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Eigenschaften

  • Photosynthese nicht mit Hilfe der Blätter, sondern durch Sprossachsen
  • die Blätter wachsen enganliegend am Stängel
  • verfügen über ein Rhizom als Überwinterungsorgan
  • Nutzung als Zierpflanze und als Speisepflanze
  • Blüten wachsen aus den Blattachseln

Spargel

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Die Gattung der Spargel (bot. Asparagus) gehört zur Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae) und diese wiederum zur Ordnung der Spargelartigen (Asparagales). Die Gattung besteht aus rund 300 Arten. Davon sind über 100 Arten im Mittelmeerraum heimisch und die verbleibenden Arten vor allem in Südafrika sowie Zentral- und Ostasien zu finden.

Nur eine Art aus der Gattung findet sich in Deutschland. Das ist (bot.) Asparagus officinalis. Dieser findet sich vor allem kultiviert in der Landwirtschaft als Gemüsespargel. Auch ist hier sein natürliches Verbreitungsgebiet und er kommt wild wachsend vor. Es gibt einige weitere Spargelarten, die, neben der Hauptverwendung als Speisepflanze, weitere Bedeutsamkeit für den Menschen haben. So kommen sie beispielseise als Zierpflanzen zum Einsatz.

Blatt

Die Blätter des Spargels sind klein und liegen schuppenartig am Stängel an. Häufig weisen sie keine grüne Färbung auf. In den Verzweigungen der Stängel bilden sich Sprossachsen, sogenannte Scheinblätter (Phyllokladium), die der Photosynthese dienen und die Aufgabe der eigentlichen Blätter übernehmen.

Blüte

Die meist mehrfach ausgebildeten Blüten wachsen aus den Blattachseln oder in trauben- oder doldenartigen Blütenständen. Sie sind dreizählig und verfügen über sechs glockenförmige Blütenhüllblätter. Diese kommen freistehend oder miteinander verwachsen vor. Zudem besteht die Blüte aus drei Fruchtblättern, die zu einem einzelnen, dreikammerigen Fruchtknoten verwachsen, der die Samenanlagen enthält.

Frucht

Aus der Blüte entsteht eine Beere, die einen oder mehrere Samen enthält. Die Beere ist anfangs grün und verfärbt sich zum Spätsommer in ein kräftiges Rot. Für den Verzehr sind die Früchte der Spargelgewächse nicht geeignet. Häufig sind die Beeren ungenießbar und führen zu Magenbeschwerden und Erbrechen.

Wuchs

Die Arten innerhalb der Gattung sind krautige und ausdauernde Pflanzen. Auch als Halbsträucher kommen sie vor. Sie verfügen über kurze Rhizome, die ihnen als Überdauerungsorgane dienen und meterlange Wurzeln ausbilden. Die zarten Stängel wachsen aufrecht und verzweigt, was ihnen ein graziles Erscheinungsbild gibt. Spargelgwächse erreichen eine Wuchshöhe von bis zu einem Meter.

Standort

Spargelgewächse bevorzugen in erster Linie trockene bis halbtrockene Standorte mit einer Vorliebe für leicht sandige Standorte.

Verbreitung

Die Gattung Asparagus kommt generell weit verbreitet in Afrika und Eurasien vor. Verbreitungschwerpunkte sind Südafrika und Zentral- bis Ostasien. Sie wachsen in Europa bevorzugt in der mediterranen Region. Dennoch gibt es einige Vertreter in den gemäßigteren Klimazonen. In Deutschland ist die Art Asparagus officinalis vertreten.

Nutzung

Spargel wird vor allem als Speisepflanze genutzt. Daneben finden einige Arten ihre Verwendung als zierende Kübel- oder Zimmerpflanze.

Pflege/Schnitt

Spargelgewächse gedeihen gut auf leichten, sandigen Substraten, die immer über eine leicht Restfeuchte verfügen. Gegen die Bildung von Staunässe, hilft das Einbringen einer Drainageschicht unter das eigentliche Substrat. Die Gattung bevorzugt leicht sonnige und windgeschützte Standorte. Die pralle Mittagssonne ist zu vermeiden. Regelmäßige Düngungen sorgen für den Erhalt der kräftigen Grünfärbung der Pflanze. Ein regelmäßiger Schnitt der Triebe begünstigt das Nachwachsen und sorgt für ein schönes Wuchsbild. Mindestens +10 °C benötigt die im Kübel kultivierte Pflanze im Winter. Dabei ist trockene Heizungsluft zu vermeiden.

Krankheiten/Schädlinge

Zu den häufigsten Schädlingen zählen in erster Linie Blatt-, Woll-, und Schmierläuse. Diese treten vor allem im Winter an zu trockenen und warmen Standorten auf. Das Absprühen der Pflanzen mit Wasser kann bei leichtem Befall für Abhilfe sorgen. Bei starkem Befall ist es ratsam, auf biologisch unbedenkliche Pflanzenschutzmittel zuückzugreifen.

Bei zu starker Sonneneinstrahlung (Mittagssonne) färben die Blätter sich gelb. Zu viel Trockenheit sorgt dafür, dass die Pflanze ihre Blätter abwirft. Daher ist eine regelmäßige Wässerung notwendig. Faulende Wurzeln treten bei Staunässe auf. Staunässe lässt sich durch das Einbringen einer Drainageschicht in das Substrat und nicht zu häufige Wässerung vermeiden.

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