Klassifikation

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  • Ordnung: Spargelartige
  • Familie: Amaryllisgewächse
  • Gattung: 8 Einträge
  • Art: 7 Einträge
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Eigenschaften

  • meist großwüchsig
  • Laubblätter kurz über dem Boden, nur selten direkt am Stängel
  • Einzelblüten sind in Dolden oder Kopfform angeordnet
  • beliebte Zierpflanzen mit dekorativem Effekt
  • Fruchtstände unauffällig

Amaryllisgewächse

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Amaryllisgewächse (bot. Amaryllidaceae) gehören zur Ordnung der Spargelgewächse. Die auch als Narzissengewächse bezeichneten Pflanzen fallen durch ihre großen duftenden Blüten auf. Durch zahlreiche molekulargenetische Untersuchungen und deren Ergebnisse, ergab sich eine Verschiebung innerhalb der Pflanzenfamilie. Die ehemaligen Familien wurden erweitert und enthalten nun eine weitere Gattung.

Die über 800 Arten sind weltweit verbreitet und nicht nur in warmen Gefilden, sondern beispielsweise auch in Finnland beheimatet. Namensgebend war eine Schäferin aus dem Eclogae Vergils, die die ersten Amaryllisgewächse entdeckte. Ihr hauptsächliches Habitat besiedeln Amaryllisgewächse in warmen Regionen. Die einkeimigen Pflanzen sind robust und passen sich ihrer Umgebung an. Allein 100 endemische Arten sind als Florenelement der Capensis bekannt. Amaryllidaceae sind groß wachsende krautige Pflanzen, bei denen vor allem die Blütenpracht für Aufmerksamkeit sorgt. Bis zum heutigen Tag sind die schönsten und kräftigsten Arten kultiviert und erfreuen sich im Garten und als Zimmerpflanze großer Beliebtheit.

Blatt

Die Laubblätter von Amaryllidaceae sind entweder grundständig oder am Stängel verteilt. Dabei sind sie wechselständig, spiralförmig oder zweizeilig angeordnet. Je nach Pflanzenart, sind die parallelnervigen Blätter gestielt oder ungestielt. Der glatte Blattrand umschließt das lanzettlich oder linear geformte Laubblatt.
Dem Laub der Amaryllisgewächse wird wenig Bedeutung zuteil, da der Fokus auf den Blüten und ihrer farblichen Pracht liegt. Amaryllidaceae Laub ist mittelgroß und von kräftigem Dunkelgrün.

Blüte

Die Einzelblüten der Amaryllisgewächse sind in Dolden oder kopfförmig angeordnet. Die Pflanzen verfügen über zwei bis acht freie oder verwachsene Hochblätter. Dabei sind die Blütenstände zwittrig und dreizählig. Jede Amaryllidaceae verfügt über sechs gleichgestaltete Blütenhüllblätter.
Sie sind weiß, rosa, beige, über rot und braun, in seltenen Fällen bis zu blau oder grün gefärbt. Einige Arten verfügen über einen Blütenkelch, der nicht endemisch bei allen Amaryllisgewächsen vorhanden ist. In den meisten Fällen verfügen Amaryllidaceae über zwei Staubblattkreise mit jeweils drei Staubblättern. Auch diese sind frei oder verwachsen in ihrer Beschaffenheit. Die daraus entstehenden Fruchtblätter sind unterständig und pro Blüte in dreifacher Anzahl vorhanden.

Frucht

Aus den Fruchtblättern bildet sich der Fruchtknoten. Amaryllisgewächse bilden Kapselfrüchte oder Beeren aus. Diese sind mit geflügelten oder ungeflügelten Samen gefüllt und zeigen sich meist schwarz. In seltenen Fällen sind die Früchte von Amaryllidaceae rot oder grün.
Die Frucht von Amaryllidaceae ist in der Nutzung als unbedeutend einzustufen. Auch sind die Früchte nicht auffällig, da sie, im Vergleich zur Pflanze und Blüte, extrem klein und unscheinbar sind.

Wuchs

Amaryllisgewächse wachsen aufrecht und erreichen eine Gesamthöhe von bis zu 150 Zentimetern. Dabei stehen sie auf einem dicken und robusten, blattfreien bis blattarmen Stängel, der die schwere Blüte trägt. Der Wuchs von Amaryllidaceae ist bei den einzelnen Arten unterschiedlich in der Geschwindigkeit und Wuchshöhe.

Alle Amaryllisgewächse verbindet die Eigenschaft, dass sie schnell wachsen und, vor allem am sonnigen Standort, bestens gedeihen. Die Hälfte aller Arten ist kleinwüchsig. Eine weitere Gemeinsamkeit ist die frühe Blüte, die je nach Art und Standort im Frühling beginnt und im Frühsommer endet.

Verbreitung

Amaryllidaceae sind auf der ganzen Welt beheimatet. Ein trockener und nährstoffreicher Boden bietet beste Wuchsbedingungen.
Hauptsächlich wachsen Amaryllisgewächse im mediterranen Raum und in den wärmeren Regionen Europas sowie in Asien. Auch das südliche Afrika gehört zu den natürlichen Habitaten der Pflanzen. In Südamerika gedeihen Amaryllisgewächse vor allem in der ausgeprägten Trockenzeit. Durch die Kultivierung haben sich einige Sorten in heimischen Gärten und als Zimmerpflanze etabliert.

Nutzung

Die Pflanzen dienen der Zierde und sind wegen ihrer großen und farbintensiven Blüten sehr beliebt. Amaryllisgewächse sind Zierpflanzen, die sowohl im Beet, auf der Freifläche und im Pflanzkübel gleichermaßen gedeihen.
In der Weihnachtszeit haben sich ganz bestimmte Amaryllisgewächse etabliert. Sie sind als Weihnachtsstern bekannt und in den Farben rot, blau oder weiß sowie in zarten Sonderfarben erhältlich.

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