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Eigenschaften

  • doldige Blütenstände
  • ausdauernde, krautige Pflanzen
  • wachsen horstbildend
  • dekorativ und anspruchslos
  • winterhart

Götterblumen

Gattung Dodecatheon ab €5.00 kaufen
     
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Die Gattung Götterblumen (bot. Dodecatheon) gehört zu der Familie der Primelgewächse. Zur Gattung der Dodecatheon gehören bis zu 15 Arten. Bereits in der Antike erhielten die Götterblumen ihren Namen. Er setzt sich aus den griechischen Worten dodeka (zwölf) und theos (Gott) zusammen. Damit ehrt er die zwölf bekanntesten Götter.

Die wunderschönen Farben der Blüten von weiß, roa, lila über purpurrot macht die Götterblumen zu einem Blickfang im Steingarten oder im Gehölz eines Naturgartens. Die zarten Stängel erreichen eine Höhe von bis zu 50 Zentimetern. Mit Götterblumen bepflanzte Tröge oder Rabatte sind ebenfalls hübsch anzusehen. Götterblumen eignen sich sowohl als Einzelpflanzen als auch als zarte Farbtupfer in Kombination mit anderen Steingartenpflanzen. Die Blütezeit dieser Pflanzen dauert von Mai bis Juni. Wegen ihrer umgeschlagenen Kronlappen erinnert ihre Blüte an die der Alpenveilchen. Aufgrund ihrer langen Stängel bieten sich Götterblumen als Schnittpflanzen an. Ihre leuchtenden Farben und zarten Blüten überzeugen in dekorativen Blumengestecken. Da die weißen Blüten in ihrer Wuchsform an einen Komentenschweif erinnern, ist der Name Sternschnuppenblume weit verbreitet.

Blatt

Die Blätter sind oval und wachsen in rosettenartiger Anordnung grundständig. Sie sind glattrandig oder leicht gezähnt und weich. Sie erreichen eine Länge von zehn Zentimetern.

Blüte

Der Blütenstand ist doldig. In der Dolde sind bis zu 15 Blüten enthalten. Diese sind fünfzählig und zwittrig. Die Blüten verfügen über fünf Staubblätter. Die Kronlappen sind umgeschlagen, was den Götterblumen ihr charakteristisches Aussehen gibt.

Frucht

Die Frucht ist kapselförmig und im Vordergrund der Blüte gut sichtbar.

Wuchs

Die Arten der Götterblumen wachsen ausdauernd und krautig. Die Pflanzen dieser Gattung wachsen artabhängig unterschiedlich hoch. Einige Arten wachsen rund fünf Zentimeter in die Höhe, andere recken sich bis auf 50 Zentimeter der Sonne entgegen. Ein unterirdisches Rhizom hilft den Pflanzen, den Winter zu überstehen.

Standort

Götterblumen lieben mäßig durchfeuchteten, nährstoffreichen und kalklosen Boden. Sie sind auf hochalpinen Wiesen und Gehölzen zu finden. Sie bevorzugen einen halbschattigen oder schattigen Standort. Die Blüten sind langlebiger, wenn sie nicht zu viel Sonne erhalten.

Verbreitung

Götterblumen sind hauptsächlich in Nordamerika oder entlang der Beringstraße verbreitet. Das Vermehren geschieht durch Insekten oder über die unterirdischen Rhizome. Da Götterblumen keinen Nektar bilden, lösen vorwiegend Hummeln die Pollen durch Vibrationen von den Staubblättern ab. Durch Teilung der Rhizome im Herbst lässt sich die Pflanze ebenfalls vermehren.

Nutzung

In der Antike genossen Götterblumen ein hohes Ansehen als Heilpflanzen.

Pflege/Schnitt

Da die Götterblume nach ihrer Blütezeit komplett in den Boden einzieht, ist es sinnvoll, ihren Standort zu markieren. So lässt es sich verhindern, sie bei Gartenarbeiten versehentlich zu verletzen. Mäßiges Gießen und einen halbschattiger Standort belohnt die Götterblume mit ihrem schönen Wuchs und zahlreichen leuchtenden Blüten. Besteht der Wunsch den Wuchs der Pflanze zu korrigieren, lässt sie sich nach der Blüte leicht zurückstutzen.

Krankheiten/Schädlinge

Götterblumen sind anfällig für Wurzelfäule. Diese entsteht durch zu häufiges Gießen oder starke Regenfälle über einen längeren Zeitraum. Es ist sinnvoll, den Boden rund um die Pflanze aufzulockern, damit die Erde schnell trocknet, und mäßig zu gießen. Schädlinge dringen auf diese Weise schlechter ins Erdreich ein. Auch dem Fadenwurm erschwert es das Eindringen in den Boden. Ein Befall durch Fadenwürmer bedeutet den Tod der Pflanze, da sie die Nährstoffaufnahme durch die Wurzeln verhindern. Das verhindert die Weiterentwicklung der Pflanzen. Weitere Feinde der Götterblumen sind Schnecken. Dagegen trifft der Gärtner am besten im Frühjahr entsprechende Vorkehrungen.

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