Klassifikation

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  • Ordnung: Hahnenfußartige
  • Familie: Fingerfruchtgewächse
  • Gattung: 3 Einträge
  • Art: 2 Einträge
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Eigenschaften

  • Lianen oder Sträucher
  • handförmig geteilte oder gefiederte Blattform
  • eingeschlechtige, radiäre Blüten
  • Beeren oder Balgfrüchte
  • Frucht bei einigen Arten essbar

Fingerfruchtgewächse

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Die Familie der Fingerfruchtgewächse (bot. Lardizabalaceae) gehört zu der Ordnung der Hahnenfußartigen (Ranunculales). Sie besteht aus neun Gattungen und mindestens 36 Arten. Der überwiegende Anteil dieser Arten kommt im asiatischen Raum vor. Einzelne Gattungen sind auch in Südamerika, dort allerdings fast ausnahmslos in Chile beheimatet.

Bei allen Arten dieser Pflanzenfamilie handelt es sich um verholzende Pflanzen. Abhängig von den vegetativen Bedingungen ihrer Herkunft, gibt es innerhalb der Familie der Fingerfruchtgewächse eine Vielzahl verschiedener Lianenarten. Darüber hinaus existieren einige Gattungen, die den Sträuchern zuzuordnen sind. Ihren botanischen Namen verdankt diese Pflanzenfamilie dem französischen Botaniker Joseph Decaisne (1807-1882). Dieser benannte sie nach dem spanischen Naturforscher und Philosophen Manuel de Lardizábal y Uribe (1744-1824), um diesen zu ehren.

Blatt

Alle Gattungen der Familie besitzen wechselständige, gestielte Laubblätter. Ein charakteristisches Merkmal dieser Pflanzen ist die handförmig geteilte oder gefiederte Blattform.

Blüte

Die Lardizabalaceae sind überwiegend einhäusig (monözisch). Es sind sowohl weibliche als auch männliche Blüten auf einem Pflanzenexemplar vorhanden. Die radiärsymmetrische, dreizählige Blütenhülle beinhaltet zwei Kreise von kronblattartigen Kelchblättern sowie zwei Kreise von Kronblättern. Diese werden auch Nektarblätter genannt. Letztere sind nicht bei allen Arten vorhanden.

In den weiblichen Blüten sind drei (bis neun), teilweise auch mehrere freie, oberständige Fruchtblätter vorhanden. In den männlichen Blüten befinden sich Staubblätter, die frei oder verwachsen sein können.
Die Blüten der Fingerfruchtgewächse sind je nach Art rötlich bis bräunlich, teilweise auch cremefarben gefärbt, und bestechen durch einen dezenten, angenehmen Duft.

Frucht

Aus den Fruchtblättern bilden sich kleine Beeren oder wurstförmige Balgfrüchte mit zahlreichen (selten auch nur einem) Samen mit fleischiger Fruchtwand. Die Früchte der Fingerfruchtgewächse sind essbar und wohlschmeckend.

Wuchs

Bei den Fingerfruchtgewächsen handelt es sich um Lianen oder Sträucher. Diese können mehrere Meter hoch wachsen.

Verbreitung

Die Lardizabalaceae sind in der gemäßigten Zone bis in die Subtropen verbreitet. Beheimatet ist diese Pflanzenfamilie in Ostasien. Die meisten Arten stammen aus China, Korea und Japan. Einzelne Gattungen finden sich auch in den Anden oder den Wäldern Zentral- und Südchiles.

Nutzung

Viele Arten dieser Pflanzenfamilie eignen sich hervorragend als Zierpflanzen. Insbesondere wegen ihrer exotischen Erscheinung und den duftenden, farbenfrohen Blüten, ist auch die Zucht von Fingerfruchtgewächsen in Gartenanlagen außerhalb ihres natürlichen Lebensraumes sehr beliebt.

Die schmackhaften Früchte einiger Pflanzenarten im asiatischen Raum sind Bestandteil traditioneller Speisen. Andere Arten sind reich an Saponinen (Stoff mit schäumenden Eigenschaften). Diese Eigenschaften nutzen Fischer in Chile und stellen aus den Pflanzen Fischgift her.

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Akebie (Akebia)
Akebie

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