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Eigenschaften

  • monotypische Gattung
  • schöne gelappte Blattrosetten
  • zierliche Blüten an langen Stängeln
  • bildet keine Rhizome
  • stammt aus Nordamerika

Tellima

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Die Gattung Tellima ist monotypisch und umfasst ausschließlich die Art Tellima grandiflora. Diese Pflanze ist hierzulande als Falsche Alraunenwurzel bekannt. Die Tellima steht in der Pflanzenfamilie der Saxifragaceae (Steinbrechgewächse) und gehört entsprechend zur Ordnung der Saxifragales.

Bei der Gattungsart handelt es sich um eine horstig wachsende Staude, die schmückende Blattrosettten bildet. An hohen Blütenstielen erscheinen im Frühjahr zierliche Blüten. Ursprünglich in gemäßigten und niederschlagsreichen Regionen Nordamerikas zuhause, ist sie mittlerweile auch in Europa verwildert anzutreffen. Häufiger findet sie sich als Blattschmuckstaude in Gärten und Parks hierzulande kultiviert. Mit ihrem wintergrünen Laub ziert sie schattige bis halbschattige Plätze auch in der kalten Jahreszeit.

Blatt

Die Blätter der Tellima grandiflora sind herzförmig oder rund. Die Blattspreiten sind gestielt und behaart und verschieden oft gelappt. Sie erreichen Größen zwischen rund drei und zehn Zentimeter. Die Stiele der Blätter sind je nach Position am Stängel unterschiedlich lang. Es sind häutige Nebenblätter vorhanden. Das Laub der Staude zeigt sich wintergrün und nimmt im Herbst eine rötliche Farbe an.

Blüte

Die Einzelblüten der Tellima sind unauffällig grünlich-weiß bis hin zu zart rosa gefärbt und klein. Sie sind fünfzählig, glockenförmig und zwittrig ausgeprägt. Sie weisen in zwei Kreisen feine Staubblätter auf. Sie zeigen sich von Ende April oder Anfang Mai bis zum Juli in traubenförmigen Blütenständen. Dort stehen bis zu 30 Blüten zusammen und erheben sich an den Blütenstängeln über das Laub. Sie duften stark und ähnlich wie Lilien.

Frucht

Die Tellima bilden aus den bestäubten Blüten Kapselfrüchte. Diese haben eine ovale Form und messen circa acht Millimeter. In den Kaspeln sind zwischen 100 und 150 kleine braune Samen enthalten.

Wuchs

Die wintergrünen Stauden wachsen horstbildend und erreichen eine Wuchshöhe zwischen 40 und rund 90 Zentimetern. Das Besondere an der ausdauernden Pflanzengattung ist, dass sie keine Rhizome zum Überdauern ausbildet. Ihr wichtigestes Organ ist der verdickte Teil der Stängel, der sich unter der Erde befindet und an eine Knolle erinnert. Die Tellima nutzt ihre Samen um sich zu vermehren und verbreitet sich so über große Flächen.

Standort

Der ideale Standort für die Gattungsart liegt im Schatten oder Halbschatten. In ihrer Wildform wächst die Staude daher häufiger in feuchten Wäldern oder im Schatten von Felsen. Da sie feuchte Böden bevorzugt, wächst sie oft am Rand von Flüssen oder Seen. Ein humoser oder lehmiger Boden ist für die Tellima ideal.

Verbreitung

Die Gattung stammt ursprünglich aus Nordamerika und siedelt dort in kühlen bis gemäßigten Regionen. Durch verwilderte Zierpflanzen ist sie mittlerweile auch hierzulande eingebürgert.

Nutzung

Die Pflanzen der Tellima sind aufgrund ihres Blattschmucks beliegt und stehen häufiger als Zierpflanzen in Kultur. Sie eignen sich zum Unterpflanzen von Gehölzen und zieren schattige Gartenbereiche. Auch als Bodendecker oder im Staudenbeet finden sie Einsatz. Einigen Naturvölkern gilt die Pflanze als appetitanregend und neuere Studien attestieren der Tellima grandiflora antivirale Eigenschaften.

Pflege/Schnitt

Die Gattungsart Tellima grandiflora ist robust und benötigt wenig Pflege. Sie ist winterhart und benötigt auch in unseren Breiten keinen Schutz vor Frösten.

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