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Eigenschaften

  • Wuchshöhe von durchschnittlich zwölf Meter
  • blüht artabhängig zeitversetzt von Frühling bis Sommer
  • bietet Insekten und Vögeln Nahrung
  • immergrün, ledrige, glänzende Blätter
  • winterhart bis -18 °C

Manglietia

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Eine Augenweide sind die Pflanzen der Gattung des Lotusbaumes (bot. Manglietia) mit ihren wunderschönen Blüten. Sie umfasst vierzig verschiedene Arten und gehört zu der Familie der Magnoliengewächse (Magnoliaceae). Zwölf Meter, seltener bis zu dreißig Meter wächst der Lotusbaum in die Höhe.

Die Farben seiner Blüten reichen von weiß, über malvenfarben bis rot. Eine Art, Manglietia insignis, heißt wegen der Blütenfarbe 'roter Lotusbaum'. In der Blütezeit duftet der Lotusbaum wohlriechend. Für Insekten wie Bienen und Schmetterlinge und Vögel ist er eine Wohltat: Er erweitert ihr Nahrungsangebot. Selbst wenn die Blüten zum Ende des Sommers verwelken, bringt der immergrüne Baum das ganze Jahr über Farbe in den Garten. Temperaturen bis zu -18 °C machen ihm nichts aus. Das robuste Wesen verdankt er seinem Ursprung in Tibet. Dort sind die Bäume in Höhen bis zu 2.400 Meter beheimatet.

Blatt

Die Blätter sind wechselständig (alternierend) angeordnet. Sie sind gestielt, ganzrandig, lanzettlich, ledrig und glänzend tiefgrün. Darüber hinaus verweilen die Blätter im Winter am Lotusbaum (einzige Ausnahme: Manglietia decidua) und behalten ihre grüne Farbe bei. Sie erreichen eine Länge von bis zu 25 Zentimeter und eine Breite von bis zu fünf Zentimeter.

Blüte

Die Blütezeit ist ab Mitte Frühling bis in den Sommer. Dann erscheinen die Knospen nach und nach am Lotusbaum und öffnen sich an ihm verteilt über einen Zeitraum von mehreren Wochen. Auch die Knospen sind farbig. Sie stehen aufrecht an den Zweigen und wirken wie angesteckte Kerzen.
Je nach Art blühen weiße, rosa-, malven-, pinkfarbene oder rote Blüten am Lotusbaum. Die Blütenblätter sind leicht verdickt und weisen einen Farbverlauf auf: Im Zentrum sind sie weiß und dunkeln zu den Blütenspitzen in ihrer jeweiligen Art-Farbe. Die Blüten sind zweigeschlechtlich.

Frucht

Die Frucht ist artabhängig weiß bis purpurn gefärbt. Sie ist oval und erreicht eine Länge von rund acht Zentimetern. Einer und bis über zehn Samen sind in der Frucht, umgeben von einem Samenmantel. Vögeln fressen die Früchte und verteilen die Samen. Beim Fressen lassen sie versehentlich Samen fallen oder scheiden sie unversehrt aus.

Wuchs

Der Lotusbaum erreicht eine Höhe bis zu zwölf Meter, seltener bis 30 Meter. Der Stamm erlangt einen Durchmesser von bis zu 60 Zentimeter. Die Rinde ist gräulich. Der Lotusbaum hat eine pyramidenartige bis runde Kronenform.

Standort

Ein sonniger bis halbschattiger Standort ist ideal. Der winterharte Lotusbaum hält bis zu -18°C stand.

Verbreitung

In den subtropischen und tropischen Breiten Asiens wie China, im Himalaya und in Burma ist der Lotusbaum verbreitet. 15 Arten existieren ausschließlich in China, sie sind endemisch.

Nutzung

Als Blickfang gepflanzt, verschönert der Lotusbaum jeden Garten. Insekten und Vögeln erweitert er die Nahrungsquellen.
Ferner extrahierten Forscher bioaktive Phenole und Terpenoide aus den Blättern, um ihr Wirken zu untersuchen. Phenole finden sich beispielsweise in Farbstoffen und Desinfektionsmitteln. Terpenoide kommen zum Herstellen von Parfum und in Haushaltsprodukten wie Seifen und Waschmittel zum Einsatz.

Pflege/Schnitt

Der Lotusbaum benötigt durchschnittlich viel und regelmäßig Wasser. Staunässe verträgt er nicht. Ist er noch ein Jungbaum, verträgt er keine langen Kälteperioden. In diesen Phasen ist er mit einer dicken Mulchdecke und einer Decke um den Stamm gewickelt zu schützen. Auch bei älteren Exemplaren ist dies, bei niedrigeren Temperaturen als -18 °C, zu empfehlen.

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