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Eigenschaften

  • blüht je nach Art von Februar bis Juni
  • bildet nur ein bis zwei Laubblätter
  • elegante Blüten
  • bevorzugt schattige und feuchte Standorte
  • überdauert den Winter als Zwiebel

Zahnlilien

Gattung Erythronium ab €0.00 kaufen
     
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Die Zahnlilien (bot. Erythronium) gehören zur Familie der Liliengewächse (Liliaceae). Die rund 30 Arten erhielten ihren Namen aufgrund der zahnartig zugespitzten Zwiebeln, in denen sie ungünstige Jahreszeiten überdauern.

Zahnlilien sind typische Frühjahrsblüher und bezaubern im Garten mit ihren grazilen Blüten. Mit den zurückgeschlagenen Blütenblättern scheinen die Blüten feengleich über dem noch frühjährlich kargen Boden zu schweben. Als typische Waldarten, begnügen sie sich im Garten mit Standorten unter Laubbäumen, die für viele andere Pflanzen im Jahresverlauf zu schattig sind. So sind Zahnlilien ideal Begleiter für Obstbäume wie Apfel oder Birne. Wer den Garten gezielt mit einheimischen Pflanzen gestaltet, greift auf die Hundzahnlilie (Erythronium dens-canis) zurück, die in natürlicher Form in Europa vorkommt. Der Frühblüher ist für viele Insekten eine der ersten Nahrungsquellen nach dem Winter.

Blatt

Zahnlilien bilden zwei Laubblätter aus. Während eines früh im Jahr erscheint, bildet sich das zweite Blatt in der Blühperiode aus. Die Blattspreite ist ganzrandig und länglich bis eiförmig. Die Farbgebung ist grün oder purpur und mitunter von braunen oder weißen Flecken unterbrochen.

Blüte

Die Blüten stehen am Ende eines grünen oder roten Stängels. Dort dominieren sie als auffällige Einzelblüten oder stehen mit bis zu zehn weiteren Blüten zusammen. Die Blüten sind dreizählig und nickend bis aufrecht. Sechs längliche bis eiförmige Kronenblätter erstrahlen in Weiß, Gelb, Pink oder Lila. Die Blühzeit liegt im Frühjahr, bevor die Bäume in ihren natürlichen Habitaten ihr Blattwerk ausbilden.

Frucht

Nach der Blüte entsteht eine aufrechte Kapselfrucht, die länglich geformt ist. Sie enthält braune Samen.

Wuchs

Zahnlilien wachsen ausdauernd, wobei eine unterirdische Zwiebel das Überdauerungsorgan darstellt. Diese sind von Schuppen bedeckt. Ab dem Sommer gehen die Frühblüher in ein Ruhestadium über.

Standort

Der ideale Standort ist für die meisten Arten schattig bis halbschattig. Dazu ist eine hohe Feuchtigkeit wichtig. Als Bodensubstrat eignen sich humose, lockere, nicht zu stark drainierte Böden.

Verbreitung

Die Zahlilien sind überwiegend in Nordamerika verbreitet. Einige Arten finden sich in Asien. Nur die Hundszahnlilie stammt ursprünglich aus dem europäischen Raum. Zahnlilien besiedeln in ihren Verbreitungsgebieten in erster Linie Wälder. Einige Arten siedeln sich in montanen Wiesen an.

Nutzung

Die Zwiebel ist essbar und fand in einigen Kulturen den Weg in die Küche. Bedeutender ist die Nutzung der Zahnlilien als Ziergewächs im Garten oder Pflanztopf. Aus diesem Interesse gingen verschiedene Zuchtformen hervor.

Pflege/Schnitt

Eine regelmäßige Wässerung der Zahnlilie während der Wachstumsperiode ist notwendig, um den hohen Wasserbedarf der Pflanze zu decken. Staunässe ist zu vermeiden. Sobald die Blätter welken, benötigt die Pflanze trockenere Bedingungen. Eine Düngung im Frühjahr wirkt sich förderlich auf den Wuchs der Zahnlilie aus. Ein Entfernen der Blüten direkt nach dem Abblühen und noch vor dem Ansatz der Samen, erspart der Pflanze unnötigen Verbrauch von Ressourcen. So startet sie stark und kräftig in die nächste Blühsaison.

Die Zahnlilien sind als typische Pflanzen gemäßigter Breiten winterhart. Um sie vor längeren Frösten zu schützen, ist es empfehlenswert, die Pflanze mit Stroh oder Reisig winterfest zu machen. Die Vermehrung der Zahnlilien erfolgt über Tochterzwiebeln. Diese reagieren empfindlich auf Verletzungen und benötigen einen achtsamen Umgang. Neue Zwiebeln wachsen am besten an, wenn die Pflanztiefe zwischen acht und zehn Zentimetern beträgt.

Krankheiten/Schädlinge

Wurzelfäulnis tritt auf, wenn die Zahnlilie zu feucht steht. Insbesondere außerhalb der Wachstumsperiode reagiert sie empfindlich auf Staunässe. Die oberirdischen Pflanzenteile sind unter schlechten Haltungsbedingungen anfällig gegen Mehltau. Sonst zeigt sich die Zahnlilie robust und wenig anfällig gegen Krankheiten oder Schädlinge.

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