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Eigenschaften

  • Blätter mit weißlichen Haarfilz
  • goldgelbe Blüten
  • wachsen als Stauden oder Sträucher
  • mäßiger Nährstoffbedarf
  • bevorzugen sonnige Plätze

Wollblatt

Gattung Eriophyllum ab €3.70 kaufen
     
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Die Wollblätter (bot. Eriophyllum) zählen zur Familie der Asteraceae (Korbblütler) und zur Ordnung der Asternartigen. Die Pflanzengattung umfasst elf bis 25 blühende Stauden. Synonyme Namen für die Gewächse sind Teppichmargeriten und Goldmargeritchen. Vorwiegend wachsen die Pflanzen in den Vereinigten Staaten.

Ihr wolliges Aussehen erhält die Mehrzahl der Arten durch den weißlichen Haarfilz auf den Blättern. Die Eriophyllum bilden dichte Horste aus schmalen Laubblättern. Diese schmiegen sich an den an der Basis verzweigten Stängel. Die Strahlen- und Röhrenblüten blühen goldgelb. Vorzugsweise gedeihen die Gewächse in sonnigen Lagen. Lange und feuchte Sommer verkürzen ihre Lebenszeit. Gärtner säen die Wollblätter aus. Alternativ teilen sie diese, um sie zu vermehren.

Blatt

Die Laubblätter der Wollblätter erreichen eine Länge zwischen einem und acht Zentimeter. Sie zeigen sich schmal und gegenständig, häufig gezähnt. Artabhängig wachsen die drei- bis fünfteilig fiederschnittig. Bei einigen Sorten der Art Eriophyllum lanatum kommen die Blätter unzerteilt und ganzrandig vor.

Blüte

Die Blütenköpfe der Wollblätter erreichen einen Durchmesser zwischen vier und sieben Zentimeter. Die verschiedenen Arten zeichnen sich durch ihre goldgelben bis hellgelben Blüten aus. Der endständige Blütenkorb beinhaltet acht bis 20 Strahlenblüten, lang und elliptisch. Im inneren Ring befindet sich die Scheibenblüte. Die Pflanzen besitzen Hüllblätter, einreihig und eiförmig. Sie überlappen sich gegenseitig. Die Blütezeit der Wollblätter beginnt im Frühsommer. Sie endet im August.

Frucht

Die Stauden der Pflanzengattung entwickeln Achäne (nussähnliche Schließfrüchte). In ihnen befinden sich zwei bis mehrere Samenanlagen.

Wuchs

Wollblätter wachsen als ausdauernde und krautige Pflanzen. Vermehrt handelt es sich um Stauden, seltener um Halb- oder Zwergsträucher. Artabhängig liegt ihre Wuchshöhe zwischen 15 und 100 Zentimetern. Die Stängel liegen nieder oder steigen auf. Charakteristisch ist die buschige Verzweigung am unteren Ende sowie die wolligen Härchen am Blattwerk.

Standort

Die Wollblätter favorisieren einen sonnigen bis vollsonnigen Standort. Manche Arten tolerieren eine halbschattige Lage. Die pflegeleichten Pflanzen wachsen in handelsüblicher Gartenerde. Sie bevorzugen einen stark durchlässigen Untergrund, in dem Wasser gut abläuft. Staunässe beeinträchtigt den Wuchs der Gattung.

Im Idealfall wachsen die Eriophyllum-Vertreter in einem sandig-kiesigen Erdreich. Dessen pH-Wert liegt zwischen acht und zehn. Die winterharten Pflanzen vertragen Temperaturen von bis zu minus 29 Grad Celsius.

Verbreitung

Die Pflanzengattung Eriophyllum wächst hauptsächlich im Westen Nordamerikas und in Kanada. Zahlreiche Arten gelangten als Zierpflanzen nach Europa.

Nutzung

Wenige Arten der Wollblätter eignen sich als Zierpflanzen. Sie kommen in Steingärten oder als Bepflanzung von Böschungen zum Einsatz. Setzen die Gärtner die Stauden in Gruppen, beträgt der empfohlene Pflanzabstand 30 bis 40 Zentimeter. Ebenso verwenden sie die Wollblätter als Kübelpflanzen, Dachbegrünung sowie als Bienenweide.

Pflege/Schnitt

Wollblätter profitieren von regelmäßigen Wassergaben. Nach dem Gießen sollte der Boden gut abtrocknen, um Wurzelfäule zu verhindern. Die Pflanzen gedeihen in normalen Gartenböden. Sie stellen wenige Ansprüche ans Düngen. Die frostharten Wollblätter brauchen keinen Winterschutz. Um sie neu einzupflanzen, bietet sich der Herbst an. Artenbedingt rückt die Pflanzzeit ins späte Frühjahr vor.

Die Wollblätter teilen die Gärtner im Abstand von zwei bis drei Jahren. Regelmäßig entfernen sie schwache Wurzeln oder überschüssige Triebe, um die Wuchs- und Blühkraft der Gewächse zu fördern. In der Sommerzeit wässern sie die Pflanzen durchdringend. Die Maßnahme regt die Aktivität der Wurzeln an. Dringen sie in tiefe Bodenschichten vor, überstehen die Wollblätter problemlos Trockenperioden. Nach der Blüte schneiden die Gartenbesitzer die verblühten Blütenstände zurück, um den Neuaustrieb voranzubringen.

Krankheiten/Schädlinge

Bei der Pflanzengattung Eriophyllum treten keine bekannten Schädlinge auf. Eng gesetzt oder in feuchtwarmem Klima droht ein Mehltaubefall. Staunässe führt zur Wurzelfäule.

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