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Eigenschaften

  • prächtiger Frühblüher
  • pflegeleicht und robust
  • winterhart
  • beliebt bei Hummeln
  • leuchtende Herbstfarben

Federbuschsträucher

Gattung Fothergilla ab €18.60 kaufen
     
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Zur Familie der Zaubernussgewächse (bot. Hamamelidaceae) zählt die Gattung der Federbuschsträuche (bot. Fothergilla). Zwei Arten des Federbuschstrauchs gehören dieser Gattung an: Der große Federbuschstrauch (Fothergilla major) und der kleinere Federbuschstrauch (Fothergilla gardenii).

Der Federbuschstrauch ist ein sommergrünes Gehölz. Die Blütezeit des Federbuschstrauchs dauert von Mai bis Juni. Nach milden Wintern blüht er bereits im April. Mit seinen üppigen weißen Blüten gilt er als Blühwunder. Am Federbuschstrauch treiben die prächtigen Blüten im Frühjahr noch vor dem Laub aus. Der Federbuschstrauch gehört zu den insekten- und bienenfreundlichen Gehölzen. Seine nach Honig duftenden Blüten ziehen vor allem Hummeln an. Blätter und Früchte des Federbuschstrauchs sind ungiftig. Im Herbst verfärbt sich das Laub des Strauchs von orangegelb bis tiefrot und bietet einen aufsehenerregenden Blickfang. Kultiviert sind die Federbuschsträuche, dank ihrer reichen Blütenpracht im Frühjahr und der auffälligen Laubfarbe im Herbst, beliebte Gehölze für den Ziergarten.

Blatt

Die Blätter des Federbuschstrauchs sind rundlich und bilden sich teils eiförmig aus. Ihre Länge beträgt zwischen fünf und zehn Zentimetern. Die Blätter sind wechselständig angeordnet und glänzen dunkelgrün auf der Oberseite. In der oberen Hälfte sind sie gezähnt. Ihre Unterseite ist blaugrün oder rein grün und ist spärlich behaart. Im Herbst verfärben sich die Blätter gelb, orange und rot. Federbuschsträucher werfen ihr Laub im Spätherbst ab.

Blüte

Eine einfache Blütenhülle mit bis zu 24 Staubblättern und weißen Fasern macht die 2,5 Zentimeter lange Blüte aus. Die weißen oder cremeweißen Blüten des Federbuschstrauchs stehen wie die Blüten der Weidenkätzchen ab. Ihr Aussehen erinnert an kleine Bürsten. Die Blüten verströmen einen würzigen Duft, der an Honig erinnert.

Frucht

Der Federbuschstrauch bildet braune Kapselfrüchte aus. Sie werden bis zu 15 Millimeter lang. Die Früchte sind zweisamig und öffnen sich zweiklappig. Die enthaltenen hellbraunen Samen sind bis zu acht Millimeter lang.

Wuchs

Als weit verzweigter und buschiger Strauch erreicht der große Federbuschstrauch eine Höhe von maximal zwei Metern. Steht er frei, erreicht er eine Breite von zwei Metern. Bei einer Wuchsgeschwindigkeit von zehn bis zwanzig Zentimetern pro Jahr gilt der große Federbuschstrauch als langsam wachsend. Der kleinere Federbuschstrauch wächst jährlich fünf bis zehn Zentimeter und wird bis zu 80 Zentimeter hoch. In der Breite erreicht er ein Ausmaß von bis zu 120 Zentimetern.

Standort

Ideale Standorte für den Federbuschstrauch sind halbschattige bis sonnige Plätze. Am besten gedeiht er in einem gut durchlässigen, leicht sauren und humosen Boden. Hitze und Trockenheit bekommen dem Federbuschstrauch auf Dauer nicht.

Verbreitung

Die ursprüngliche Heimat des Federbuschstrauchs liegt um südöstlichen Teil der USA. In Deutschland wächst der kultivierte Federbuschstrauch in vielen Gärten, öffentlichen Parks und Grünanlagen.

Nutzung

Der Federbuschstrauch ist ein dekoratives Gehölz. Mit seinen honigduftenden Blüten bereichert er den insekten- und bienenfreundlichen Garten.

Pflege/Schnitt

Die besten Pflanzzeiten für den Federbuschstrauch sind Herbst und Frühjahr. Nach dem Einpflanzen und endgültigen Einwachsen am geeigneten Standort ist eine aufwändige Pflege des Federbuschstrauchs in der Regel nicht mehr nötig. Er darf nicht austrocknen und benötigt wetterabhängig regelmäßiges Gießen. Vergreiste Triebe am Gehölz sind zu entfernen. Einen regelmäßigen Rückschnitt braucht der Federbuschstrauch nicht.

Krankheiten/Schädlinge

Der Federbuschstrauch gilt als robust und ist widerstandsfähig gegen Krankheiten. Schädlingsbefall und Pilzerkrankungen treten in seltenen Fällen auf. Krankheitsanfällig zeigt sich der Federbuschstrauch in Perioden langanhaltender Trockenheit.

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