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Eigenschaften

  • sommergrüne Gräser
  • dekorative Rispenblüten
  • horstartiger Wuchs
  • langjährig
  • großwüchsig

Schmielen

Gattung Deschampsia ab €3.50 kaufen
     
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Die Pflanzengattung der Schmielen (bot. Deschampsia) gehört in die Familie der Süßgräserr (Poaceae). Die Pflanzen kommen in den gemäßigten Breiten und in den subarktischen wie subantarktischen Regionen fast weltweit vor. Vorkommen von Schmielen gibt es in Europa, Asien und Amerika. Die Gattung Deschampsia besteht aus rund 40 Arten.

Die erste wissenschaftliche Dokumentation der Deschampsia-Gattung stammt aus dem Jahr 1812 von dem französischen Naturwissenschaftler Ambroise Marie François Joseph Palisot de Beauvois. Der Gattungsname Deschampsia würdigt den französischen Naturwissenschaftler und Botaniker Louis-Auguste Deschamps. Einige Arten wie etwa die Rasen- oder Wald-Schmiele (Deschampsia cespitosa) sowie die Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa) sind beliebte Ziergräser in der Gartenkultur.

Blatt

Die Schmielen besitzen sommergrüne Laubblätter, die in Blattscheide und Blattspreite gegliedert sind. Die Blätter sind schmal und stehen wechselständig an den Halmen. Oberseits sind sie rau und gerippt, die Farbe der Laubblätter ist unterschiedlich und reicht von hellgrün bis rotbraun. Die Blätter sind im Knospenstadium eingerollt oder gefaltet. Sie treiben früh aus und bleiben bis in den Herbst grün.

Blüte

Die Schmielen bilden im Sommer recht große rispige Blütenstände. Die kleinen Rispenzweige sind mehr oder weniger dicht. Sie stehen zu zweit oder bis zu zehnt an der Hauptachse. Sie sind rau und kantig. Die Ährchen werden zwischen zwei und acht Millimeter lang. Sie sind abgeflacht und besitzen bis zu drei zwittrige Blüten. Bei Vollreife fallen diese aus den Hüllspelzen. Bei einigen Sorten stehen die dichten Rispenblüten schleierartig über den Laubblättern oder hängen leicht über. Sie sind sehr dekorativ

Frucht

In den Blüten entwickeln sich Körnerfrüchte, sogenannten Karyopsen. Sie werden bis zu drei Millimeter lang und sind von den Spelzen locker umhüllt.

Wuchs

Deschampsia-Pflanzen sind meist ausdauernde und winterharte Pflanzen, nur wenige Arten sind einjährig. Sie bilden unterirdische Ausläufer. Die Gräser wachsen in dichten Horsten. Sie werden je nach Art bis zu 120 Zentimeter hoch. Die Halme besitzen kahle Knoten.

Standort

Die Schmielen sind sehr anpassungsfähig und robust. Die Pflanzen bevorzugen je nach Art wechselfeuchte, frische, lehmige oder trockene Böden von Magerrasen oder Heideflächen. Sehr gut entwickeln sie sich in sonniger bis halbschattiger Lage.

Verbreitung

Schmielen sind weltweit verbreitet. Vorkommen gibt es in subarktischen, subantarktischen sowie in den gemäßigten Breiten. Sehr viele Schmielen-Arten sind auf der Südhalbkugel in Südamerika heimisch. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die Insel Tristan da Cunha im Südatlantik. In Mitteleuropa kommen die Rasen-Schmiele, die Draht-Schmiele und einige wenige andere Arten vor.

Nutzung

Es gibt Schmielen, die in Kultur stehen und sich als Zierpflanzen für naturnahe Gärten, Steingärten oder formale Gärten eignen. Sie schmücken Teich- oder Gehölzränder und lassen sich sehr gut mit Blütenstauden wie etwa Fingerhut, Storchschnabel, Akelei oder sogar mit Farnen kombinieren. Auch in der Floristik sind Schmielen beliebt. Ihre Rispenblüten schmücken Sträuße und Gestecke.

Pflege/Schnitt

Die Pflanzen vertrocknen im Herbst. Der Gärtner schneidet die Horste im Spätwinter zurück oder lichtet ältere Pflanzen im Frühjahr aus. Dadurch erhalten die frischen Triebe Platz.

Krankheiten/Schädlinge

Schmielen sind anspruchslose und robuste Pflanzen. Ein Krankheits- oder Schädlingsbefall kommt kaum vor. Auch Schnecken schädigen die Pflanzen aufgrund ihrer borstig-harten Blätter nicht.

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