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Eigenschaften

  • starkes Zitronenaroma
  • zieht nützliche Insekten an
  • Zitronenverbene ist essbar
  • Verwendung als Heilkraut
  • stammen aus Nord- und Südamerika

Zitronensträucher

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Zitronensträucher (bot. Aloysia) sind eine Gattung in der Familie der Eisenkrautgewächse (bot. Verbenaceae). Die Gattung der Aloysia umfasst etwa 40 Arten. Bekannt und beliebt ist hierzulande nur die Art Aloysia triphylla, die auch die Namen Aloysia citrodora und Zitronenverbene trägt.

Zitronensträucher stammen aus Nord- und Südamerika und gedeihen hier an warmen Standorten. Sie dienen als Bienenweiden, Gewürz, Gemüse und Tee. Aufgrund ihrer Duftstoffe sind sie als Schnittblume beliebt und kommen wegen ihrer ätherischen Öle in Insektenrepellents und Parfums zum Einsatz. Auch als Heilkraut dient eine Art der Aloysia. Zudem sind sie durch ihren dichten und hohen Wuchs ideale Solitärpflanzen und bieten einen Sichtschutz.

Blatt

Die Blätter der Zitronensträucher sind, länglich, linsen- bis lanzettförmig und laufen spitz zu. Sie stehen jeweils zu dritt in sogenannten Wirteln am Stängel. Die Farbtöne reichen von Grüngelb bis Grün. Bei einigen Arten können die Blätter eine Länge von bis zu elf Zentimetern und eine Breite von zweieinhalb Zentimetern erreichen. Meist sind die Blätter kürzer und schmaler.

Blüte

Die Blüten der Aloysia sind weiß bis lila und winzig. Die Blütenstände sind rispenförmig und erreichen eine Länge von bis zu 25 Zentimetern. Insekten bestäuben die zwittrigen Blüten mit zygomorphen Wuchs. Das bedeutet, dass sie zwei spiegelgleiche Abschnitte aufweisen.

Frucht

Nach dem erfolgreichen Berfuchten bilden sich Früchte, die im reifen Zustand in Teilfrüchte zerfallen. Die Teilfrüchte bemessen lediglich wenige Millimeter und sind bräunlich.

Wuchs

Die Zitronensträucher wachsen als ausdauernde Sträucher, Halbsträucher und Bäume. Sie erreichen Höhe von 0,5 bis 15 Metern. Einige Aloysia werfen Laub ab und sind nicht frosthart. Andere Arten sind immergrün.

Standort

Die Aloysia bevorzugen sonnige bis vollsonnige Standorte. Ein Standort im Halbschatten ist möglich, schwächt jedoch das Wachstum der Zitronensträucher. Sie benötigen zudem ein frisches Substrat, das durchlässig ist und zugleich nicht zum Austrocknen neigt. Auch Staunässe ist abträglich für ein gesundes Wachstum, weswegen ein Standort nahe an Gewässern oder in Senken nicht empfehlenswert ist.

Verbreitung

Die Zitronensträucher stammen aus Nord- und Südamerika, wo sie in warmen und sonnigen Gebieten gedeihen. Das natürliche Vorkommen ist abhängig von der Art. So wächst Aloysia citrodora beziehungsweise Aloysia triphylla ursprünglich in Chile, Peru und Uruguay. Als Kulturpflanze zogen die Zitronensträucher in Europa ein.

Nutzung

Essbare Arten wie die Zitronenverbene dienen vor allem als Würzkraut in süßen und herzhaften Speisen sowie zum Aromatisieren von Getränken. Die Blätter sind auch Bestandteil von Tees, Insektenrepellents und Parfümstoffen in der Körperpflege. Die Zitronenverbene kommt traditionell in der Volksmedizin bei Übelkeit, Verdauungsstörungen und Erkältungen zum Einsatz. Zudem dienen die Zitronensträucher als Sichtschutz und nützliche Insekten, wie Bienen und Hummeln fliegen sie gerne an.

Pflege/Schnitt

Aloysia sind vergleichsweise pflegeleicht. Wichtig ist ein Gießen nach Bedarf, um das Austrocknen des Substrats zu vermeiden. Weiterhin sollte ein ausreichender Pflanzabstand gegeben sein. Da die Zitronensträucher aufgrund ihrer warmen Verbreitungsgebiete nicht frosthart sind, ist die Kultur im Kübel sinnvoll. Durch diese ist es einfach, die Gewächse im Haus und damit frostfrei zu überwintern. Ein Frostschutz im Freien reicht in der Regel nicht aus.

Krankheiten/Schädlinge

Gegen Krankheiten und Schädlinge zeigen sich die Zitronensträucher robust. Pilzinfektionen und Fäulnis lassen sich auf Staunässe, übermäßiges Gießen sowie einen zu dichten Pflanzenabstand zurückführen. Zu wenig Wasser führt schnell zu Trockenheitsschäden. Spätfrost lässt Teile oder die gesamte Pflanze erfrieren.

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