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Eigenschaften

  • heimisch in den südafrikanischen Drakensberg-Mountains
  • wächst in bis zu 3000 Metern Höhe
  • farbenfrohe, sternförmige Blüten
  • lange Blütezeit bis zu acht Wochen
  • wächst im Schnitt zehn Zentimeter hoch

Rhodohypoxis

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Die Gattung Rhodohypoxis gehört zur Familie der Hypoxodaceae (Sterngrasgewächse). Sie zeichnet sich durch ihre lange Blütezeit von bis zu acht Wochen aus. Auffällig ist ihr vielfältiges Farbspektrum, welches von weiß über lila bis zu dunkelrot reicht.

Normalerweise ist die Rhodohypoxis in Südafrika heimisch. Dort wächst sie in bis zu 3000 Metern Höhe. Auch in europäischen Gärten fühlt sie sich wohl. Die Pflanze ist im Sommer auf feuchten Boden angewiesen, im Winter benötigt sie trockenes, nicht zu kaltes Wetter, da sie nicht winterhart ist. Neben gebirgigen Höhenlagen bevorzugt die Pflanze die Nähe von Moorlandschaften oder Seen. Die polsterartigen Stauden begeistern mit schönen, sternförmigen Blüten.

Blatt

Die Rhodohypoxis weist grasartige, schmale Blätter mit einer Länge zwischen zwei und elf Zentimetern auf. Farblich erscheint das Laub artabhängig in verschiedenen Tönen von dunkelgrün bis grau. Manche Pflanzenarten haben behaarte Blätter und vertragen Frost bis minus drei Grad. Hingegen halten Arten mit glatten Blättern Frost bis minus zwölf Grad aus.

Blüte

Die Blüte der Rhodohypoxis zeichnet sich durch ihre vielseitige Farbenpracht aus, welche von weiß über lila bis hin zu rosa und dunkelrot reicht. Während meistens einfarbige Blumen entstehen, gibt es vereinzelt auch mehrfarbige Arten. Die Blütenpracht fällt durch eine lange Blütezeit von bis zu acht Wochen zwischen Juni und August auf. Die sternförmigen Blüten der Gattung bestehen aus sechs einzelnen Blütenblättern. Sie erreichen rund zwei Zentimeter im Durchmesser. Auffällig ist dabei ihre geschlossene Blütenform, die ihre Staubfäden im Inneren verdeckt. Nach dem Bestäuben bildet sich unter der Blüte eine Samenkapsel, mithilfe derer sich die Pflanze vermehrt.

Wuchs

Die Rhodohypoxis ist eine polsterartig wachsende Staude mit fleischigen Knollen und buschigem Äußeren. Kleine Zwiebeln oder Wurzelstöcke versorgen die Pflanze. Sie wird im Schnitt zehn Zentimeter hoch. Mit der Zeit bilden sich weitere Knollen im Erdboden, aus denen neue Sprosse wachsen.

Standort

Durch ihre Vorliebe für nasse Böden im Sommer und trockenes Wetter im Winter, ist die Rhodohypoxis optimal an das Klima der südafrikanischen Drakensberg-Mountains, ihrer ursprünglichen Heimat, angepasst. Bevorzugt sucht sie die Nähe zu Gewässern und Mooren. Grasbewachsene, nasse Hänge und feuchte, steinige Flächen bilden das Habitat der genügsamen Pflanzen. Der dortige Boden ist sauer bis neutral.

Verbreitung

Neben den Bergen Südafrikas, in denen die Gattung ihren Ursprung hat, wachsen die Pflanzen in der freien Natur in Lesotho und Swasiland. Gemein haben diese Gebiete, dass sie Sommerniederschläge aufweisen. Da das Klima der Drakensberg-Mountains dem westeuropäischen und mittelamerikanischen ähnelt, befindet sich die Pflanze häufig in den Gärten dieser Regionen.

Nutzung

Die Rhodohypoxis sind beliebte Zierpflanzen für Gärten und Terrassen. Wegen ihre farbenfrohen, teilweise mehrfarbigen, Blüten eignen sie sich auch als Topfpflanzen. Mittlerweile sind Zuchtformen entstanden, die ein breiteres Farbspektrum aufweisen und beispielsweise gelbe Blüten zeigen.

Pflege/Schnitt

Die Pflege der Rhodohypoxis ist im Sommer wenig aufwendig. Wichtig ist, dass die Pflanzen im Frühjahr und Sommer ausreichend Wasser erhalten, wobei Staunässe zu vermeiden ist. Sie benötigen Sonne, die pralle Mittagssonne vertragen sie jedoch nicht. Um optimal zu gedeihen, benötigen die Pflanzen der Gattung Rhodohypoxis mehrmals während ihrer Wachstumsphase im Frühjahr und Sommer Dünger. Das Entfernen der verblühten Elemente fördert eine erneute Blüte der Stauden.

Die Rhodohypoxis eignen sich gut als Zierpflanzen in Steingärten oder als Topfpflanzen auf der Terrasse. Sie bevorzugen kalkfreie, gut drainierte, feuchte Erde. Da die Pflanzen nur bedingt winterhart sind, empfiehlt es sich, sie frostfrei und geschützt zu überwintern. Während des Überwinterns erhalten die Pflanzen sehr wenig Wasser. Alle zwei bis drei Jahre ist ein Umtopfen der Pflanzen im Kübel nötig, dies ermöglicht gleichzeitig ein Teilen und Vermehren der Rhodohypoxis.

Krankheiten/Schädlinge

Nagetiere fressen die Zwiebel an, Schnecken, Blattläuse und verschiedene Larven die Blätter der Rhodohypoxis. Zu den gefährlichsten Krankheiten für die Pflanzen gehört Grauschimmel.

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