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Eigenschaften

  • Wedelachse mit Fiederblättchen
  • kriechendes, aufrechtes oder aufsteigendes Rhizom
  • bevorzugen hellen Standorte
  • Gattung mit 200 Arten
  • pantropisch verbreitet

Rippenfarne

Gattung Blechnum ab €7.40 kaufen
     
  • Beschreibung
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Die Pflanzengattung Rippenfarne (bot. Blechnum) ist mit rund 200 Arten vor allem auf der Südhemisphäre vertreten. In Mitteleuropa ist alleinig die Art Blechnum spicant heimisch. Auch im westlichen Nordamerika und in Japan ist sie zu finden. Aufgrund ihres langsamen Wachstums dauert es lange, bis diese Pflanze zu einem Riesen heranwächst.

Rippenfarne benötigen Wärme und eine hohe Luftfeuchtigkeit. Die ursprüngliche Heimat dieser Pflanzen ist Neukaledonien. Dort erreichen sie die Höhe eines Baumes. Sie bilden meterlange Wedel und einen Stamm. Als Zimmerpflanze zeigen sich Rippenfarne als dichte Rosette mit gewellten Fiederblättchen. Die beste Jahreszeit, um Rippenfarne für den Wohnraum zu erwerben, ist das Frühjahr. So gewöhnt sich die Pflanze im Sommer an das für sie ungünstigere Wohnungsklima. Ein helles Badezimmer ist der ideale Platz.

Blatt

Entlang der Wedelachse befinden sich Paare mit Fiederblättchen. Am oberen Ende sitzt ein einzelnes Fiederblatt. Die ledrigen Fiederblättchen sind innerhalb der verschiedenen Arten mti ganzen oder gesägten Blatträndern versehen. An der Wedelbasis sind die Fiederblättchen zurückgebildet.

Wuchs

Rippenfarne bilden ein kriechendes, aufrechtes oder aufsteigendes Rhizom. Es ist dünn bis kräftig ausgebildet und dicht mit Schuppen bedeckt. Meistens sind die braunen oder dunkelbraunen Schuppen lanzettlich oder ganzrandig. Langstielige Wedel ordnen sich am Ende der Rhizome büschelartig an. Die Wedelstiele zeigen einen kräftigen Wuchs und Schuppen an der Basis.

Standort

Die Rippenfarne bevorzugen einen hellen Standort. Morgens vertragen sie leichte Sonneneinstrahlung. Die pralle Mittagssonne vertragen sie nicht.

Verbreitung

Überwiegend liegt das natürliche Verbreitungsgebiet der Rippenfarne in den pantropischen Erdregionen. Der Verbreitungsschwerpunkt liegt auf der Südhalbkugel. Nur vier Arten kommen in den nördlichen gemäßigten Breiten vor.

Pflege/Schnitt

Die Pflege der Rippenfarne gestaltet sich wenig aufwendig. Die in Zimmerkultur verwendeten Pflanzen stammen meistens aus tropischen oder suptropischen Gebieten. Besonders gut gedeihen sie in warmen Räumen.
Heranwachsende Rippenfarne benötigen regelmäßige Wassergaben, da der Ballen permanente Feuchte braucht. Überschüssiges Wasser ist nach dem Gießen aus dem Untersetzer zu entfernen. Staunässe und Ballentrockenheit ist zu vermeiden. Sinkt die Temperatur unter 13 °C, sind die Rippenfarne mäßiger zu gießen. Der Pflanzenfreund achtet darauf, dass zwischen den einzelnen Wassergaben die oberste Erdschicht des Topfballens leicht antrocknet. Als Gießwasser eignet sich zimmerwarmes, abgestandenes, weiches Wasser.

Krankheiten/Schädlinge

Manchmal werden Rippenfarne von Blattläusen befallen. Daher ist es wichtig, die Pflanzen in regelmäßigen Zeitabständen auf einen Befall zu kontrollieren. Auch die gemeine Spinnmilbe besucht den Rippenfarn. Besonders gut sind die Spinnweben an Blatträndern und Blattachseln zu erkennen.
Duch das Einsprühen mit Wasser, lassen sich die feinen Gespinste sichtbar machen. Auch der Befall von Woll-, Schmier- oder Schildläusen ist möglich. Aufgrund ihrer Färbung, sind die Schildläuse gut getarnt. Daher ist wichtig, die Rippenfarne sorgfältig und regelmäßig zu untersuchen.

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