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Eigenschaften

  • monotypische Gattung mit der Art Trochodendron aralioides
  • Pflanzen wachsen erst strauchig, später als Bäume
  • auffällige, kornblattlose Blüten, auffällige Staubgefäße
  • langsam wachsend, Bäume erreichen bis zu 20 Meter
  • kommen in Ostasien in Berglagen bis 2700 Meter vor

Trochodendron

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Die Gattung Trochodendron umfasst nur eine Art, Trochodendron aralioides. Ihr deutscher Name lautet Radbaum und ist eine wörtliche Übersetzung des griechischen trochos für Rad und dendron für Baum. Die Pflanzengattung ist namensgebend für die Familie der Trochodendraceae, die alleine in der Ordnung der Trochodendrales steht.

Der Name der Gattung deutet auf die stark auffälligen Staubblätter der Blüten hin, die in Ringen angeordnet stehen. Sie haben eine besondere Optik, da sie nicht mit Kronblättern versehen sind. Die Pflanzen wachsen auf japanischen Inseln und auf Taiwan und sind dort vor allem in bergigen Lagen zu finden. Sie sind immergrün und entwickeln sich zunächst strauchartig und später zu Bäumen.

Blatt

Die Blätter des Radbaums erscheinen in einem leuchtenden Grün oder sind gelbgrün gefärbt. Es handelt sich um einfache Blattspreiten, die langgestielt an den Zweigenden stehen. Sie erreichen eine Länge von fünf bis 15 Zentimetern und sind verschieden eiförmig gestaltet. Die Spreite ist ledrig und oberseitig glänzend und deutlich geadert und die Ränder erscheinen gesägt. Die Blätter der Gattungsart stehen wechselständig und sitzen in quirlständigen Büscheln.

Blüte

Ein besonderes Merkmal der Gattung sind ihre kronblattlosen Blüten, die rund einen Zentimeter im Durchmesser erreichen. Sie zeigen sehr präsente und zahlreiche Staubgefäße, die ringförmig angeordnet sind. Die Staubbeutel sind lang und ragen weit über den Diskus hinaus, auf dem sie stehen. Die leuchtend-grüne Blüten sind in verzweigten Trauben angeordnet. Die Blütenstände weisen teilweise einen Durchmesser von 13 Zentimetern auf und stehen prominent an den Enden der Zweige.

Frucht

Die Radbäume entwickeln Balgfrüchte, die viele Samen enthalten. Diese sind spindelförmig und bräunlich oder schwarz gefärbt. Sie erreichen bis zu rund drei Millimeter in der Länge.

Wuchs

Die Pflanzen wachsen in ihren jungen Jahren strauchartig bis sie ihre Baum-Gestalt annehmen. Sie wachsen langsam und nehmen eine ausladende Wuchsform an. Die Bäume der Gattung erreichen bis zu 20 Meter in der Höhe. Viele der Pflanzen bleiben über einen sehr langen Zeitraum strauchig.

Standort

Die Radbäume wachsen bevorzugt auf feuchten und dennoch durchlässigen Böden. Die Untergründe sind idealerweise nährstoffhaltig und weisen einen hohen Anteil an Lehm auf. Die Pflanzen der Gattung finden sich von rund 300 Meter bis auf Höhen von circa 2700 Meter. Sie sind im Halbschatten anzutreffen und wachsen häufiger in Bergwäldern. Auch in Steppenlandschaften sind sie zu finden.

Verbreitung

Die Pflanzen der Gattung Trochodendron kommen natürlich in einem begrenzten Gebiet Ostasiens vor. Die Radbäume wachsen auf Taiwan und Japan. Hier finden sie sich vor allem auf einigen Nebeninseln im Ostchinesischen Meer.

Pflege/Schnitt

Die Radbäume sind nur bedingt winterhart und zeigen sich frostempfindlich. Daher ist bei Pflanzen, die hierzulande in Kultur stehen, ein Schutz vor kalten Temperaturen ratsam. Exemplare, die im Kübel wachsen, überwintern kühl und gut mit Licht versorgt im Haus.
Im Garten ist für die Pflanzen der Gattung ein vor Wind geschützter Platz zu wählen. Es bieten sich Plätze mit lichtem Schatten an, an denen die wärmeliebenden Gewächse genügend Sonnenlicht erhalten, jedoch nicht der Mittagssonne ausgesetzt stehen.

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