Klassifikation

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  • Ordnung: Enzianartige
  • Familie: 3 Einträge
  • Gattung: 14 Einträge
  • Art: 17 Einträge
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Eigenschaften

  • unterschiedliche Pflanzenformen
  • meist krautig wachsend
  • artenreiche Ordnung
  • nur ein Staubblattkreis
  • wild wachsend und kultivierte Arten

Enzianartige

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Gentianales (bot. Enzianartige) bilden eine Ordnung innerhalb der Bedecktsamigen Pflanzen. Sie umfassen fünf Pflanzenfamilien und eine große Artenvielfalt. Dabei unterscheiden sich Enzianartige in ihren Lebensformen stark.

Gehölze wie Sträucher, Lianen und Bäume, krautige Pflanzen und Sukkulenten prägen die Ordnung Gentianales. Mit rund 570 Gattungen und 4800 Arten sind Gentianales weltweit, vor allem auf der nördlichen Halbkugel verbreitet. Enzianartige blühen in zahlreichen Farben und haben im Regelfall zahlreiche Samenanlagen. Viele Arten wurden kultiviert und sind als Heil- sowie als Nutzpflanze bekannt.

Blatt

Die Ausprägung der Laubblätter weist deutliche Unterschiede auf. Sukkulenten sind dickfleischig mit abgerundeten bis spitz zulaufenden Blättern. Bei Bäumen, Sträuchern oder Halbsträuchern und Lianen ist das Laub glatt und meist dunkelgrün.

Alle Gentianales haben eine Gemeinsamkeit: Ihre Laubblätter sind gegenständig am Stängel angeordnet und ungeteilt. Sie sind ganzrandig, weisen keine Unebenheiten auf und sind meist oval geformt. Einige Enzianartigen haben Nebenblätter, bei anderen Arten fehlen diese vollständig. Die Blattnerven führen vom sich zur Spitze hin verjüngenden Blattstiel ab und sind deutlich sichtbar. Der Blattstiel ist hellgrün, die Laubblätter dunkler.
Sukkulenten können graugrünes bis silbrig schimmerndes Laub aufweisen und heben sich deutlich von den anderen Lebensformen der Gentianales-Arten ab.

Blüte

Die Pflanzen der Enzianartigen entwickeln radiärsymmetrische Blüten mit verwachsenen Kronblättern. Die Blüten sind vier- bis fünfzählig, verfügen über einen Staubblattkreis und eine meist gedrehte Knospenanlage in der Krone. Der Fruchtknoten ist zweiblättrig. Gentianales blühen klein- bis mittelgroß, in Einzelblüten oder Blütenständen aus zahlreichen einzelnen Blüten. Jede Blüte wächst endständig an einem langen Stängel, der bei Blütenständen eine große Anzahl an Verzweigungen aufweist.

Die Blütenfarben sind vielseitig und reichen von Weiß, Gelb, Rosa und Violett über orange, blau, gelbgrün und blau bis hin zu zweifarbigen Nuancen. Der Staubblattkreis unterscheidet sich farblich bei vielen Arten in der Ordnung der Gentianales deutlich von den vier bis fünf Blütenblättern. Er ist meist dunkler, in wenigen Fällen heller als das Blütenlaub.

Frucht

Gentianales bilden Kapselfrüchte mit gebogenen Rändern aus. Die Früchte sind klein und unscheinbar, von beiger bis brauner Farbe und mit zahlreichen Samenanlagen versehen. Die kleinen Fruchtkapseln sind oberständig und rund bis oval geformt.

Wuchs

Enzianartige wachsen in ganz unterschiedlichen Wuchsformen. Große, bis zu mehreren Metern hohe Bäume, krautig-buschige Sträucher und Lianen oder Sukkulenten weisen unterschiedliche Merkmale auf. Sukkulenten wachsen aufrecht und verholzen mit zunehmendem Alter am Stängel.

Die fleischigen Laubblätter sind meist klein und erreichen dabei ein Gewicht, dass die Zweige leicht nach unten hängen lässt. Je nach Standort und Umgebungsbedingungen sind Gentianales dicht belaubt oder schlank. Die Blüten aller Enzianartigen sind länger gestielt als die Laubblätter. Die meisten strauchigen Arten bilden vor allem im unteren Drittel krautige Anleihen aus.

Verbreitung

Gentianales sind weltweit verbreitet, wobei die größte Artenvielfalt in den gemäßigten Klimazonen wächst. In Mitteleuropa, im asiatischen Raum, im südlichen Amerika und in Australien sind Enzianartige vor allem in ihrer Lebensform als Baum, Strauch oder Liane zu finden.

Sukkulenten bevorzugen ein warmes und trockenes Klima. In den heißen Regionen Afrikas wachsen sie bevorzugt. Viele Arten der Enzianartigen wachsen endemisch und sind außerhalb dieses Areals an keinem anderen Ort auf der Welt beheimatet.

Nutzung

Bei Enzianartigen gibt es sowohl Nutz- als auch Zierpflanzen. Die Nutzpflanzen sind in der Medizin und in der Herstellung von Kosmetik von Bedeutung. Zierpflanzen wachsen in unberührter Natur und in kultivierter Form in Gärten und Parkanlagen. Bei den Zierpflanzen innerhalb der Gentianales Arten steht vor allem die Blüte im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.

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