolles Nutzholz, ist aber hauptsächlich als Zierbaum beliebt.

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Tulpenbäume (Liriodendron)
Tulpenbäume

Liriodendron

Gattung
Magnolien (Magnolia)
Magnolien

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Gattung
Manglietia

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Gattung
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