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Eigenschaften

  • Duftstrauch
  • dekorative Blüten
  • exotisches Flair
  • prachtvolle Herbstfärbung
  • anspruchslos

Leycesterien

Gattung Leycesteria ab €14.90 kaufen
     
  • Beschreibung
  • Arten
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Leycesterien (bot. Leycesteria) sind sommergrüne Sträucher. Sie gehören zur Familie der Geißblattgewächse (Caprifoliaceae). Diese sind in den nordwestlichen Regionen des Himalayas bis nach Südwest-China heimisch. Die Leycesteria-Gattung unterteilt sich in rund fünf Arten.

Die Grüngehölze sind mittlerweile in unseren Breiten beliebte Ziersträucher. Aufgrund ihres exotischen Flairs sind es markante Hingucker. Typisch sind die ährenförmigen roten Blüten. Sie sind wunderschön und verströmen einen angenehm milden Duft.
Leycesterien erreichen 100 bis über 250 Zentimeter in der Höhe und in der Breite. Einige Arten sind bedingt frosthart. Auch für die Kübelhaltung eignen sie sich. Leycesterien kamen vor rund einhundert Jahren erstmals nach Europa und sind bis heute nicht viel vertreten. Es handelt sich um Liebhabersträucher. Der Halbstrauch friert in kalten Wintern oft zurück. Er treibt im Frühjahr aber frisch aus. In milden Klimaregionen oder an geschützten Plätzen bleiben die Ziersträucher im Winter grün. In diesem Fall blühen sie im Frühjahr früher und erreichen mehr Höhe.

Blatt

Die Gattung der Leycesterien verfügt über einfache, lanzettlich geformte oder eiförmige Laubblätter. Diese laufen vorn spitz zu. Die Laubfärbung ist bei Leycesterien grün bis hellgrün. Die Blätter werden zwischen fünf und 20 Zentimeter lang. Sie besitzen einen glatten Blattrand, der bei einigen Arten unregelmäßig gesägt ist. Unterseits sind die Blätter hellgrün. Im Herbst nehmen die Blätter einiger Arten eine dekorative Herbstfärbung an. Sie präsentieren sich mit einem leuchtend gelben oder orangeroten Blattkleid.

Blüte

Leycesterien-Pflanzen bilden markante rötliche Blütenstände. Diese erscheinen in länglichen, hängenden Ähren. Die Blütezeit ist von Juli bis September, bei einigen Arten dauert sie bis in den Spätherbst an. Meist sitzen die Blüten zu mehreren zwischen den farbigen großen Hochblättern wirtelig zusammen.
Die Blüten sind röhren- oder trompetenförmig und fünfzählig. Sie haben fünf ungleiche Kelchblätter. Die fünf Kronblätter sind trichterförmig und rötlich bis violett. Die Blüten besitzen einen Kreis aus fünf Staubblättern und kurzen Staubfäden. Der Fruchtknoten besteht aus den fünf zusammengewachsenen Fruchtblättern. Die Narbe ist bei Leycesterien kopfig.

Frucht

Nach der Blüte bilden Leycesterien-Sträucher weiche Beeren oder rot-schwarze, bittere, essbare Steinfrüchte.

Wuchs

Leycesteria-Sträucher wachsen straff aufrecht und sind anspruchslose Gehölzpflanzen. Je nach Art und Standort entledigen sie sich im Herbst ihres Blattlaubes, einige sind wintergrün. Die frischen Triebe, Blüten- und Blattstiele sind leicht behaart. Mit zunehmendem Alter verholzen die Triebe und werden innen hohl. Die Pflanzen wachsen dicht, mehrtriebig und ausladend. Sie benötigen wegen ihres breiten Wuchses ausreichend Platz.

Standort

Leycesteria-Pflanzen entwickeln sich am besten an sonnigen bis halbschattigen Standorten. Sie bevorzugen ein kühles, mild-feuchtes Klima. Der Boden ist idealerweise feucht, humos und durchlässig. Nässe bekommt den Pflanzen nicht gut.

Verbreitung

Das Verbreitungsgebiet der Gattung liegt in Ostasien. Die Sträucher kommen im nordwestlichen Himalaya bis in den Südwesten Chinas vor.

Nutzung

Leycesterien sind wegen ihrer schönen Blüten, der dekorativen Beeren und wegen ihres Duftes beliebte Ziersträucher.

Pflege/Schnitt

Leycesterien sind extrem pflegeleicht. Die Pflanzen sind schnittfest. Aufgrund der langen Blütezeit ist der beste Zeitpunkt für einen Rückschnitt das Frühjahr.

Krankheiten/Schädlinge

Eine Anfälligkeit für bestimmte Schädlinge oder Krankheiten ist bei Leycesterien nicht bekannt. Es kommt bei Überwinterungspflanzen im Keller oder Wintergarten gelegentlich zum Befall von Läusen oder Mottenschildläusen.

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