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  • Ordnung: Koniferen
  • Familie: Araukariengewächse
  • Gattung: 2 Einträge
  • Art: 1 Eintrag
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Eigenschaften

  • immergrünes Laub
  • gleichständig paarweise angeordnete Blätter
  • zylindrisch konischer Wuchs
  • robust und langlebig
  • hoch aufragend und aufrecht wachsend

Araukariengewächse

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Araukariengewächse (bot. Araucariaceae) gehören zu den ältesten Pflanzenfamilien unseres Planeten. Sie unterstehen der Ordnung der Koniferen und sind hauptsächlich auf der südlichen Halbkugel beheimatet. Alle Araukariengewächse sind immergrüne Bäume.

In der Jura- und Kreidezeit wuchsen Araucariaceae weltweit und waren auf dem gesamten Gondwana Kontinent verbreitet. Die meisten Arten der Pflanzenfamilie verjüngen sich im Wuchs zur Spitze und erreichen im unteren Drittel eine stattliche Breite. Araucariaceae Laubblätter sind schmal und erinnern in ihrer Optik und der Festigkeit mit spitz zulaufenden Enden an Nadeln. Dennoch sind Araucariaceae keine klassischen Nadelgehölze, sondern werden als eigenständige Pflanzenfamilie eingeordnet und sind nicht mit Nadelbäumen verwandt. Die Pflanzenfamilie unterteilt sich in drei Gattungen mit insgesamt 41 ihr untergeordneten Arten.

Blatt

Die Laubblätter reichen von sehr schmal bis breit und sind von dunkelgrüner Farbe. Sie verfügen über parallele Nerven und enden meist in einer Spitze.
Jeder Sämling besitzt vier Keimblätter, die bei den meisten Araukariengewächsen paarweise miteinander verwachsen sind und am Zweig eine Doppelnadel bilden. Das Laub kann sowohl einhäusig als auch zweihäusig sein und ist getrenntgeschlechtig.
Die an Nadeln erinnernden Blätter prägen die meisten Araucariaceae Arten. Nur wenige Arten sind breitblättrig und verfügen über weicheres Laub als ein Großteil der Pflanzenfamilie.

Blüte

Die Blüte zeigt sich in einer halbverdickenden Kugel, aus der später die Zapfen entstehen. Der Blütenstand bei Araukariengewächsen ist je nach Art unterschiedlich groß, setzt sich aus vielen Einzelblüten zusammen und kann eine weiße, hellgrüne bis gelbgrüne Färbung annehmen.
Wie die Früchte von Araucariaceae, unterteilen sich auch die Blüten in zwei Geschlechter. Optisch sind die Blüten der Pflanzenfamilie unscheinbar und werden aufgrund ihres Wuchses und der Farbe nicht als Blütenstand empfunden.

Frucht

Die Früchte aller Araucariaceae Arten sind zapfenförmig und weisen eine zylindrische Form auf. Die männlichen Zapfen sind groß und spitz, während die weiblichen Früchte kleiner und häufig von runder Form sind.
In den zahlreichen Sporophyllen wachsen die ungeflügelten Pollenkörner, die aus etwa 40 vegetativen Zellen bestehen. Die weiblichen Zapfen stehen aufrecht und bilden einen Kontrast zu den männlichen Früchten, die unterständig an den Zweigen hängen und optisch sowie in der Wuchsrichtung einen deutlichen Unterschied zu den weiblichen Zapfen aufweisen. Die Samenschuppen besitzen jeweils nur einen einzigen Samen. Weibliche Zapfen benötigen zwei Jahre bis zur Reifung und enthalten einen zähflüssigen Milchsaft.

Wuchs

Bei den meisten Araukariengewächsen ist ein kegelförmiger bis zylindrischer Wuchs zu beobachten. In der Wuchshöhe unterscheiden sich die einzelnen Arten voneinander, da die Bäume zwischen einem Meter und mehreren Metern hoch aufragen.
Die Äste sind gleichständig am Stamm angeordnet und ziehen sich rund um den Baum. Die jeweils obere Astreihe ist immer ein wenig schmaler als die Anordnung darunter, was Araucariaceae ihre typische Form verleiht und optisch an eine Kiefer oder eine Fichte erinnert.

Verbreitung

Araucariaceae sind vor allem auf der Südhalbkugel beheimatet. Hier finden sie optimale Wuchsbedingungen und bilden dichte Wälder, wo sie in Gruppe wachsen und besonders große Höhen erreichen. Auf der nördlichen Halbkugel und in Afrika sind alle Araukariengewächse ausgestorben.

Die natürlichen Habitate auf der südlichen Halbkugel ziehen sich von Neukaledonien über Australien, Neuseeland, Malaysia bis nach Südamerika. Die größte Artenvielfalt ist in Neukaledonien zu finden. Von insgesamt 18 dort wachsenden Arten sind 13 Araukariengewächsarten endemisch.

Nutzung

Alle Araukariengewächse sind reine Zierpflanzen, die vor allem auf Freiflächen und in Parks zu finden sind. Sie lassen sich als sichtschützende Hecke, in solitärer Position oder in Gruppen pflanzen. Auch in der Kübelbepflanzung haben sich Araucariaceae etabliert, wobei hier vor allem die kleiner bleibenden Arten der Pflanzenfamilie einen Weg in Europas Gärten gefunden haben. Durch ihre immergrünen Blätter und ihre robusten Eigenschaften sind Araucariaceae beliebte Balkon- und Gartenpflanzen.

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Araukarien (Araucaria)
Araukarien

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Wollemie

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