Klassifikation

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  • Ordnung: Ingwerartige
  • Familie: Bananengewächse
  • Gattung: 1 Eintrag
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Eigenschaften

  • Scheinstamm aus Blattscheide
  • sehr große Blätter mit starker Mittelrippe
  • weibliche und männliche Blüten zusammen an einer Pflanze
  • Blüten und Früchte stehen straußförmig zusammen
  • fleischige Frucht mit mehreren harten Samen

Bananengewächse

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Die Bananengewächse (bot. Muscaceae) sind eine überschaubare Pflanzenfamilie, die rund 40 Arten in drei Gattungen umfassen. Sie gehören in die Ordnung der Ingwerartigen und zählen zu den einkeimblättrigen Pflanzen. Anders als die meisten Vertreter der Einkeimblättrigen, fallen die Bananengewächse durch fiedernervige, oft gestielte Blätter auf.

Zu den Bananengewächsen gehören einige der ältesten Nutzpflanzen. Diese sind in der ganzen Welt bekannt. So stammt die Bezeichnung Banane aus dem Arabischen und bedeutet so viel wie Finger. Diese Betitelung beschreibt die länglichen Früchte. Bereits seit prähistorischen Zeiten traten verschiedene Sorten der Bananengewächse als Nahrungspflanze in Erscheinung. Heute sind Bananen, nach Mais, Zucker und Weizen, im Welthandel eine der ökonomisch bedeutsamsten Pflanzen. Den weltweit größten Bekanntheitsgrad erlangte die Obstbanane (Musa x paradisiaca), von der über 1000 Varietäten existieren. In ihren Anbaugebieten nutzen die Einheimischen verschiedene Bananengewächse, wie die Kochbananen oder Textilbananen, abseits des Obstkorbes.

Blatt

Die Blätter sind spiralförmig angeordnet und häufig gestielt. Sie besitzen eine verhältnismäßig große, ganzrandige Blattfläche, die der Wind häufig zerfasert. Dadurch können die Blätter gefiedert erscheinen. Von der starken, ovalförmigen Mittelrippe zweigen regelmäßig Blattadern ab, die bis zum Blattrand verlaufen.

Blüte

Die Blüten wachsen endständig und sind von Hochblättern umgeben. Sie sind meist eingeschlechtlich, wobei jede Pflanze sowohl weibliche als auch männliche Blüten aufweist. Die weiblichen Blüten stehen in Gruppen zusammen, während die männliche Blüte am Ende des Blütenstandes blüht.
Die Blüten sind spiegelsymmetrisch und produzieren bei einigen Arten große Mengen an Nektar. Dieser lockt verschiedene Tierarten wie Insekten, Fledermäuse, Eidechsen oder Vögel an, die beim Naschen des Nektars die Befruchtung der Blüten gewährleisten.

Frucht

Die Frucht ist eine fleischige, länglich-oval geformte Beerenfrucht mit zahlreichen harten Samen. Bei den vom Menschen genutzten Essbananen handelt es sich jedoch um eine sterile Hybridform, die keine Samen produziert.

Wuchs

Bei den Bananenblattgewächsen handelt es sich um Pflanzen, die nicht verholzen und daher auch keinen echten Stamm produzieren. Stattdessen bilden sie häufig einen aus den Blattscheiden gebildeten Scheinstamm aus, welcher ihnen ein palmenähnliches Aussehen verleiht. Die Pflanzen besitzen Sprossachsen oder Rhizome, die ausschließlich unteriridsch wachsen.

Verbreitung

Das natürliche Vorkommen der Bananenblattgewächse beschränkt sich auf die tropischen und subtropischen Zonen Asiens und Afrikas. Inzwischen sind Bananengewächse in der neuen Welt weit verbreitet und dort in klimatisch geeigneten Regionen im Anbau.

Nutzung

Die Bananengewächse sind hierzulande hauptsächlich wegen ihrer Früchte bekannt. In manchen Regionen erlangten sie jedoch auch eine maßgebliche Bedeutung als Faserlieferanten. Aus ihren Fasern entstehen beispielsweise Papier oder Seile, die in feuchten Bedingungen eine große Widerstandskraft gegen Fäulnis zeigen. In Parkanlagen und Gärten sind Bananengewächse als exotische Zierpflanzen mit Schatten spendenden Eigenschaften zu finden.

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Bananen (Musa)
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