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Eigenschaften

  • bekannte Pflanzengattung
  • medizinische Wirkung
  • schimmernde und strahlende Farbgebung
  • in verschiedenen Gebirgen heimisch
  • behaarte Blütenblätter

Edelweiß

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Die Gattung Edelweiß (Leontopodium) gehören zur Familie der Korbblüter (Asteraceae). Rund 40 bekannte Edelweiß-Arten gibt es in Asien und in den Gebirgen Europas. Ursprünglich kamen sie vor über zehntausend Jahren aus dem asiatischen Raum. Heimisch sind vor allem im Himalaya, in den Karpaten, Pyrenäen und in den Alpen.

Als Pflanzen-Symbol aus dem Hochgebirge bekannt, besitzen die Edelweiß-Arten zahlreiche Bewunderer. Viele schätzen die besondere Schönheit dieser Pflanze. Auch die Mythen und Sagen rund um die Leontopodium sind bekannt. Die bekannteste Sage beschreibt einen Jüngling, der das Herz seine Angebeteten nur dann gewinnt, wenn er ihr ein Edelweiß auf dem höchsten Gipfel pflückt. Für viele Pflanzenfreunde ist es Traum, diese kleine Pflanze auch im eigenen Garten zu pflanzen.

Blatt

Sternförmig angeordnete Blütenblätter umgeben den Mittelpunkt der Blüte. Wie bei der Blüte, sind die Blätter mit feinen weißen Haaren bestückt. Der botanische Name Leontopodium bedeutet übersetzt Löwenfüßchen, was auf das filzige Aussehen der Blätter zurückzuführen ist. Das flauschige Blätterhaar schützt und absorbiert die Pflanze vor der starken UV-Strahlung und den kalten Temperaturen in den Bergen.

Blüte

Die strahlend weißen und flaumigen Blüten sind das Markenzeichen aller Edelweiß-Arten. Ein behaarter Stern mit zahlreichen Hüllblättern umgibt die unscheinbaren Röhrenblüten, die sich im Inneren befinden. Besonders hervorzuheben ist der silbrige Glanz der Blüte. Durch die Reflexion vieler winziger Luftbläschen auf den Hüllblättern entsteht dieser besondere Eindruck. Der glänzende Schimmer lockt vor allem nektarsuchende Fliegen und Käfer für die Bestäubung an. Die reguläre Blütezeit ist in den Monaten von Juni bis September. Die Edelweiß-Blüten sind extrem haltbar und strapazierbar.

Frucht

Die kleinen einsamigen Schließfrüchte sind spärlich behaart. Der Haarkranz besteht aus einer Reihe zusammenhängender Borsten.

Wuchs

Leontopodium wachsen als kompakte und krautige Stauden. Sie erreichen rund 20 Zentimeter in der Höhe und Breite und tragen an ihren Stängeln bis zu acht Zentimeter große Blütenköpfe.

Standort

In einer Höhe von knapp 3.000 Metern wächst die Pflanzengattung normalerweise auf geröllartigem Untergrund. Im Laufe der Zeit drängte die Pflanze mehr und mehr in abgelegene Felshänge- und Spalten. Edelweiß ist ein intensiver Sonnenanbeter. In sandig-lehmiger, magerer und kalkhaltiger Erde bekommt die Pflanze den überzeugenden Beweis für ihren Namen. Eine edle Pflanze mit weißen strahlenden Sternenblüten. Sie eignet sich wunderbar für die Kübelbepflanzung. Als optimales Substrat eignet sich magere Kakteenerde.

Verbreitung

Edelweiß kommt sowohl im Himalaya-Gebiet als auch in den Karpaten, Alpen, Pyrenäen und am nördlichen Apennin vor.

Nutzung

Die Edelweiß-Arten haben eine medizinische Wirkung. So findet die Pflanze bei dermatologischen Veränderungen durch antiseptische, antibakterielle und gefäßverengende Wirkung ihren Einsatz. Bei Atemwegserkrankungen sind die Leontopodium präventiv im Einsatz. In der chinesischen Medizin helfen befüllte Kopfkissen für einen besseren Sauerstoffaustausch. Vor einigen Jahren erzeugte die Forschung aus den Pflanzenwurzeln Leoligin. Dieser Wirkstoff ist zur Therapie von Gefäßerkrankungen im Einsatz. Dabei zeigte sich das Medikament als wirksames Mittel gegen Verdickungen von Blutgefäßen.

Pflege/Schnitt

Über das Jahr hinweg ist bei der Edelweiß-Gattung kein Schnitt notwendig. Um einer Selbstaussaat vorzubeugen, entfernt der Hobbygärtner im Herbst die Blütenköpfe vor der Samenbildung. Der Schnitt erfolgt rund eine Handbreit über dem Boden. Dadurch entsteht keine zweite Blüte und die Pflanze wächst nach diesem Schnitt kräftig und kompakt nach.

Krankheiten/Schädlinge

Diese robuste Pflanzengattung hat keine besonderen Feinde. Lediglich Staunässe führt zur Wurzelfäule.

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