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Eigenschaften

  • grasartige Blattschmuckpflanze
  • Blüten und Früchte unscheinbar klein
  • zahlreiche Sorten für halbschattige Standorte
  • winterhart und pflegeleicht
  • stammt aus Japan

Zwergschilf

Gattung Hakonechloa ab €7.40 kaufen
     
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Die Gattung der Zwergschilfe (bot. Hakonechloa) gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae). Sie ist eine monotypische Gattung und umfasst mit dem beliebten Japanwaldgras (Hakonechloa macra), das unter dem Namen Berg-Japangras bekannt ist, eine einzige Art.

Zwergschilf ist seit dem frühen 20. Jahrhundert bekannt und trat kurz nach seiner Entdeckung eine Reise in die Parks und Gärten dieser Welt an. Mit ihrer zierenden Wirkung punktet die Blattschmuckpflanze in erster Linie in Gruppen und macht als bodendeckende Unterbepflanzung von Bäumen und anderen Gehölzen eine gute Figur. Als wallende Wegrandbegrenzung ist das Zwergschilf ein wahrer Blickfang und die gebogenen Blätter setzen elegante Akzente. Nur eine Art umfassend, bietet der vorhandene Sortenreichtum für jeden Geschmack die passende Lösung.

Blatt

Das Blatt des Zwergschilfes ist lang lanzettlich geformt. Die Blätter wachsen aufrecht nach oben, wobei sich die Blattspitzen wasserfallartig nach unten biegen. Die Blätter sind zweizeilig angeordnet und zeichnen sich durch eine ungeteilte Blattspreite aus. Typisch für Gräser verläuft die Aderung der Blätter parallel. Die Blattfärbung variiert sortenabhängig. Von reingrün gefärbten Blättern bis hin zu gelblich-grünen und zweifarbigen Blattspreiten mit hell abgesetzten Farbelementen, sind verschiedene Varianten erhältlich. Im Herbst verfärbt sich das Laub in Bronze- und Rottöne und bietet einen wunderschönen Blickfang bis zum Winteranfang.

Blüte

Die Einzelblüten sind grastypisch unauffällig und klein. Durch das Anordnen in einem zierlichen, rispenartigen Blütenstand setzen sie dezente Akzente zur Blütezeit zwischen Juli und Oktober.

Frucht

Nach der Blüte entsteht ein lockerer, getreideartiger Fruchtstand. Er setzt sich aus sogeannten Karyopsen zusammen (nussartige Schließfrüchte), die einen einzelnen Samen enthalten.

Wuchs

Zwergschilf ist durch einen aufrechten Wuchs gekennzeichnet und erreicht Höhen von 40 bis 70 Zentimetern. Es bildet dichte, buschige Horste aus. Das Zwergschilf wächst langsam und breitet sich über ein unterirdisches Rhizom aus.

Standort

Zwergschilf eignet sich für die Anpflanzung an halbschattigen Standorten, die morgens und abends direktes Sonnenlicht dankend annehmen. Zu viel Sonne und zu tiefer Schatten wirken sich negativ auf die Farbintensität der Blätter aus. Der ideale Boden ist frisch bis feucht und lässt keine Staunässe zu. Ein sandiger bis lehmiger und humusreicher Boden mit einem pH-Wert zwischen 5,0 und 6,5 bietet die besten Grundlagen für ein gesundes Gedeihen. Kalkhaltigen Böden gewinnt das Zwergschilf nichts ab.

Verbreitung

Die Gattung der Zwergschilfe ist mit ihrer einzigen bekannten Art, dem Japanwaldgras, ausschließlich auf den japanischen Inseln zu finden. In ihrer Heimat besiedeln sie ihrem Trivialnamen entsprechend lichtbewaldetet Gebiete und Waldränder. Auch offene Bereiche wie Felsklippen stellen einen Lebensraum für die Zwergschilfe dar.

Nutzung

Das Japangras ist eine beliebte Zierpflanze in Parks und Gärten.

Pflege/Schnitt

Das Einsetzen in den Garten erfolgt im Frühjahr, um der Pflanze ausreichend Zeit zu geben, bis zur kalten Jahreszeit gut anzuwachsen. Einmaliges Düngen ist jährlich im Frühjahr empfehlenswert. Zwergschilf kommt in Gruppen angepflanzt am besten zur Geltung. Der ausladende Wuchs der Pflanzen ist zu beachten. Deshalb ist Einzelpflanzen ein Radius von guten 40 Zentimetern zu gewähren. Das Gras wächst langsam, eine Überwucherung des Standortes droht nicht. Daher ist ein Ausdünnen der Bestände nicht notwendig. Ist das größere Ausbreiten erwünscht, lässt sich Zwergschilf über das Teilen der Wurzeln vermehren.

Bei günstiger Standortwahl beschränkt sich der Pflegeaufwand auf ein Mindestmaß. Zwergschilf bevorzugt feuchte, durchlässige Böden und benötigt regelmäßige Wassergaben. Insbesondere im ersten Jahr, bis sich die Pflanze etabliert hat. Ein Rückschnitt im Herbst ist nicht zu empfehlen, um den natürlichen Schutz des welken Laubes gegen die Kälte zu nutzen. Stattdessen erfolgt der Rückschnitt im zeitigen Frühjahr. Junge Pflanzen nehmen einen zusätzlichen Frostschutz aus Reisig oder Vlies dankbar an.

Krankheiten/Schädlinge

Zwergschilf ist ein robustes Gras, das am geeigneten Standort von Krankheiten und Schädlingen nicht betroffen ist.

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