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Eigenschaften

  • fast auf der ganzen Welt beheimatet
  • dichter Wuchs, häufiger kleinen weißen Blüten
  • teppichartig wachsende Arten dienen als Rasenersatz
  • für halbschattige bis sonnige Standorte
  • winterhart

Mastkräuter

Gattung Sagina ab €3.50 kaufen
     
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Die Mastkräuter (bot. Sagina) sind eine Pflanzengattung, die der Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae) angehören. Es sind rund 25 Arten anerkannt. Fast auf der ganzen Welt sind die Arten der Sagina beheimatet. Auch in Deutschland erfreuen sich Gärtner an einigen Mastkräuterarten. Mastkräuter verzücken mit ihrem dichten Wuchs und ihren kleinen weißen Blüten.

Nicht ohne Grund führen Mastkräuter im Englischen den liebevollen Beinamen pearlwort, was zu Deutsch Perlenkraut bedeutet. In Ziergärten und insbesondere in Steingärten schätzen Gärtner den dekorativen Wert vielerlei Mastkräuterarten. Als Topfpflanze bezaubern Mastkräuter auf Fensterbänken mit ihrem intensiven Grün. Da es sich bei den meisten Arten um pflegeleichte Pflanzen handelt, gedeihen sie bei dem richtigen Standort auch unter Aufsicht unerfahrener Hobbygärtner.

Blatt

Die Laubblätter sind am Grund verwachsen und gegenständig. Die Form des Blattes ist als linealisch oder pfriemlich beschrieben. Bei einigen Arten bildet die Blattspitze eine Stachelspitze. Die Spreite zeigt sich kahl oder bewimpert. Nebenblätter sind nicht vorhanden.

Blüte

Je nach Art stehen die Blüten einzeln oder sind in wenigblütigen Dichasien angeordnet. Die dünnen Blütenstiele stehen zum Teil aufrecht. Manchmal sind sie während der Blüte unterhalb des Kelchs in der Form eines Hakens nach unten gebogen. Der Stiel biegt sich erneut aufwärts, wenn die Fruchtreife beginnt. Die Blüten sind zwittrig und vier- oder fünfzählig.
Bei den meisten Arten besitzen sie eine doppelte Blütenhülle, bei wenigen Arten sind keine Kronblätter vorhanden. Die Blüten der Mastkräuter haben fünf Kelchblätter, die frei und stumpf sind. Einige Arten weisen kurz zugespitzte Kelchblätter auf. Die fünf ganzrandigen Kronblätter sind weiß. Häufig sind sie extrem klein, bei einigen Arten fehlen sie gänzlich.
Die Blüten zählen vier, fünf, acht oder zehn Staubblätter. Eine Nektardrüse befindet sich am Grund. Vier bis fünf Fruchtblätter der Mastkräuterblüten verwachsen zu einem eiförmigen Fruchtknoten. Es sind vier oder fünf Griffel vorzufinden. Die Öffnungszeit der Blüten ist häufig kurz, während dieser Zeit bestäuben Insekten die Blüten. Ebenfalls kommt die Selbstbestäubung vor.

Frucht

Die Mastkräuter bilden Kapselfrüchte aus. Diese wachsen in der Form eines Eis heran. Sie springen in vier oder fünf stumpfen Fruchtklappen auf. Die Früchte enthalten zahlreiche Samen, die einen Durchmesser von 0,2 bis 0,5 Millimeter aufweisen und als nierenförmig zu beschreiben sind. Die Farbe der Samen ist dunkelbraun. Sowohl Tiere als auch der Wind sorgen für die Verbreitung der Samen.

Wuchs

Die Mastkräuter sind artabhängig entweder einjährig oder andauernd. Sie sind als krautige Pflanzen zu klassifizieren, die sich oft in der Form eines Rasens präsentieren. Die niederliegenden bis aufsteigenden Stängel wachsen dicht und bei vielen Arten nah am Boden.

Standort

Die Mastkräuter bevorzugen halbschattige bis sonnige Standorte. Die niedrig wachsenden Pflanzen vertragen mäßig starken Wind. Frische, gut durchlässige Böden sind die erste Wahl für viele der Mastkräuterarten. Die Pflanzenarten kommen in der Natur regelmäßig mit Frost in Berührung. Daher sind die Mastkräuter in der Regel als winterhart einzustufen.

Verbreitung

Die Mastkräuter sind heute nahezu auf der ganzen Welt anzufinden. Von den rund 25 Arten sind zwölf in Europa beheimatet. Forscher vermuten die Ursprünge der Pflanzengattung in den gemäßigten Klimazonen auf der Nordhalbkugel. Verbreitet sind viele Arten der Mastkräuter mittlerweile in ganz anderen Regionen. Sie besiedeln die Höhenlagen tropischer Berge und finden sich bis in die Breitengrade des Äquators.

Nutzung

Angesichts des dichten Wuchses vieler Arten, der zum Teil moosige Formen annimmt, nutzen Gärtner diese Pflanzen gerne als Rasenersatz. Sowohl Blüte als auch Blatt besitzen einen dekorativen Wert. Sofern es sich um andauernde Arten handelt, verschönern die Mastkräuter ganzjährig Stein- und andere Ziergärten. Einige Arten eignen sich als Kübel- oder Topfpflanzen für die Innenbereiche. Bei vielen Gärtnern sind Mastkräuter als schmückende Bodendecker beliebt.

Pflege/Schnitt

Bei der richtigen Standortwahl sind Mastkräuter pflegeleicht. In trockenen Jahreszeiten benötigen die Pflanzen zusätzliches Wasser. Dabei ist darauf zu achten, dass der Boden weder austrocknet, noch überwässert.

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